FRANKFURT (dpa-AFX) -------------------------------------------------------------------------------
Aktien -------------------------------------------------------------------------------
DEUTSCHLAND: - LEICHTE VERLUSTE ERWARTET - Trotz positiver Vorgaben aus Übersee wird der deutsche Aktienmarkt am Freitag zunächst etwas leichter erwartet. Finspreads taxierte den Dax (DAX) am Morgen 0,15 Prozent tiefer bei 7.724 Punkten. Am Vortag hatten positive US-Konjunkturdaten den deutschen Leitindex zu Gewinnen verholfen. Die Vorgaben aus Übersee sind positiv: Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial (Dow Jones) gewann seit dem Xetra-Schluss am Vortag 0,18 Prozent. Asiens Börsen profitierten vor allem von Wirtschaftsdaten aus China. Nach ihrem schwächsten Jahr seit 1999 gewann die Wirtschaft des Landes zum Jahresende wieder an Schwung. Insgesamt nehme auch in Europa die Risikoneigung der Anleger wieder zu, sagte Marktstratege Evan Lucas. Ab dem Mittag wird dann die US-Berichtssaison fortgesetzt. Zunächst legt der Industriekonzern General Electric (GE) Zahlen vor, gefolgt von Morgan Stanley . Auf Konjunkturseite könnte das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan für Bewegung sorgen.
USA: - GEWINNE - Erfreuliche Wirtschaftsdaten haben den wichtigsten US-Indizes am Donnerstag weiteren Schub gegeben. Enttäuschende Zahlen der Großbanken Bank of America (BoA) (Bank of America) und Citigroup taten der guten Stimmung der Anleger keinen Abbruch. Der Dow Jones Industrial (Dow Jones) kletterte um 0,63 Prozent auf 13.596,02 Punkte und ging damit auf dem höchsten Stand seit Anfang Oktober aus dem Handel. Für den breiter gefassten S&P 500 Index (S&P 500) ging es um 0,56 Prozent auf 1.480,94 Punkte nach oben - erneut ein Rekord seit Ende 2007.
JAPAN: - SEHR FEST - Die jüngsten Konjunkturdaten aus China haben zusammen mit einen schwächeren
Yen für Kursgewinne in Japan gesorgt. Der Topix (
TOPIX) stieg dabei auf den höchsten stand seit 22 Monaten. Während die chinesische Wirtschaft im vierten Quartal stärker wuchs als erwartet, fiel der Yen nach weiteren Äußerungen aus der Politik in die Nähe seines zweieinhalb-Jahres-tief. Der
Nikkei schloss damit die zehnte Handelswoche in Folge mit einem Plus.
^ DAX 7.735,46 +0,58% XDAX 7.727,16 +0,62%
Eurostoxx 50 2.718,93 +0,61% Stoxx50 2.639,00 +0,21%
DJIA 13.596,02 +0,63% S&P 500 1.480,94 +0,56% Nasdaq 100 2.747,15 +0,45%
Nikkei 10.913,30 +2,86% °
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Devisen /
Rohöl -------------------------------------------------------------------------------
RENTEN: - WENIG BEWEGUNG ERWARTET - Am Markt für deutsche Staatsanleihen rechnen Experten am Freitag zum Handelsauftakt mit wenig Bewegung. Bei den Bundesanleihen "ist mit einer Seitwärtsbewegung zu rechnen", sagte Anleihen-Experte Dirk Gojny von der National-Bank in Essen. Abgesehen von etwas besser als erwartet ausgefallen Konjunkturdaten aus China fehlen die Impulse für den Handel am deutschen Rentenmarkt. Erst am Nachmittag könnte die Veröffentlichung von US-Konjunkturdaten noch einmal für etwas mehr Bewegung sorgen.
^ Bund-Future 142,64 -0,53% T-Note-Future 131,78 -0,02% T-Bond-Future 144,97 -0,09% °
DEVISEN: - EURO BEWEGT SICH KAUM - Der Euro (Dollarkurs) hat sich zum Wochenschluss im asiatischen Handel unter dem Strich wenig von der Stelle bewegt. Zuletzt stand die Gemeinschaftswährung bei 1,3389 US- Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagmittag auf 1,3368 (Mittwoch: 1,3277) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7481 (0,7532) Euro. Einmal mehr machte auch der Yen von sich reden, der sich gegenüber dem Dollar nahe einem Zweieinhalb-Jahres-Tief bewegte.
^ (Alle Kurse 7:15 Uhr) Euro/USD 1,3386 +0,05% USD/Yen 90,04 +0,14% Euro/Yen 120,54 +0,25% °
ROHÖL - ÖLPREISE LEGEN ETWAS ZU - Die Ölpreise sind am Freitag nach guten Konjunkturdaten aus China leicht gestiegen. Ein überraschend starkes Wirtschaftswachstum in China habe die Ölpreise gestützt, hieß es von Händlern. In der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt kam die Wirtschaft Ende 2012 stärker in Schwung als erwartet. Die Regierung in Peking meldete für das vierte Quartal eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts von 7,9 Prozent. Außerdem wuchs die Industrieproduktion im Dezember stärker als im Vormonat. Die Daten in China lassen auf eine stärkere Nachfrage nach Rohöl schließen, hieß es weiter.
Brent 111,30 +0,20 USD (7:15 Uhr)
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/rum