27.12.2012 07:35
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dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Leichter erwartet

    FRANKFURT (dpa-AFX) ------------------------------------------------------------------------------- Aktien -------------------------------------------------------------------------------

 

DEUTSCHLAND: - LEICHTER ERWARTET - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes werden am Donnerstag nach den Weihnachtsfeiertagen mit leichten Verlusten erwartet. Der Broker IG taxierte den Leitindex (DAX) knapp zwei Stunden vor Handelsstart 0,06 Prozent tiefer bei 7.632 Punkten. Der Handel wird schwer von der Haushaltsdebatte in den USA geprägt sein, in der nach wie vor keine Einigung absehbar ist, sagte Analystin Katrin Ehling von X-Trade Brokers xtb. Immerhin kehre US-Präsident Barack Obama frühzeitig aus seinem Weihnachtsurlaub zurück, um für eine Lösung zu sorgen. Die Vorgabe gibt keine starken Impulse: Die Börsen in Asien zeigen sich am Morgen freundlich, der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial (Dow Jones) verlor aber rund 0,09 Prozent seit dem Xetra-Schluss vor Weihnachten. Auf der Agenda stehen ein paar Konjunkturdaten wie Erzeugerpreise und Verbrauchervertrauen aus Frankreich und am Nachmittag aus den USA, die noch etwas Schwung in den ansonsten lustlos erwarteten Markt bringen könnten

 

USA: - SCHWÄCHER - Die wichtigsten US-Aktienindizes sind am Mittwoch angesichts mit Enttäuschung aufgenommener Konjunkturdaten mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Das Handelsvolumen sei recht niedrig gewesen, sagten Marktteilnehmer. Am Dienstag waren die US-Aktienmärkte wegen Weihnachten geschlossen geblieben, nachdem am Montag nur verkürzt gehandelt worden war. Die europäischen Aktienmärkte starten erst am Donnerstag wieder mit dem Handel.

 

JAPAN: - GEWINNE - An der Börse in Tokio hat der Nikkei-225-Index (Nikkei 225) am Donnerstag mit Gewinnen den Handel beendet.  Aktuell notiert er damit nahe seinem Stand, den er kurz vor dem verheerenden Erdbeben im März 2011 hatte. Als Hauptgrund nannten Börsianer den anhaltend schwachen Yen, der dem Markt Schubkraft verleihe.

 

^ DAX                  7.636,23            -0,47%               XDAX                7.653,45            -0,40%               Eurostoxx 50    2.648,53            -0,10%               Stoxx50            2.587,12            -0,15%              

 

DJIA                 13.114,59           -0,19%               S&P 500             1.419,83            -0,48%               Nasdaq 100       2.637,18            -0,79%              

 

Nikkei                10.322,98           +0,91% °

 

------------------------------------------------------------------------------- ANLEIHEN / Devisen / Rohöl -------------------------------------------------------------------------------

 

RENTEN: - WENIG BEWEGUNG ERWARTET - Deutsche Staatsanleihen dürften sich am Donnerstag zur Eröffnung wenig verändert zeigen. Händler erwarten nach unterschiedlichen Vorgaben der Aktienmärkte in Asien vom Morgen und in New York vom Vortag zunächst nur wenig Bewegung beim richtungsweisende Euro-Bund-Future . Nach wie vor stehe der US-Haushaltsstreit im Mittelpunkt des Interesses, hieß es. Zuletzt hatte US-Präsident Barack Obama seinen Weihnachtsurlaub abgebrochen und kehrt an diesem Donnerstag nach Washington zurück. Gelingt bis zur Silvesternacht im Tauziehen mit den Republikanern um ein Programm zum Defizitabbau kein Kompromiss, droht der Sturz von der sogenannten "Fiskalklippe".

 

^ Bund-Future          144,70              0,26%                T-Note-Future       132,41              -0,08%               T-Bond-Future       147,25              -0,23% °

 

DEVISEN: - TENDENZ - Der Euro (Dollarkurs) hat sich am Donnerstag im asiatischen Handel freundlich gezeigt. Zuletzt stand die Gemeinschaftswährung bei 1,3231 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montag auf 1,3218 (Freitag: 1,3209) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7565 (0,7571) Euro. Die nächste Festlegung des Referenzkurses erfolgt wegen der Weihnachtsfeiertage erst wieder am Donnerstag.

 

^ (Alle Kurse 7:15 Uhr) Euro/USD           1,3232              +0,06%               USD/Yen             85,82               +0,25%               Euro/Yen            113,57              +0,32% °

 

ROHÖL - PREISE NAHE ZWEI-MONATSHOCH - Die Ölpreise haben sich am Donnerstag in der Nähe eines Zwei-Monatshochs gehalten. Nach wie vor stehe der US-Haushaltsstreit im Mittelpunkt des Interesses am Ölmarkt, hieß es von Händlern. Die Nervosität am Markt sei weiterhin hoch, beschrieben Händler die Stimmung. Der Brent-Ölpreis erreichte am Vortag bei 111,50 Dollar den höchsten Stand seit Mitte Oktober und der US-Ölpreis bei 91,40 Dollar. US-Präsident Barack Obama hat seinen Weihnachtsurlaub abgebrochen und wird an diesem Donnerstag nach Washington zurückkehren. Gelingt bis zur Silvesternacht im Tauziehen mit den Republikanern um ein Programm zum Defizitabbau kein Kompromiss, droht der Sturz von der sogenannten Fiskalklippe. Das heißt, auf die Amerikaner kämen ab 1. Januar Steuererhöhungen und automatische massive Ausgabenkürzungen zu. Zusätzliche Komplikationen könnte es dadurch geben, dass die USA ausgerechnet am Jahresende erneut ihr Schuldenlimit erreichen.

 

Brent 111,09 +0,02 USD (7:15 Uhr)

 

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