02.12.2012 00:35
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Zypern braucht 10 Mrd EUR zur Bankensanierung - Dokument

   Das angeschlagene Euro-Mitglied Zypern braucht 10 Milliarden Euro an Hilfen zur Sanierung seines Bankensektors. Das geht aus einem Entwurf des zyprischen Finanzministeriums hervor, in den Dow Jones Newswires Einblick hatte. Die Banken des Landes haben massiv unter dem Schuldenschnitt auf griechische Staatsanleihen im Frühjahr gelitten und brauchen frisches Kapital. Um die Staatsausgaben zu senken und die Verschuldung abzubauen, soll außerdem die Mehrwertsteuer angehoben werden. Zudem sollen die Beschäftigten künftig länger arbeiten, bevor sie in Rente gehen dürfen.

   Die 10 Milliarden Euro für die Banken sind nur ein Teil eines größeren Kredits, den der Inselstaat von der EU und dem Internationalen Währungsfonds erhofft. Der Finanzminister hat dazu die Summe von 17,5 Milliarden Euro ins Spiel gebracht. Die Regierung hofft, schon in der kommenden Woche grünes Licht aus Brüssel für die Kredite zu bekommen. Weil aber noch die nationalen Parlamente zustimmen müssen, wird die Auszahlung voraussichtlich erst im neuen Jahr erfolgen.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com DJG/DJN/chg/flf (END) Dow Jones Newswires

   November 30, 2012 14:29 ET (19:29 GMT)

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