14.03.2013 14:02
Bewerten
 (0)

Zypern will sich an Hilfsbedingungen der Geldgeber halten

    BRÜSSEL (dpa-AFX) - Das finanziell schwer angeschlagene Zypern will sich nach den Worten seines neuen Präsidenten Nikos Anastasiades strikt an die Abmachungen für ein künftiges Hilfsprogramm internationaler Geldgeber halten. "Wir sind entschlossen, jegliche Bedingungen, die wir vereinbaren werden, auch umzusetzen", sagte der konservative Politiker am Donnerstag in Brüssel nach einem Treffen mit EU-Parlamentspräsident Martin Schulz.

    "Wir arbeiten daran, eine Abmachung (Memorandum of Understanding) mit der Troika zu erreichen", sagte Anastasiades. In der Troika sind die EU-Kommission, die Europäische Zentralbank und der Internationale Währungsfonds vertreten. Dem stark von einer Bankenkrise mitgenommenen Land droht die Staatspleite, wenn nicht bald Hilfe von außen kommt. Nach früheren Angaben soll das Hilfsprogramm einen Umfang von etwa 17,5 Milliarden Euro haben.

    Anastasiades äußerte sich kurz vor Beginn des EU-Gipfels, bei dem die Zypern-Krise außerhalb der Tagesordnung zur Sprache kommen wird. Die Euro-Finanzminister wollen am Freitagnachmittag nach Abschluss des Spitzentreffens das Hilfspaket für die Insel auf den Weg bringen. Umstritten ist bisher, ob auch Privatanleger bei der Rettung ins Boot genommen werden.

    Schulz sagte nach dem Treffen: "Zypern verdient dieselbe Behandlung(...) wie andere Länder in der Eurozone und in der EU." Das EU-Parlament hat bei Entscheidungen für Hilfsprogramme aus dem Euro-Rettungsschirm kein Mitspracherecht./cb/DP/kja

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

Heute im Fokus

DAX schließt stabil -- US-Börsen geschlossen -- JPMorgan sieht Crash an Russlands Börse voraus -- Alibaba plant Börsengang für Mitte September -- Tipp24-Aktie bricht ein -- Apple, T-Mobile US im Fokus

Russland kündigt harte Linie für Ostukraine-Gespräche an. Lufthansa-Piloten lassen neue Streiks weiter offen. ProSiebenSat.1 zieht Start-up-Inkubator Epic den Stecker. Barclays verkauft Privatkundengeschäft in Spanien an Caixabank. Microsoft will US-Behörden weiter keine Daten aus Europa geben.
Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Welche Billig-Airline ist die beste der Welt?

Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Welche Darsteller verdienen am meisten?

Diese Models verdienten 2014 am meisten

In welchen Ländern kostet der Big Mac wie viel?

Die Fluglinien mit den zufriedensten Passagieren

Welcher Nationaltrainer verdient am meisten?

mehr Top Rankings
Deutschland wird den Kampf der Kurden gegen die Terrormiliz des Islamischen Staates (IS) mit schweren Waffen unterstützen. Wie ist Ihre Meinung hierzu?
Abstimmen
Direkt zu den Ergebnissen