FRANKFURT (Dow Jones)--Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post AG, Klaus Zumwinkel, hat sich überzeugt gezeigt, dass nach der Mindestlohnvereinbarung auch eine Verlängerung der Mehrwertsteuerbefreiung zugunsten der Post kommen werde. Die Politik habe angekündigt, dass von der Mehrwertsteuer befreit werde, wer flächendeckend Universaldienst leiste. "Das gilt demnach für die Deutsche Post", zitiert die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) in ihrer Dienstagausgabe unter Berufung auf die Mitarbeiterzeitung "Premium Post", deren Manuskript der Zeitung vorliegt.
In vielen entscheidenden Punkten bestehe nun Planungssicherheit. Dennoch stimmt Zumwinkel die Postbelegschaft auf einen weiterhin harten Wettbewerb ein. "Bei den Geschäftskunden wird es richtig ernst. Da greift die Konkurrenz ein Umsatzvolumen von 5 Mrd EUR an", heißt es laut "FAZ" weiter. Zu den kommenden Tarifverhandlungen äußere sich Zumwinkel nicht, auch nicht zu einer mögliche Verlängerung des Beschäftigungspaktes, der die Mitarbeiter vor betriebsbedingten Beendigungskündigungen schützt.
Vielmehr mache er deutlich, dass die Post bereits unerwartet hohe Marktanteile verloren hat. Alle Wettbewerber zusammen seien im ersten Halbjahr 2007 auf 14% des Briefmarktes gekommen. Das entspricht einer Verdoppelung gegenüber 2005.
Diese Aussagen Zumwinkels seien im Manuskript der Mitarbeiterzeitung enthalten, bestätigte ein Sprecher der Deutschen Post auf Anfrage.
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December 10, 2007 14:20 ET (19:20 GMT)
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