04.11.2017 10:00
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DAX-Bilanz: Jubellaune bei VW, Enttäuschung bei Fresenius

Deutsche Blue Chips im Blick: DAX-Bilanz: Jubellaune bei VW, Enttäuschung bei Fresenius | Nachricht | finanzen.net
Deutsche Blue Chips im Blick
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Hinter uns liegt eine rekordreiche Woche. Am Freitag verbuchte der DAX mit 13.478,86 Punkten ein Wochenplus von zwei Prozent.
von Jörg Bernhard

Obwohl am Dienstag in Deutschland gar nicht gehandelt wurde und am Mittwoch in einigen Bundesländern "Allerheiligen" den Handel lähmte, gelang dem DAX auf Schlusskursbasis dreimal ein neues Rekordhoch. Mittlerweile beläuft sich der in diesem Jahr angesammelte Kursgewinn auf 17,4 Prozent. Rückenwind kam vor allem aus den USA, wo US-Präsident Donald Trump die Spekulationen um den künftigen Chef der US-Notenbank beendet hat. Künftig soll Jerome Powell diesen für Börsianer besonders wichtigen Posten übernehmen. Weil er als weniger "falkenhaft" galt als sein Hauptkonkurrent John Taylor, hagelte es dies- wie jenseits des Atlantiks neue Allzeithochs. Geholfen haben aber auch besser als erwartete Apple-Zahlen und die veröffentlichten konkreten Pläne zu US-Steuerreform.

In der abgelaufenen Börsenwoche schwankte der DAX zwischen Wochentief (Montag) und Wochenhoch (Freitag) in einer Bandbreite von 290 Punkten. Das Verhältnis zwischen Kursgewinnern und -verlierern fiel mit 23 zu 7 sehr positiv aus. Die stärksten Kursgewinne verbuchten auf Wochensicht die Aktien von Volkswagen (+7,2 Prozent), Vonovia (+4,5 Prozent) und Infineon (+4,2 Prozent). Am kräftigsten nach unten tendierten die Titel von Fresenius (-3,2 Prozent), adidas (-2,3 Prozent) und ProSiebenSat.1 (-1,7 Prozent).

VW-Kursrally geht weiter

Wie in der Woche zuvor, entwickelte sich die Aktie von VW unter sämtlichen DAX-Werten am besten. Das am vorvergangenen Freitag erfolgte Anheben der Gewinnprognosen hat dem DAX-Wert sechs Handelstage in Folge positive Vorzeichen beschert. Insgesamt sieben Analysehäuser haben in der vergangenen Woche ihre Kaufempfehlung für die VW-Aktie bekräftigt und dabei Kursziele zwischen 158 (Independent Research) und 227 Euro (Credit Suisse) ausgesprochen. Dank der jüngsten Kursrally hat der Autowert den größten Teil seiner durch den Dieselskandal bedingten Kursverluste wieder aufgeholt.



Obwohl die Quartalszahlen des Gesundheitskonzerns Fresenius den Erwartungen der Analysten entsprachen und die Ziele für 2017 bestätigt wurden, reagierten die Anleger mit markanten Verkäufen. Gehandelt wurde offensichtlich nach der Börsenregel "Buy the rumour, sell the fact".
Bildquellen: Wolfgang Kriegbaum, Julian Mezger für Finanzen Verlag, Ralph Orlowski/Getty Images
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22.11.2017Volkswagen (VW) vz HoldJefferies & Company Inc.
21.11.2017Volkswagen (VW) vz neutralIndependent Research GmbH
21.11.2017Volkswagen (VW) vz Equal-WeightMorgan Stanley
21.11.2017Volkswagen (VW) vz buyUBS AG
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20.11.2017Volkswagen (VW) vz kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
22.11.2017Volkswagen (VW) vz HoldJefferies & Company Inc.
21.11.2017Volkswagen (VW) vz neutralIndependent Research GmbH
21.11.2017Volkswagen (VW) vz Equal-WeightMorgan Stanley
31.10.2017Volkswagen (VW) vz HoldDeutsche Bank AG
30.10.2017Volkswagen (VW) vz HaltenIndependent Research GmbH
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09.11.2017Volkswagen (VW) vz VerkaufenDZ BANK
22.08.2017Volkswagen (VW) vz VerkaufenDZ BANK
04.07.2017Volkswagen (VW) vz SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
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