FRANKFURT (dpa-AFX) -------------------------------------------------------------------------------
Aktien -------------------------------------------------------------------------------
DEUTSCHLAND: - LEICHTER ERWARTET - Der deutsche Aktienmarkt wird am Donnerstag leichter erwartet. Finspreads taxierte den Dax (DAX) am Morgen 0,17 Prozent tiefer bei 7.678 Punkten. Die Vorgaben aus den USA sind negativ: Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial (Dow Jones) verlor seit dem Xetra-Schluss am Mittwoch 0,26 Prozent. Der Aktienmarkt reagiere wieder nervöser auf Wechselkursbewegungen, hieß es von Händlern. Auch dass die US-Berichtssaison am Vortag mit Zahlen von zwei großen Banken recht positiv fortgesetzt wurde, habe die Stimmung nicht wirklich aufhellen können. Spannend sei nun der vergleichende Blick auf die deutschen Banken, sagte Analystin Katrin Ehling von X-Trade Brokers. Am Nachmittag berichten mit der Bank of America und der Citigroup noch zwei weitere US-Schwergewichte über die jüngste Geschäftsentwicklung. Neben dem Monatsbericht der Europäischen Zentralbank stehen auf Konjunkturseite noch US-Daten im Fokus, wie etwa Zahlen zum Häusermarkt und der Philly Fed Index.
USA: - DOW SCHLIESST LEICHTER - Belastet durch die sehr schwache Boeing-Aktie (Boeing) hat der Dow Jones Industrial (Dow Jones) am Mittwoch leichte Verluste verzeichnet. Hinzu kamen eingetrübte Wirtschaftsprognosen der Weltbank, während die Zahlenvorlagen der Investmentbanken JPMorgan (JPMorgan ChaseCo) und Goldman Sachs freundlich aufgenommen wurden. Den Technologietiteln an der Nasdaq gelang nach zwei leichteren Tagen eine Erholung.
JAPAN: - Nikkei DREHT SPÄT INS PLUS - Der Nikkei-225-Index (Nikkei 225) hat am Donnerstag im späten Handel seine früheren Verluste komplett wettgemacht und mit einem moderaten Plus geschlossen. Als Grund nannten Börsianer die Kehrtwende des Yen, der seine anfänglichen Gewinne gegenüber dem US-Dollar abgab und zuletzt wieder etwas schwächer notierte. Besonderes Augenmerk galt den Papieren von GS Yuasa Corp., die Batterien für Boeing herstellen. Die Luftfahrtbehörde FAA hatte am Mittwoch nach den jüngsten Zwischenfällen angeordnet, dass Boeings 737 Dreamliner-Maschinen in den USA vorerst am Boden bleiben muss.
^ DAX 7.691,13 +0,20% XDAX 7.679,60 -0,21% Eurostoxx 50 2.702,54 +0,04% Stoxx50 2.633,43 -0,03%
DJIA 13.511,23 -0,17% S&P 500 1.472,63 +0,02% NASDAQ 100 2.734,73 +0,43%
Nikkei 10.609,64 +0,09% °
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Devisen /
Rohöl -------------------------------------------------------------------------------
RENTEN: - REGER VERKEHR AM AUKTIONSMARKT - Am deutschen Rentenmarkt stehen am Donnerstag zahlreiche Anleiheversteigerungen im Blick. Irland, das sich im Laufe des Jahres wieder selbständig am Kapitalmarkt refinanzieren will, wird abermals mit kurzlaufenden Geldmarktpapieren an die Investoren herantreten. Spanien und Frankreich auktionieren Staatsanleihen. Fundamental richtet sich der Blick auf den Nachmittag, wenn in den USA neue Zahlen vom Arbeits- und Immobilienmarkt sowie aus der Industrie anstehen. Die Vorgaben der asiatischen Börsen und der US-Treasuries lassen keinen eindeutigen Schluss auf den Handelsstart am deutschen Anleihemarkt zu.
^ Bund-Future 143,40 0,23% T-Note-Future 132,36 0,02% T-Bond-Future 146,28 0,06% °
DEVISEN: - EURO KAUM VBEWEGT - Der Euro hat sich am Donnerstag im asiatischen Handel unter dem Strich nur verhalten bewegt. Zuletzt stand er bei 1,3296US-Dollar. Derzeit richtet sich die Aufmerksamkeit am Devisenmarkt wieder verstärkt auf den japanischen Yen, der seine jüngste Aufwärtsbewegung an diesem Donnerstag beendete und gegenüber dem US-Dollar wieder etwas nachgab..
^ (Alle Kurse 7:15 Uhr) Euro/USD 1,3298 +0,08% USD/Yen 88,68 +0,31% Euro/Yen 117,79 +0,31% °
ROHÖL - PREISE BEWEGEN SICH KAUM - Die Ölpreise haben sich am Donnerstag zunächst kaum von der Stelle bewegt. In den vergangenen Handelstagen haben sich die Ölpreise im Trend nach oben bewegt. Starke Preisausschläge gab es aber selten. Einige Beobachter warnen unterdessen, dass der Preisanstieg der letzten Wochen möglicherweise fundamental nicht gerechtfertigt ist. Verwiesen wird auf das hohe Angebot an Rohöl, die immer noch gedämpfte Nachfrage und die hohen Lagerbestände, besonders in den USA.
Brent 109,76 +0,08 USD (7:15 Uhr)
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