21.01.2013 18:30
Bewerten
 (0)

XETRA-SCHLUSS/Freundlich - Lufthansa ziehen kräftig an

Von Benjamin Krieger FRANKFURT--Kursgewinne hat es am deutschen Aktienmarkt zum Wochenauftakt gegeben. Der Dax stieg um 0,6 Prozent auf 7.749 Punkte. Allerdings lähmte der Feiertag in den USA den Handel an Europas Börsen. Wegen des "Martin Luther King Day" blieben die Börsen in den USA geschlossen. Der DAX bewegte sich den Tag über in einer sehr engen Handelsspanne von lediglich gut 30 Punkten. Die Umsätze waren weit unterdurchschnittlich und es mangelte an kursbewegenden Nachrichten. Das dürfte sich jedoch am Dienstag ändern, wenn die Bank of Japan ihre künftige Geldpolitik vorstellt.

   Tagessieger im DAX waren Lufthansa-Aktien mit einem Plus von vier Prozent auf gut 15 Euro. Hunderte Flugausfälle in Deutschland wegen des kalten Wetters ließen Anleger kalt. Sie kauften die Aktie trotzdem, nachdem mit Credit Suisse, Nomura und der Citigroup gleich drei Großbanken die Kursziele für die Lufthansa-Aktie auf 18 bis 18,60 Euro erhöht hatten.

   Auch die Aktien des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport legten immerhin leicht zu. Der Ausnahmezustand auf dem Frankfurter Flughafen hielt den ganzen Tag über an. Wegen des Wintereinbruchs konnten Maschinen nicht starten und landen. Rund 500 Verbindungen wurden gestrichen. Außerdem gab es viele Verspätungen.

   Profiteure des Wintereinbruchs waren dagegen die Kurse der Versorger E.ON und RWE. Händler führten hierfür steigende Strom- und Gaspreise an der Leipziger Energiebörse EEX ins Feld. E.ON-Aktien verteuerten sich um 1,6 Prozent und RWE-Papiere um 0,9 Prozent.

   Schwache Umsätze des schweizerischen Luxuskonzerns Richemont ließen adidas-Aktien um 0,9 Prozent nachgeben und die Titel von Hugo Boss um 1,1 Prozent. Laut Analysten hat Richemont vor allem im Boom-Markt Asien schlechter als erwartet abgeschnitten. Dieser ist auch für adidas und Hugo Boss ein immer wichtigerer Wachstumsmarkt.

   Kursgewinne wurden bei Sky Deutschland mitgenommen, die Aktie büßte 5,3 Prozent ein und war damit der größte Verlierer unter den deutschen Standardwerten. Die vorläufigen Eckdaten des Pay-TV-Senders für 2012 seien kein Kurstreiber für die Aktie gewesen, sagten Händler. Nachdem diese jedoch seit Jahresbeginn um 14 Prozent zugelegt habe, hätten die Anleger Gewinne eingestrichen. Die News Corp, zu der auch Dow Jones Newswires und das Wall Street Journal gehören, ist an Sky Deutschland mit 54,5 Prozent beteiligt.

=== INDEX zuletzt +/- % DAX 7.748,86 +0,61% DAX-Future 7.747,50 +0,23% XDAX 7.745,45 +0,23% MDAX 12.552,41 +0,04% TecDAX 874,15 +0,30% SDAX 5.702,04 +0,43% === Kontakt zum Autor: benjamin.krieger@dowjones.com

DJG/bek/ros (END) Dow Jones Newswires

   January 21, 2013 11:59 ET (16:59 GMT)

   Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.- - 11 59 AM EST 01-21-13

Anzeige

Aktuelle Zertifikate von

NameTypWKNHebel
Open End Turbo auf LufthansaNG164Q

Nachrichten zu Deutsche Lufthansa AG

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Deutsche Lufthansa AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
21.03.2017Deutsche Lufthansa ReduceKepler Cheuvreux
21.03.2017Deutsche Lufthansa SellGoldman Sachs Group Inc.
20.03.2017Deutsche Lufthansa SellUBS AG
20.03.2017Deutsche Lufthansa UnderweightMorgan Stanley
20.03.2017Deutsche Lufthansa VerkaufenDZ BANK
17.03.2017Deutsche Lufthansa buySociété Générale Group S.A. (SG)
16.03.2017Deutsche Lufthansa kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
16.03.2017Deutsche Lufthansa buySociété Générale Group S.A. (SG)
07.02.2017Deutsche Lufthansa buySociété Générale Group S.A. (SG)
03.02.2017Deutsche Lufthansa buyOddo Seydler Bank AG
17.03.2017Deutsche Lufthansa Equal weightBarclays Capital
17.03.2017Deutsche Lufthansa HoldHSBC
16.03.2017Deutsche Lufthansa HaltenIndependent Research GmbH
16.03.2017Deutsche Lufthansa Sector PerformRobert W. Baird & Co. Incorporated
27.01.2017Deutsche Lufthansa HoldHSBC
21.03.2017Deutsche Lufthansa ReduceKepler Cheuvreux
21.03.2017Deutsche Lufthansa SellGoldman Sachs Group Inc.
20.03.2017Deutsche Lufthansa SellUBS AG
20.03.2017Deutsche Lufthansa UnderweightMorgan Stanley
20.03.2017Deutsche Lufthansa VerkaufenDZ BANK
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Deutsche Lufthansa AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Analysen
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX schließt deutlich im Plus -- Dow Jones am Ende unverändert -- Großaktionäre drängen STADA-Führung zu Okay für Übernahme -- freenet, CTS, United Internet, Commerzbank im Fokus

Vonovia sichert sich mehr als 90 Prozent an Conwert. Merck-Mittel Avelumab erhält FDA Zulassung zur Behandlung von MCC. RATIONAL und Rheinmetall erhöhen Dividende. CS erwägt angeblich Kapitalerhöhung statt IPO der Schweiz-Tochter. Chinesen sichern sich größeres Stück an der Deutschen Bank. Schweizerische Notenbank kauft weniger Devisen zur Schwächung des Franken.

Umfrage

Welche Risikopräferenz haben Sie beim Kauf eines Wertpapiers? Welcher der drei folgenden Risikoklassen würden Sie sich persönlich zuordnen?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
CommerzbankCBK100
Allianz840400
Nordex AGA0D655
Apple Inc.865985
SAP SE716460
E.ON SEENAG99
MediGene AGA1X3W0
Deutsche Telekom AG555750
BASFBASF11
BMW AG519000
Deutsche Lufthansa AG823212
Volkswagen St. (VW)766400