DAX6.050-3,4%  Dow12.119-2,2%  Euro1,24320,6% 
ESt502.069-2,4%  Nas2.748-2,8%  Öl98,82-2,8% 
TDax730,9-2,7%  Nikkei8.440-1,2%  Gold1.6264,2% 

12.12.2011 06:59

Senden

ZEW/Franz weist Kritik an EU-Gipfel zurück - Zeitung


   DÜSELDORF (Dow Jones)--Der Chef der Wirtschaftsweisen, Wolfgang Franz, hat die Kritik an den Beschlüssen des EU-Gipfels zur Euro-Rettung scharf zurückgewiesen. "Es geht doch nicht um ein Kaputtsparen, sondern um finanzpolitische Disziplin und überzeugende längerfristige Maßnahmen", sagte der Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) laut dapd-Bericht der "Rheinischen Post" (Montagausgabe). Der Schuldenabbau der Euro-Länder sei wie die "Befreiung eines Drogenabhängigen von seiner Sucht: Die Entziehungskur ist sehr schmerzlich, aber danach geht es dem Betreffenden wesentlich besser als vorher", sagte Franz. Italien und Spanien könne kurzfristig mit neuen Hilfen aus dem Euro-Rettungsschirm oder vom IWF geholfen werden.

   Zuvor hatte unter anderem DGB-Chef Michael Sommer die Beschlüsse als völlig unzureichend kritisiert, weil sie allein auf den Schuldenabbau zielten und die akuten Finanzierungsprobleme Italiens und Spaniens nicht linderten.

   DJG/dapd/hab

   (END) Dow Jones Newswires

   December 12, 2011 00:28 ET (05:28 GMT)

   Copyright (c) 2011 Dow Jones & Company, Inc.- - 12 28 AM EST 12-12-11

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
 Kommentar hinzufügen 

ANZEIGE

ANZEIGE

Was halten Sie von nutzergenerierten Chartanalysen auf finanzen.net?
Ich würde liebend gerne mein Wissen über Chartanalyse dem Publikum von finanzen.net zur Verfügung stellen.
Ich kenne mich bei Chartanalyse nicht so gut aus, halte nutzergenerierte Chartanalysen aber für einen echten Mehrwert.
Ich halte nichts von den Methoden der Chartanalyse und habe deshalb auch kein Interesse an nutzergenerierten Analysen.
 Abstimmen