DAX6.050-3,4%  Dow12.119-2,2%  Euro1,24320,6% 
ESt502.069-2,4%  Nas2.748-2,8%  Öl98,82-2,8% 
TDax730,9-2,7%  Nikkei8.440-1,2%  Gold1.6264,2% 

09.02.2012 07:35

Senden

dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Fester erwartet


    FRANKFURT (dpa-AFX) ------------------------------------------------------------------------------- Aktien -------------------------------------------------------------------------------

 

DEUTSCHLAND: - FESTER - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes werden am Donnerstag fester erwartet. Cantor taxierte den Dax (DAX) 0,50 Prozent höher bei 6.783 Punkten. Griechenland stehe offenbar kurz vor einer Lösung und das stütze den Markt, sagte ein Börsianer am Morgen. Das zeige auch der Blick auf den Euro (Dollarkurs), der weiter nach oben ausbreche. Hinzu komme die gute Vorgabe der Wall Street, die im späten Handel wieder ins Plus geklettert ist. Der Future auf den Dow Jones Industrial (Dow Jones) gewann 0,36 Prozent seit dem Xetra-Handelsschluss am Vorabend. Leicht negative Vorgaben aus Asien resultierten aus enttäuschenden Daten aus Japan sowie Inflationsdaten aus China, was aber zunächst positiv überlagert werde. Auf die Agenda rückten vor allem die Notenbanktreffen der EZB und Bank von England.

 

USA: - DOW KAUM VERÄNDERT - Angesichts des weiteren Ringens um das griechische Sparprogramm hat der US-Leitindex Dow Jones Industrial (Dow Jones) am Mittwoch kaum verändert geschlossen. Nachdem er am Dienstag auf dem höchsten Stand seit Mitte Mai 2008 geendet hatte, legte er nun um minimale 0,04 Prozent auf 12.883,95 Punkte zu. Die anderen Indizes hingegen zeigten sich deutlicher im Plus: Der S&P 500 gewann 0,22 Prozent auf 1.349,96 Punkte. An der Technologiebörse Nasdaq kletterte der Composite-Index (NASDAQ Composite) um 0,41 Prozent auf 2.915,86 Punkte nach oben. Der Nasdaq 100 (NASDAQ 100) stieg um 0,54 Prozent auf 2.545,72 Punkte und erreichte damit den höchsten Schlussstand seit Februar 2001.

 

JAPAN: - LEICHT IM MINUS -  Der Nikkei 225 hat am Donnerstag leicht im Minus geschlossen. Die Inflation in China hat sich wieder verstärkt. Dies habe die Aussicht auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik geschmälert, begründeten Händler die moderaten Abschläge. Auch der Streit der griechischen Parteien über die von der Europäischen Union, der Europäischen Zentralbank und dem Internationalem Währungsfonds geforderten Rentenkürzungen habe etwas auf die Stimmung gedrückt.

 

^ DAX          6.748,76 -0,08% XDAX         6.789,65 +0,45% Eurostoxx 50 2.512,92 -0,05% Stoxx50      2.485,66 -0,46%

 

DJIA        12.883,95 +0,04% S&P 500      1.349,96 +0,22% NASDAQ 100   2.545,72 +0,54%

 

Nikkei 225   9.002,24 -0,15% °

 

------------------------------------------------------------------------------- ANLEIHEN / Devisen / Rohöl -------------------------------------------------------------------------------

 

RENTEN: - SCHWÄCHER - Der für den Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future dürfte am Donnerstag schwächer in den Handel gehen. Die freundlich erwarteten Aktienmärkte belasteten die Anleihen, sagten Händler. Die Griechenlandfrage könnte jedoch weiter für Verunsicherung an den Märkten sorgen. Die drei an der Regierung betroffenen Parteien haben sich nicht auf eine Kürzung der Renten geeinigt. Den übrigen Vorgaben der Troika (EZB, EU, IWF) stimmten sie jedoch zu. Die Euro-Finanzminister werden sich am Donnerstagabend in Brüssel treffen, um über Griechenland zu beraten.  Die Europäische Zentralbank (EZB) dürfte am Nachmittag laut Volkswirten keine neuen Beschlüsse fassen. Die Pressekonferenz von Präsident Mario Draghi wird jedoch mit Spannung erwartet.

 

^ Bund-Future     137,74  -0,20% T-Note-Future   131,02  -0,07% T-Bond-Future   142,03  -0,20% °

 

DEVISEN: - MODERATE GEWINNE - Der Euro (Dollarkurs) hat am Donnerstag etwas zugelegt. Zuletzt notierte er bei 1,3293 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,3274 (Dienstag: 1,3113) Dollar festgesetzt.

 

^ (Alle Kurse 7:15 Uhr) Euro/USD  1,3293 +0,34% USD/Yen    77,18 +0,16% Euro/Yen  102,62 +0,54% °

 

ROHÖL - MODERATE GEWINNE - Die Ölpreise sind am Donnerstag im asiatischen Handel leicht gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete 117,51 US-Dollar. Das waren 31 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) stieg um 32 Cent auf 99,03 US-Dollar. Vor allem der im frühen Handel gesunkene Kurs des US-Dollar zum Euro stützte die Ölpreise, sagten Händler. Brent 117,51 +0,31 USD (7:15 Uhr)

 

/la

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
 Kommentar hinzufügen 

ANZEIGE

ANZEIGE

Was halten Sie von nutzergenerierten Chartanalysen auf finanzen.net?
Ich würde liebend gerne mein Wissen über Chartanalyse dem Publikum von finanzen.net zur Verfügung stellen.
Ich kenne mich bei Chartanalyse nicht so gut aus, halte nutzergenerierte Chartanalysen aber für einen echten Mehrwert.
Ich halte nichts von den Methoden der Chartanalyse und habe deshalb auch kein Interesse an nutzergenerierten Analysen.
 Abstimmen