FRANKFURT (dpa-AFX) -------------------------------------------------------------------------------
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DEUTSCHLAND: - HÖHER ERWARTET - Nach dem EU-Gipfel am Wochenende wird der Dax (DAX) am Montag zunächst fester erwartet. Finspreads taxierte den deutschen Leitindex am Morgen um 0,87 Prozent höher bei 6.023 Punkten. Marktstratege Stan Shamu von IG Markets verwies auf Aussagen der europäischen Regierungschefs vom Vorabend, dass auf dem Weg zu einer Lösung der Schuldenkrise Fortschritte gemacht worden seien. Shamu nannte als Stütze zudem Aussagen der Vize-Chefin der US-Notenbank (Fed), Janet Yellen, vom vergangenen Freitag, wonach eine weitere geldpolitische Lockerung (QE3) wieder mehr in den Fokus rücke. Positiv sind auch die Vorgaben aus den USA: Der Dow Jones Industrial (Dow Jones) hatte am Freitag auf dem höchsten Stand seit Anfang August geschlossen, der Future auf den US-Leitindex legte seit dem Xetra-Schluss am Freitag um 0,87 Prozent zu. Für Bewegung könnten im Handelsverlauf noch Konjunkturdaten sorgen, darunter die Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende und nicht-verabeitende Gewerbe in Deutschland sowie der Eurozone.
USA: - GEWINNE - Die Hoffnung auf eine Lösung der Euro-Schuldenkrise hat den Dow Jones Industrial (Dow Jones) am Freitag auf dem höchsten Stand seit Anfang August schließen lassen. Zwar dürfte es an diesem Wochenende keine definitive Antwort auf die Frage geben, wie der nächste Schritt der Europäer aussehe, sagte ein Marktteilnehmer. Die offiziellen Vertreter zeigten sich aber weiter zuversichtlich, dass die Problemlösung nur wenige weitere Tage benötige.
JAPAN: - FEST - In Japan ist die Börse am Montag mit deutlichen Gewinnen in die neue Handelswoche gestartet. Neben überraschend starken Exportdaten halfen steigende Rohstoffpreise dem Markt. Neben Mitsubishi Corp. Mitsubishi legten auch Toyota (Toyota Motor) und Bridgestone (BHP Billiton) deutlich zu.
^ DAX 5.970,96 +3,55% XDAX 5.973,27 +3,32% Eurostoxx 50 2.337,51 +2,89% Stoxx50 2.279,01 +2,25%
DJIA 11.808,79 +2,31% S&P 500 1.238,25 +1,88% Nasdaq 100 2.335,93 +1,29%
Nikkei 8.821,67 +1,65% °
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RENTEN: - KURSABSCHLÄGE ERWARTET - Die Kurse deutscher Staatsanleihen dürften zum Wochenstart laut Experten weitere leichte Rückgänge verbuchen. Nach dem Gipfeltreffen vom Sonntag hätten die Märkte bis zum zweiten EU-Gipfel am Mittwoch noch Zeit, zu hoffen und genau das würden sie vermutlich auch tun, schreibt die HSH Nordbank in einer Tagesvorschau vom Montag. Die Geschäftsklimaindizes und die Aufträge für die Industrie der Eurozone interessierten vor diesem Hintergrund vermutlich nur am Rande. Die Landesbank erwartet den Euro-Bund-Future in einer Handelsspanne von 134,21 bis 136,00 Punkten.
^ Bund-Future 134,79 -0,38% T-Note-Future 128,45 -0,07% T-Bond-Future 138,09 -0,20% °
DEVISEN: - KURZZEITIG ÜBER 1,39 US-DOLLAR - Der Kurs des Euro (Dollarkurs) ist zum Wochenstart im frühen Handel kurzzeitig über die Marke von 1,39 US-Dollar gesprungen. Zuletzt stand die Gemeinschaftswährung bei 1,3888 Dollar knapp darunter. Nach dem Treffen der Staats- und Regierungschefs der Euro-Zone an diesem Wochenende warten Marktteilnehmer nun auf das Spitzentreffen a, kommenden Mittwoch. Dort sollen dann konkrete Beschlüsse gefasst werden. Am Wochenende war es zunächst zu einer Annäherung in Sachen Banken-Rekapitalisierung und Stärkung des Euro-Rettungsschirms EFSF gekommen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagmittag auf 1,3798 (Donnerstag: 1,3807) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7247 (0,7243) Euro.
^ (Alle Kurse 7:15 Uhr) Euro/USD 1,3886 +0,10% USD/Yen 76,24 +0,07% Euro/Yen 105,88 +0,14% °
ROHÖL - PREISE STEIGEN - Die Ölpreise haben am Montag im asiatischen Handel nach neuen Hoffnungen auf eine Lösung in der Schuldenkrise zugelegt. Händlern zufolge machten sich Investoren trotz der zähen Entwicklungen beim EU-Gipfel neue Hoffnungen auf einen großen Wurf bei der Lösung der Schuldenkrise im Euroraum. Derzeit verhandeln die Euro-Retter mit privaten Gläubigern über einen neuen Schuldenschnitt für das hochveschuldete Griechenland. Am Mittwoch soll ein Maßnahmenpaket vorgestellt werden, das zudem Wege zur Bankenrekapitalisierung und zur Hebelung des Euro-Krisenfonds EFSF umfasst.
Brent 110,15 +0,59 USD (7:15 Uhr)
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/rum