ZEW: Informationswirtschaft optimistisch zur Beschäftigungssituation
Mannheim (aktiencheck.de AG) - Die Beschäftigungssituation in Deutschlands Informationswirtschaft stellt sich in den ersten drei Monaten des Jahres 2012 überwiegend positiv dar.
Wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Montag mitteilte, werden von den Unternehmen des Wirtschaftszweigs rund zwei Drittel die Anzahl ihrer Mitarbeiter unverändert lassen, 24 Prozent werden ihren Mitarbeiterbestand erhöhen und knapp 10 Prozent beabsichtigen die Anzahl ihrer Mitarbeiter zu verringern. Per Saldo planen somit 14 Prozent der Unternehmen der Informationswirtschaft ihren Personalbestand im ersten Quartal 2012 aufzustocken. Damit stabilisiert sich die bereits im vierten Quartal 2011 zu beobachtende positive Beschäftigungssituation.
Ob diese insgesamt und insbesondere in der IKT-Branche recht positive Beschäftigungssituation im Jahresverlauf anhält, hängt unter anderem auch vom weiteren Verlauf der Schuldenkrise ab. Denn gefragt, wie sie die Auswirkungen der Schuldenkrise im Euroraum für sich selbst einschätzen, waren nur 21 Prozent der Unternehmen Ende 2011 der Meinung, die Krise wirke sich negativ bis stark negativ auf ihren Erfolg aus. Der Anteil der Unternehmen, die so denken, steigt allerdings auf 44 Prozent, wenn es um die Perspektive bis zur Jahresmitte 2012 geht. Sofern die Schuldenkrise also bis zu diesem Zeitpunkt anhält, kann ein negativer Einfluss auf die Beschäftigungssituation in der Informationswirtschaft nicht mehr ausgeschlossen werden, hieß es weiter. (23.01.2012/ac/n/m)


