FRANKFURT (dpa-AFX) - Bei der Deutschen Bank (
Deutsche Bank) ist noch keine Entscheidung über die Zukunft von Teilen ihrer Vermögensverwaltung getroffen. "Wir befinden uns derzeit mitten im Prüfprozess für das Asset Management, der sämtliche strategischen Optionen beinhaltet, auch den Verkauf von Aktivitäten", sagte Vorstandschef Josef Ackermann am Donnerstag bei der Bilanz-Pressekonferenz in Frankfurt. Über die Resultate werde die Bank "zum gegeben Zeitpunkt" informieren.
Im Rennen um die zur Disposition stehenden Geschäftsteile sind nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg mindestens noch vier zahlungskräftige Konzerne. Zu ihnen zählen die australische Investmenbank Macquarie sowie die US-Finanzkonzerne Ameriprise Financial , JPMorgan (JPMorgan ChaseCo) und State Street . Die Frist für die zweite Runde des Bieterverfahrens soll Ende kommender Woche enden. Bis Mitte März wolle sich die größte deutsche Bank dann entscheiden, hieß es.
Die Deutsche Bank hatte im November Teile der Vermögensverwaltung auf den Prüfstand gestellt. Dies beziehe sich auf den Unternehmensbereich Asset Management weltweit mit Ausnahme des Geschäfts der Fondstochter DWS in Deutschland, Europa und Asien, welches "ein Kernbestandteil des Angebots der Deutschen Bank für private Kunden in diesen Märkten" bleibe. Bevorzugte Option der Deutschen Bank ist der Verkauf von Teilen der Sparte. Nach Informationen von Bloomberg verwalten die zur Disposition stehenden Geschäfte mindestens 400 Milliarden Euro./enl/zb