DAX6.050-3,4%  Dow12.119-2,2%  Euro1,24320,6% 
ESt502.069-2,4%  Nas2.748-2,8%  Öl98,82-2,8% 
TDax730,9-2,7%  Nikkei8.440-1,2%  Gold1.6264,2% 
Kurse + Charts + RealtimeNews + AnalysenFundamentalUnternehmenzugeh. WertpapiereAktion
Kurs + ChartChart (groß)News + AdhocBilanz/GuVTermineZertifikateDepot
Times + SalesChart-AnalyseAnalysenDividende/HVProfilOptionsscheineWatchlist
BörsenplätzeChartvergleichKurszieleVergleichInsidertradesKnock-outsmyHome
OrderbuchRealtime StuttgartRSS FeedAnalyseim ForumFondsSenden/Drucken
HistorischRealtime PushmyNews neuAusblickIR-DatenAnleihen
handeln

09.11.2011 10:52

Senden

XETRA-START/DAX dreht nach Anfangsgewinnen deutlich ins Minus

Deutsche Post zu myNews hinzufügen Was ist das?


   FRANKFURT (Dow Jones)--Der Dax kann seine deutlichen Anfangsgewinne am Mittwoch im frühen Handel nicht behaupten und dreht ins Minus. Die Skepsis im Markt sei groß über die weitere Entwicklung in Italien trotz der Ankündigung des Rücktritts von Ministerpräsident Silvio Berlusconi. Nichts bringe dies deutlicher zum Ausdruck als der Risikoabstand zwischen deutschen und italienischen zehnjährigen Anleihen, die mit 500 Basispunkten einen neuen Rekordstand erreicht hätten, heißt es aus dem Handel. Der DAX verliert bis 10.13 Uhr MEZ 0,8% bzw 50 auf 5.911 Punkte, nachdem er zur Eröffnung noch bis auf 6.056 Punkte nach oben geklettert war.

   Nach Griechenland ist nun Italien in die Rolle des Impulslieferanten für die Aktienbörsen getreten. Der Unterschied besteht allerdings darin, dass es sich bei Italien um den drittgrößten Schuldner der Welt handelt. Die anfängliche Euphorie nach dem angekündigten Rücktritt von Berlusconi ist damit recht schnell wieder verflogen.

   Für die Einzelwerte liefern am Morgen die vorgelegten Zahlen die entscheidenden Impulse. Aus dem DAX legte der Versorger E.ON seine Ergebnisse vor, die allerdings als "unspektakulär" eingestuft werden. Die Zahlen selbst bewegten sich am oberen Ende der Erwartungen, der Ausblick sei bestätigt worden genau wie die Dividendenerwartung von 1 EUR für das Jahr 2011. Positiv wertet ein anderer Teilnehmer, dass nach den Verwerfungen um die Brennelementesteuer nun offenbar wieder etwas Ruhe in den Konzern einziehe. Die Aktie verliert 0,3% auf 16,51 EUR und hält sich damit besser als der Gesamtmarkt.

   Von sehr starken Zahlen der Deutschen Post spricht Nils Machemehl, Analyst der BHF Bank. "Besonders das Briefgeschäft hat sich überraschend gut entwickelt", so der Analyst zu Dow Jones Newswires. Hier seien die Volumen gut. Daneben habe aber vermutlich auch der Wegfall so genannter E-Investments dazu beigetragen, also von Investitionen in den Aufbau des Geschäfts mit E-Mail-Briefen, die von der Post zugestellt werden. Die Aktie legt um 4,7% auf 11,20 EUR zu.

   Nicht überzeugen konnte dagegen Henkel. "Das EBIT liegt klar unter den Erwartungen, und auch der Umsatz hat die Prognosen nicht erfüllt", so ein Analyst zu den Ergebnissen des Unternehmens. Die EBIT-Marge von 13,4% liege unter den Prognosen von 13,7%, die Gewinnschätzungen für Henkel könnten damit leicht sinken. Die Aktie stellt mit einem Abschlag von 5,3% auf 41,25 EUR den größten Verlierer im DAX.

   Auch aus dem MDAX gibt es eine Reihe von Unternehmenszahlen. Die Aktie des Roboter- und Anlagenbauer KUKA steigt um 2,6% 14,17 EUR. "Die Kennziffern liegen alle mehr oder minder deutlich über den Erwartungen", so ein Teilnehmer. Hervorgehoben wird zudem der gestiegene Auftragseingang.

   Der Duft- und Aromenhersteller Symrise hat nach Einschätzung von Analystin Yasmin Moschitz von der Commerzbank beim Umsatz leicht enttäuscht. Dies sei allerdings nicht unerwartet gekommen. Erfreulich seien dagegen die Aussagen zur EBITDA-Marge, die Symrise bei 20,1% hat halten können. Die Aktie legt um 5,7% auf 18,65 EUR zu.

   Von guten Zahlen bei Hannover Rück spricht Philipp Häßler, Analyst von equinet. Die Schaden-Kosten-Quote sei besser als erwartet ausgefallen, und auch das Kapitalanlageergebnis habe die Erwartungen übertroffen. Die Aktie des Rückversicherers steigt um 0,1% auf 36,86 EUR.

   Klöckner & Co geben um 5,5% auf 9,67 EUR nach. Wie erwartet sei das Zahlenwerk von der schwachen Stahlnachfrage geprägt, heißt es. Auch im vierten Quartal könnte es schwierig werden. Das Unternehmen geht nicht mehr davon aus, dass die EBITDA-Zielmarge von 6% im kommenden Jahr erreicht wird. Immerhin, Klöckner & Co erwartet 2012 wieder eine steigende Nachfrage in Amerika.

DJG/thl/mif/ros (END) Dow Jones Newswires

   November 09, 2011 04:21 ET (09:21 GMT)

   Copyright (c) 2011 Dow Jones & Company, Inc.- - 04 21 AM EST 11-09-11

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
 Kommentar hinzufügen 
  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Sprache:
  • Alle
  • DE
  • EN
  • Sortieren:
  • Datum
  • meistgelesen
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Monats in dieser Kategorie verfügbar
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Deutsche Post AG zu myNews hinzufügen Was ist das?
  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
30.05.12Deutsche Post kaufenIndependent Research GmbH
30.05.12Deutsche Post buyCommerzbank Corp. & Markets
30.05.12Deutsche Post kaufenNational-Bank AG
25.05.12Deutsche Post kaufenNational-Bank AG
14.05.12Deutsche Post kaufenDie Actien-Börse
30.05.12Deutsche Post kaufenIndependent Research GmbH
30.05.12Deutsche Post buyCommerzbank Corp. & Markets
30.05.12Deutsche Post kaufenNational-Bank AG
25.05.12Deutsche Post kaufenNational-Bank AG
14.05.12Deutsche Post kaufenDie Actien-Börse
05.04.12Deutsche Post neutralCitigroup Corp.
03.04.12Deutsche Post equal-weightMorgan Stanley
22.03.12Deutsche Post haltenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
12.03.12Deutsche Post haltenHamburger Sparkasse AG (Haspa)
09.03.12Deutsche Post haltenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
30.09.11Deutsche Post verkaufenHamburger Sparkasse AG (Haspa)
20.05.11Deutsche Post verkaufenHamburger Sparkasse AG (Haspa)
15.03.11Deutsche Post verkaufenHamburger Sparkasse AG (Haspa)
11.11.10Deutsche Post verkaufenHamburger Sparkasse AG (Haspa)
01.09.10Deutsche Post verkaufenHamburger Sparkasse AG (Haspa)
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Deutsche Post AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

AKTIEN IN DIESEM ARTIKEL

Deutsche Post AG12,95
-2,95%
Deutsche Post Jahreschart
E.ON AG (spons. ADRs)14,55
-2,36%
EON Jahreschart
Hannover Rueckversicherung AG42,05
-2,28%
Hannover Rueckversicherung Jahreschart
Henkel KGaA Vz.50,89
-2,41%
Henkel vz Jahreschart
Klöckner & Co7,67
-1,21%
KlöcknerCo Jahreschart
KUKA AG16,70
-6,00%
KUKA Jahreschart
Symrise AG22,36
-1,45%
Symrise Jahreschart

ANZEIGE

ANZEIGE

Was halten Sie von nutzergenerierten Chartanalysen auf finanzen.net?
Ich würde liebend gerne mein Wissen über Chartanalyse dem Publikum von finanzen.net zur Verfügung stellen.
Ich kenne mich bei Chartanalyse nicht so gut aus, halte nutzergenerierte Chartanalysen aber für einen echten Mehrwert.
Ich halte nichts von den Methoden der Chartanalyse und habe deshalb auch kein Interesse an nutzergenerierten Analysen.
 Abstimmen