07.12.2012 13:34
Bewerten
 (0)

ZDF visiert Sparprogramm an - Jugendkanal 'voreilig'

    BERLIN/MAINZ (dpa-AFX) - Das ZDF kalkuliert für die Zukunft mit rückläufigen Einnahmen. Die Erlöse aus Gebühren und Werbung betragen nach Auskunft des Senders im Jahr 2013 exakt 2,010 Milliarden Euro - Grund dafür sind "geringere Umsätze bei der Werbung wegen der fehlenden Sportgroßereignisse und die neue gesetzliche Beschränkung für das Sponsoring", wie Intendant Thomas Bellut am Freitag vor dem Fernsehrat in Mainz erläuterte.

 

    Bellut bestätigte, dass der Sender bis 2016 bis zu 400 Stellen abbauen werde, um Personalkosten in Höhe von 75 Millionen Euro einzusparen - eine Vorgabe der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF). Die Absichten der ARD, gemeinsam mit dem ZDF innerhalb von sechs bis neun Monaten einen Jugendkanal zu gründen, bezeichnete Bellut als "voreilig", denn bislang fehlten ein Konzept und die Finanzierung./cr/DP/jha

 

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Heute im Fokus

DAX mit schwachem Handelsschluss -- Wall Street im Minus -- Apple-Aktie auf Allzeithoch -- Russland: Notenbank senkt Leitzinsen -- MasterCard, Microsoft, Amazon im Fokus

Ölpreise springen kräftig nach oben - Spekulation über sinkende Produktion. AT&T blättert in US-Frequenzauktion 18,2 Milliarden Dollar hin. US-Telekom-Tochter lässt für Mobilfunklizenzen fast 2 Milliarden Dollar springen. Daimler-Tochter zahlt Millionen wegen Diskriminierung von Mitarbeitern. Schlichtung für Kabinenpersonal der Lufthansa kommt nicht voran. Bundesregierung wohl bereit für neues Griechenland-Hilfspaket. Conti schließt milliardenschwere Veyance-Übernahme ab.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Das sind die 5 Finalisten

Hier sollten Sie ihr Geld nicht anlegen!

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Welche Titel entwickelten sich im Jahr 2014 am besten?

Diese Artikel waren auf finanzen.net 2014 am beliebtesten

Hier ist der Schuldenstand besonders hoch

Mit welchen Techniken sparen Weltkonzerne Steuern?

Welche Aktien zählt Warren Buffet zu seinem Portfolio?

mehr Top Rankings

Umfrage

Quo vadis Griechenland? Was kommt nach dem Wahlsieg von Alexis Tsipras?