16.11.2012 07:33
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dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Schwächer - Teil 1

    FRANKFURT (dpa-AFX) ------------------------------------------------------------------------------- Aktien -------------------------------------------------------------------------------

 

DEUTSCHLAND: - SCHWÄCHER - Der deutsche Aktienmarkt dürfte zum Wochenschluss seinen Abwärtstrend weiter fortsetzen. Finspreads taxierte den Dax (DAX) am Morgen bei 7.023 Punkten um 0,29 Prozent unter dem Xetra-Schluss vom Donnerstag. Damit dürfte der Leitindex den dritten Tag in Folge nachgeben und das Wochenminus von bislang 1,68 Prozent noch erhöhen. Wie Marktstratege Cameron Peacock von IG kommentierte, werden angesichts des spärlich gefüllten Kalenders weiterhin die Themen Griechenland und die Fiskalklippe in den USA das Marktgeschehen bestimmen. Die Vorgaben aus Übersee geben keine eindeutigen Impulse. Der Future auf den Dow Jones Industrial (Dow Jones) notierte zuletzt auf dem Xetra-Schlussniveau vom Vortag. Die Börsen in Asien lieferten ein gemischtes Bild. Hierzulande dürften lediglich die Zahlen von Henkel (Henkel vz) noch mal etwas Bewegung bringen. Im Tagesverlauf stehen noch Daten aus der Eurozone und den USA auf der Agenda.

 

USA: - VERLUSTE - Sorgen um den US-Haushalt und durchwachsene Konjunkturdaten haben dem US-Aktienmarkt am Donnerstag erneut Verluste beschert. Der Dow Jones Industrial büßte 0,23 Prozent auf 12.542,38 Punkte ein. Für den marktbreiten S&P 500-Index (S&P 500) ging es um 0,16 Prozent auf 1.353,32 Punkte nach unten. An der Technologiebörse Nasdaq sanken der Composite Index (NASDAQ Composite) um 0,35 Prozent auf 2.836,94 Punkte und der Auswahlindex Nasdaq 100 (NASDAQ 100) um 0,30 Prozent auf 2.524,36 Punkte.

 

JAPAN: - FESTER - Die Börse in Tokio hat wegen der anstehenden Neuwahlen und der Hoffnung auf weitere geldpolitische Lockerungen deutlich zugelegt. Der Nikkei 225 Index legte um 2,2 Prozent auf 9.024,16 Punkte zu. Das japanische Parlament hat mit der Verabschiedung wichtiger Gesetze zur Ausgabe von Staatsanleihen und einer Wahlrechtsreform am Freitag den Weg für Neuwahlen frei gemacht. Ministerpräsident Yoshihiko Noda hatte die Erfüllung seiner politischen Ziele zur Bedingung dafür gemacht, noch am selben Tag das Unterhaus des Parlaments aufzulösen. Am 16. Dezember soll neu gewählt werden. Lange Zeit hatte die oppositionelle Liberaldemokratische Partei LDP mit ihrer Mehrheit im Oberhaus das Gesetz zur Ausgabe neuer Staatsanleihen blockiert, um Noda zu Neuwahlen zu zwingen. Dadurch drohte dem Land schon in Kürze die Zahlungsunfähigkeit.

 

^ DAX                 7.043,42            -0,82%               XDAX                7.035,48            +0,00%               Eurostoxx 50        2.461,77            -0,45%               Stoxx50             2.472,43            -0,90%              

 

DJIA                12.542,38           -0,23%               S&P 500             1.353,32            -0,16%               NASDAQ 100          2.524,36            -0,30%              

 

Nikkei              9.024,16            +2,20%               °

 

------------------------------------------------------------------------------- ANLEIHEN / Devisen / Rohöl -------------------------------------------------------------------------------

 

RENTEN:

 

^ Bund-Future         143,27              -0,06%               T-Note-Future       134,11              0,08%                T-Bond-Future       152,22              0,18%                °

 

DEVISEN: - UNVERÄNDERT - Der Kurs des Euro (Dollarkurs) hat sich am Freitagmorgen kaum bewegt. Die Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,2768 Dollar und lag damit auf dem Niveau vom Vorabend

 

^ (Alle Kurse 7:15 Uhr) EEuro/USD           1,2768              -0,09%               USD/Yen             81,03               -0,11%               Euro/Yen            103,46              -0,21%               °

 

ROHÖL - UNVERÄNDERT - ie Ölpreise haben sich vor dem Wochenende kaum bewegt, nachdem sie am Donnerstag schwere Verluste hinnehmen mussten. Händler nannten das derzeit hohe Ölangebot und den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern als gegenläufige Faktoren. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Januar-Lieferung kostete am Freitagmorgen 107,42 US-Dollar. Das waren neun Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Dezember-Lieferung sank indes um sieben Cent auf 85,38 Dollar. Brent 107,42 +0,09 USD (7:15 Uhr)

 

/zb

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