19.06.2017 11:37
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ANALYSE: Morgan Stanley setzt bei Versorgern nun auf Eon - RWE sehr teuer

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LONDON (dpa-AFX) - Nach der jüngsten Kursrally von RWE hat die US-Investmentbank Morgan Stanley nun die Papiere des Rivalen Eon (EON SE) zu ihren Favoriten unter den deutschen Versorgeraktien erkoren. Dank Schuldenabbau und Kostensenkungen könnte der Energiekonzern bei Free Cashflow und Dividenden positiv überraschen, schrieb Analyst Nicholas Ashworth in einer Branchenstudie vom Montag.

Eon-Aktien sind im bisherigen Jahresverlauf (Stand Freitag) selbst mit einem Kursanstieg von über 33 Prozent den RWE-Titeln (plus 70 Prozent) deutlich hinterher gelaufen. Bei den Abspaltungen der beiden Konzerne stellte sich die Lage genau andersherum dar: Während die Papiere des Eon-Ablegers Uniper um gut 33 Prozent kletterten, erreichten die Anteile der RWE-Ökostromtochter Innogy (innogy SE) ein Plus von nicht einmal 10 Prozent.

EON DER 'TOP PICK'

Die Bewertung der RWE-Aktie hält Ashworth inzwischen für recht üppig. Er hält nach der Kursrally nun eine Atempause für angebracht, auch wenn die Gewinnentwicklung 2017 noch positiv überraschen könnte. Im kommenden Jahr sieht er dann allerdings Risiken und senkte entsprechend seine Prognosen. Bei seiner Einstufung ruderte er auf "Equal-weight" zurück und signalisiert damit eine durchschnittliche Gesamtrendite der Aktie im Vergleich zu den anderen von der Bank beobachteten Werten derselben Branche.

Ashworth hob Eon dagegen auf "Overweight" und liegt mit seinem neuen Kursziel von 10,30 Euro auch nach der positiven Marktreaktion vom Montag noch gut 15 Prozent über dem aktuellen Xetra-Niveau.

Bei Uniper bleibt er auch nach dem guten Lauf der Aktie bei seiner positiven Einschätzung. Der Kraftwerksbetreiber dürfte auch weiterhin positive Nachrichten produzieren. In puncto Free Cashflow bleibe Uniper die interessanteste Aktie im Sektor. Innogy werde zwar von Übernahmespekulationen gestützt, die Papiere seien aber ambitioniert bewertet. Der Experte rät deshalb zur Untergewichtung der Aktien. Angesichts der Probleme in Großbritannien und einer schwachen US-Präsenz fürchtet er Probleme beim Gewinnwachstum./ag/edh/das

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