FRANKFURT (dpa-AFX) -------------------------------------------------------------------------------
Aktien -------------------------------------------------------------------------------
DEUTSCHLAND: - ETWAS LEICHTER - Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Freitag mit leichten Verlusten in den letzten Handelstag des dritten Quartals starten. Finspreads taxierte den Dax (DAX) am Morgen bei 5.622 Punkten um moderate 0,31 Prozent schwächer. Bislang steht für den deutschen Leitindex ein Wochenplus von 8,53 Prozent zu Buche, das größte seit Juli 2009. Hoffnung auf beherzte Schritte zur Lösung der Euro-Schuldenkrise haben den Markt seit Wochenbeginn gestützt. Vor dem Wochenende steigt laut Händlern nun aber die Gefahr von Gewinnmitnahmen. In Asien sorgten diese zusammen mit schwächeren Vorgaben aus den USA bereits für überwiegend niedrigere Notierungen. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones gab seit dem Xetra-Schluss am Donnerstag 0,62 Prozent nach. Am Nachmittag dürften dann vor allem Konjunkturdaten aus den USA für Bewegung sorgen.
USA: - STANDARDWERTE IM PLUS - Die US-Standardwerte haben am Donnerstag einen von Unsicherheit geprägten Handel mit Gewinnen beendet. Die Investoren seien derzeit sehr kurzfristig orientiert, sagte ein Marktteilnehmer. Überraschend positiv ausgefallenen US-Konjunkturdaten und der Zustimmung des Deutschen Bundestages zur Ausweitung des Euro-Rettungsfonds EFSF standen dabei negative Nachrichten des Chipherstellers Advanced Micro Devices (AMD) entgegen. Diese sorgten bei Technologietiteln für einen negativen Tagesabschluss.
JAPAN: - KAUM VERÄNDERT - Der japanische Nikkei-225-Index (Nikkei 225) hat am Freitag kaum verändert notiert und zuletzt um minimale 0,10 Prozent nachgegeben. Gemischte US-Konjunkturdaten hätten zwar erneut Sorgen um eine Abschwächung des Wachstums in den USA geschürt, meinten Händler. Die Erleichterung über die Zustimmung des Deutschen Bundestages zur Ausweitung des Euro-Rettungsfonds aber habe die Verluste deutlich in Grenzen gehalten.
^ DAX 5.639,58 +1,10% XDAX 5.636,36 +2,63% Eurostoxx 50 2.212,44 +1,64% Stoxx50 2.178,71 +0,71%
DJIA 11.153,98 +1,30% S&P 500 1.160,40 +0,81% Nasdaq 100 2.197,68 -1,04%
Nikkei 225 8.692,56 -0,10% (7:15 Uhr) °
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Devisen /
Rohöl -------------------------------------------------------------------------------
RENTEN: - ETWAS FESTER - Der für den Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future dürfte am Freitag laut Experten zunächst etwas fester tendieren. Händler verwiesen auf etwas schwächer erwartete Aktienmärkte als Belastung. Konjunkturseitig könnten die deutschen Einzelhandelsumsätze bewegen. Auf der Agenda stehen ferner Verbraucherpreise aus der Eurozone sowie am Nachmittag Daten aus den USA.
^ Bund-Future 135,71 +0,04% T-Note-Future 129,80 -0,07% T-Bond-Future 141,59 -0,20% °
DEVISEN: - LEICHTE VERLUSTE - Der Euro (Dollarkurs) hat am Freitagmorgen leicht nachgegeben. Die Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,3547 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,3615 (Mittwoch: 1,3631) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7345 (0,7336) Euro.
^ (Alle Kurse 7:15 Uhr) Euro/USD 1,3547 -0,30% USD/Yen 76,56 -0,37% Euro/Yen 103,71 -0,59% °
ROHÖL - ERHOLUNG - Die Ölpreise haben am Freitag ihren Erholungskurs vom Vortag fortgesetzt. Ein Barrel der Nordseesorte Brent (159 Liter) zur November-Lieferung kostete im frühen Handel 104,30 Dollar. Das waren 35 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) stieg um 47 Cent auf 82,61 Dollar. Die jüngsten positiven US-Konjunkturdaten hätten gezeigt, dass es um die größte Volkswirtschaft der Welt doch nicht so schlecht bestellt sei, wie von vielen befürchtet, hieß es am Markt. Dies habe bei Anlegern für gute Stimmung gesorgt. Sie gingen wieder mehr Risiken ein und griffen bei Anlageklassen wie Rohstoffen zu. WTI (NYMEX) 82,61 +0,47 USD (7:15 Uhr)
/la