22.11.2012 12:46
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HeidelbergCement und Deutsche Post kündigen S&P

Zu hohe Preise
Nach der Deutschen Post will auch der Baustoffhersteller HeidelbergCement seine Kreditwürdigkeit nicht mehr von der Ratingagentur S&P bewerten lassen.
Künftig will sich HeidelbergCement nur noch von den anderen beiden Branchengrößen Moody's und Fitch beurteilen lassen. Zu den Beweggründen äußerte sich HeidelbergCement allerdings nicht.

   Zuvor hatte Standard & Poor's die Bonitätseinstufung der Heidelberger noch einmal mit langfristig "BB" und kurzfristig "B" bestätigt. Der Rating-Ausblick war laut S&P zum Zeitpunkt der Einstellung der Bewertung stabil.

   Mit der Deutschen Post hatte sich tags zuvor schon ein anderer DAX-Konzern von S&P verabschiedet. Dem Logistikkonzern war S&P nach eigenem Bekunden zu teuer geworden. Stattdessen beauftragten die Bonner die Ratingagentur Fitch, nun neben Moody's ihre Kreditwürdigkeit zu bewerten. Fitch gab der Post ein "BBB+"-Rating mit stabilem Ausblick - ebenso hatte S&P die Post zuletzt bewertet.

   Medienberichten zufolge hatten sich Mitte April elf deutsche DAX-Konzerne bei S&P über den Preisanstieg beschwert. Die Deutsche Post gehörte demnach zu den Unterzeichnern dieses Briefes, HeidelbergCement dagegen nicht.

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Bildquellen: Deutsche Post DHL
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