11.08.2017 15:11
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Aktien New York Ausblick: Nordkorea-Krise schreckt Anleger schon nicht mehr

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NEW YORK (dpa-AFX) - An den US-Börsen dürften die Anleger die anhaltende Nordkorea-Krise am Freitag schon wieder weitgehend ignorieren. Mit Ausnahme des gestrigen Donnerstag hatte sich die Wall Street schon vorher vergleichsweise wenig beeindruckt von den Spannungen zwischen Nordkorea und den USA gezeigt - im Gegensatz zu den Aktienmärkten in Asien und Europa.

Eine halbe Stunde vor dem Börsenstart taxierte der Broker IG den Dow Jones Industrial (Dow Jones 30 Industrial) 0,12 Prozent höher bei 21870 Punkten. Auf Wochensicht winkt dem US-Leitindex indes ein Minus von rund 1 Prozent.

Einige Unternehmensnachrichten wurden am Freitag schon vorbörslich negativ aufgenommen. Die Aktien von Snap stürzten um knapp 12 Prozent ab, nachdem das Unternehmen hinter der populären Fotoapp Snapchat mit einem verhaltenen Wachstum im vergangenen Quartal erneut enttäuscht hatte. Zudem schwoll der Verlust im Jahresvergleich deutlich an, während der Umsatzanstieg je Nutzer hinter den Erwartungen zurückblieb.

Beim Grafikprozessoren-Hersteller NVIDIA mussten die Anleger trotz des Umsatz- und Ergebnissprungs im zweiten Quartal einen Kursrückgang von fast 7 Prozent verkraften. Allerdings war die Aktie zuvor schon gut gelaufen und hatte am Dienstag ein Rekordhoch erreicht. Die Anteilsscheine des Medienkonzerns News Corp (News) zeigten sich unbewegt von durchwachsenen Quartalszahlen.

Die Aktien von Pfizer sanken um lediglich 0,3 Prozent, nachdem bekannt geworden war, dass die US-Wettbewerbshüter das Generika-Geschäft des Pharmakonzerns untersuchen. Die im Juli begonnene Untersuchung von Greenstone durch das US-Justizministerium könnte mit einer andauernden Prüfung der Generika-Branche zusammenhängen, hatte Pfizer am Donnerstag in einem regulatorischen Schriftstück mitgeteilt. Nähere Angaben wurden nicht gemacht.

Die Titel von Wells Fargo (Wells FargoCo) hielten sich mit einem knappen vorbörslichen Minus recht robust. Das von Skandalen erschütterte Geldhaus dürfte einem Zeitungsbericht zufolge die Verwaltungsratsspitze neu besetzen. Der erst seit Oktober amtierende Vorsitzende des Direktoriums, Stephen Sanger, könnte noch vor der nächsten Aktionärsversammlung im Frühling abtreten und von der ehemaligen Zentralbankerin Elizabeth Duke ersetzt werden, meldete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf eingeweihte Kreise./gl/tos

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