12.11.2012 09:46
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dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Freundlich erwartet

    FRANKFURT (dpa-AFX) ------------------------------------------------------------------------------- Aktien -------------------------------------------------------------------------------

 

DEUTSCHLAND: - FREUNDLICH ERWARTET -  Der deutsche Aktienmarkt wird am Montag freundlich erwartet. Der Broker IG taxierte den Dax (DAX) zuletzt bei 7.173 Punkten um 0,13 Prozent über dem Xetra-Schluss von Freitag. Am Morgen gibt es keine starken Impulse und die Märkte könnten erst einmal an ihre Erholung aus dem späten Handel am Freitag anknüpfen. Ein Belastungsfaktor vor dem Wochenende sei mit dem Beschluss des griechischen Haushalts zunächst weggefallen. In den Fokus rücke nun aber schon wieder Griechenland mit dem am Nachmittag startenden Treffen der Euro-Finanzminister, sagte Marktstratege Stan Shamu von IG. Zudem würden einige Daten aus China an den Märkten verarbeitet. Die Vorgabe gibt dennoch keinen starken Impuls: Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial (Dow Jones) stand am Morgen 0,05 Prozent tiefer als zum Xetra-Schluss am Freitag. Die asiatischen Börsen verzeichneten leichte Verluste. Zudem dürften sich die Ausläufer der Berichtssaison mit ein paar Zahlen von Unternehmen aus der zweiten Reihe noch bemerkbar machen.

 

USA: - DOW NAHEZU UNVERÄNDERT - Gute US-Konjunkturdaten haben der Wall Street am Freitag moderate Gewinne beschert. In den USA hatte sich das von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima im November überraschend deutlich aufgehellt. "Die Anleger hoffen, dass die Wirtschaft in den Vereinigten Staaten weiter wächst", sagte Stratege Ishaq Siddiqi vom Broker ETX Capital. Schwache Industriedaten aus Frankreich und Italien aber verhinderten größere Gewinne. Zudem sorgten sich die Anleger Börsianern zufolge weiterhin, dass in den USA ab dem 1. Januar automatische Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen in Kraft treten könnten. In diesem Falle drohe den Vereinigten Staaten eine Rezession.

 

JAPAN: - VERLUSTE - In Tokio ist die Börse mit Verlusten in die neue Handelswoche gestartet. Als Grund für den schwächeren Auftakt machten Marktteilnehmer vor allem die vorläufigen BIP-Daten verantwortlich. Demnach ist die japanische Wirtschaftsleistung  im dritten Quartal gesunken. Die jüngsten Exportdaten aus China begrenzten allerdings das Abwärtspotenzial, ebenso die Tatsache, dass das griechische Parlament in der Nacht zum Montag den Haushalt für das Jahr 2013 mit komfortabler Mehrheit gebilligt hat.

 

^ DAX                   7.163,50            -0,58%               XDAX                 7.154,56            -0,40%               Eurostoxx 50     2.479,82            +0,03%               Stoxx50             2.521,70            -0,14%              

 

DJIA                  12.815,39           +0,03%               S&P 500              1.379,85            +0,17%               Nasdaq 100        2.584,10            +0,45%              

 

Nikkei                 8.676,44            -0,93% °

 

------------------------------------------------------------------------------- ANLEIHEN / Devisen / Rohöl -------------------------------------------------------------------------------

 

RENTEN: - EUROGRUPPEN-TREFFEN IM FOKUS - Am deutschen Anleihemarkt steht zu Wochenbeginn abermals Griechenland im Fokus. Nachdem das Athener Parlament am Sonntag dem Haushaltsentwurf der Regierung zugestimmt hat, sind die Voraussetzungen für die nächste Hilfstranche der intentionalen Geldgeber im Grunde geschaffen. Dennoch dürfte die nächste Tranche über 31,5 Milliarden Euro am heutigen Montag noch nicht freigegeben werden. Am Primärmarkt für Euro-Anleihen begibt Deutschland unverzinsliche Schatzanweisungen (Bubills) mit sechs Monaten Laufzeit. Die tendenziell schwachen asiatischen Börsen dürften am deutschen Rentenmarkt zu Handelsbeginn stützen.

 

^ Bund-Future          143,29              0,10%                T-Note-Future       133,86              -0,04%               T-Bond-Future       151,59              -0,10% °

 

DEVISEN: - MODERAT ERHOLT - Der Euro (Dollarkurs) hat sich zu Wochenbeginn im asiatischen Handel etwas erholt. Zuletzt stand die Gemeinschaftswährung bei 1,2729 US-Dollar. An diesem Nachmittag werden sich die Euro-Finanzminister in Brüssel über Griechenland beraten. Mit einer endgültigen Freigabe der nächsten Hilfstranche wird dabei noch nicht gerechnet. Das griechische Parlament hatte in der Nacht auf Montag den Haushalt für 2013 gebilligt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagmittag auf 1,2694 (Donnerstag: 1,2736) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7878 (0,7852) Euro.

 

^ (Alle Kurse 7:15 Uhr) Euro/USD            1,2729              +0,13%               USD/Yen              79,49               +0,00%               Euro/Yen             101,18              +0,12% °

 

ROHÖL - PREISE KAUM VERÄNDERT - Die Ölpreise haben sich zu Wochenbeginn zunächst kaum bewegt. Händler nannten gegenläufige Faktoren am Ölmarkt. Während jüngste Konjunkturdaten aus China auf eine Stabilisierung der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft hindeuten, ist die weltweit drittgrößte Wirtschaft Japans im dritten Quartal deutlich geschrumpft. Es war der erste Rückgang der Wirtschaftsleistung seit Ende 2011. Dies dürfte den ohnehin großen Druck auf die japanische Notenbank, ihre sehr expansive Geldpolitik weiter zu lockern, nochmals erhöhen.

 

Brent 109,32 -0,08 USD (7:15 Uhr)

 

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/rum

 

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