Kleinostheim (aktiencheck.de AG) - Die curasan AG , die Medizinprodukte für die Regenerative Medizin mit Schwerpunkt im Bereich der Knochen- und Geweberegeneration entwickelt, produziert und vertreibt, gab am Donnerstag bekannt, dass ihr Umsatz in den ersten neun Monaten 2011 gesunken ist.
Wie aus einer Pressemitteilung des Konzerns hervorgeht, erreichte der Umsatz demnach 2,35 Mio. Euro (Vorjahr: 2,87 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote belief sich zum 30. September 2011 auf 84,4 Prozent (Ende 2010: 82,8 Prozent). Die Finanzmittel betragen 8 Mio. Euro und setzen sich aus 0,7 Mio. Euro liquiden Mitteln, einer ausstehenden Rate aus dem Verkauf der Dentalsparte in Höhe von 1,5 Mio. Euro, weiteren Raten aus dem Verkauf von Mitem über 0,8 Mio. Euro sowie 5 Mio. Euro in Finanzanlagen zusammen, hieß es.
Vorstandsvorsitzender Dieter Rössler: "Wie bereits angekündigt, hat sich die Planung hinsichtlich des Umsatzzieles 2011 durch die gescheiterte Vertriebskooperation mit Stryker S.A. sowie die durch den Verkauf von Mitem entfallenen Umsätze geändert. Das prognostizierte Ergebnis 2011 dürfte trotzdem erreicht werden. Die aktive Umsetzung der Offensivstrategie hat im letzten Quartal gute Ergebnisse gezeigt."
Die Aktie von curasan notiert aktuell mit einem Plus von 3,16 Prozent bei 2,78 Euro. (17.11.2011/ac/n/nw)