14.11.2017 20:08
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Aktien New York: Indizes legen wieder den Rückwärtsgang ein

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NEW YORK (dpa-AFX) - Nach einem zögerlichen Wochenstart gehen Anleger an der Wall Street am Dienstag weiterhin keine Risiken ein. Eher tendierten sie dazu, weitere Gewinne einzustreichen, wie der schwächere Dow Jones Industrial (Dow Jones 30 Industrial) zeigte. Zuletzt fiel der Leitindex um 0,21 Prozent auf 23 390,67 Punkte. Knappe Kursgewinne vom Vortag liegen damit wieder bei den Akten.

Laut Craig Erlam vom Broker Oanda können es Anleger derzeit nicht mehr rechtfertigen, die Kurse nach den zuletzt erreichen Rekorden weiter in die Höhe zu treiben. Dem Markt fehlte es dazu weiter an den nötigen Impulsen. Angesichts der ausklingenden Berichtssaison warten die Investoren gespannt auf Neuigkeiten aus Washington, etwa zur versprochenen Steuerreform von US-Präsident Donald Trump oder auch der künftigen Geldpolitik der Notenbank Fed. Am Mittwoch werden dafür richtungweisende Inflationsdaten erwartet.

Vor diesem Hintergrund tendierten am Dienstag auch die übrigen New Yorker Indizes in ähnlichem Maße schwächer. Der S&P 500 fiel um 0,30 Prozent auf 2577,20 Zähler und der NASDAQ 100 gab um knapp ein halbes Prozent auf 6285,08 Punkte nach.

Bedeutende Geschäftszahlen gab es am Dienstag nur noch von der Baumarktkette Home Depot, die nach Hurrikanen und anderen Naturkatastrophen im dritten Quartal von der Bauaktivität in den USA profitiert hatte und daraufhin ihre Prognosen anhob. Nach schwankendem Auftakt pendelten sich die Papiere im Dow zuletzt mit 1,30 Prozent im Plus ein. Zeitweise wurde die Euphorie gebremst, weil sich Kosten im Zusammenhang mit den Wirbelstürmen negativ beim operativen Gewinn bemerkbar gemacht hatten.

Ansonsten blieben auf Unternehmensseite die selben Themen kursbewegend wie schon am Vortag. Aktien des kriselnden Industriekonzerns General Electric setzten ihren freien Fall ungebremst fort und fielen am Dow-Ende nochmals um 6 Prozent und erreichten damit den tiefsten Stand seit sechs Jahren. In den Augen von Marktbeobachtern hat die auf dem Investorentag angekündigte Schrumpfkur die Sorgen der Anleger um die Zukunft nicht gemildert. Die Veranstaltung habe in ihm ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit erzeugt, schrieb etwa JPMorgan-Analyst Stephen Tusa.

Papiere des Spielzeugherstellers Mattel dagegen knüpften an ihren mehr als 20-prozentigen Kurssprung vom Montag an und kletterten angesichts der schwelenden Übernahmegerüchte nochmals um mehr als 5 Prozent. Ausgelöst worden war der aktuelle Rückenwind durch einen Medienbericht vom Wochenende, wonach Hasbro an einem Kauf des Konkurrenten interessiert sei. Nachdem die Aktien von Hasbro am Vortag mit angezogen hatten, ging es für sie nun um 0,77 Prozent bergab.

Trotz eigentlich guter Nachrichten ging es bei den Aktien von Loxo Oncology trübe zu. Obwohl das Pharmaunternehmen eine Kooperation mit dem Dax-Konzern Bayer im Geschäft mit bestimmten Krebsmitteln eingehen will, fielen die Aktien um 7,5 Prozent. Börsianer begründeten dies damit, dass eine zuvor erhoffte Übernahme bei den Anlegern durch die Zusammenarbeit weiter in die Ferne rücke./tih/he

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