15.11.2012 07:35
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dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Schwächer erwartet

    FRANKFURT (dpa-AFX) ------------------------------------------------------------------------------- Aktien -------------------------------------------------------------------------------

 

DEUTSCHLAND: - SCHWÄCHER ERWARTET - Belastet von einer schwachen Vorgabe wird der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag tiefer erwartet. Der Broker IG taxierte den Dax (DAX) am Morgen bei 7.056 Punkten um 0,65 Prozent unter dem Xetra-Schluss vom Vortag. Die Wall Street ist am Vorabend wegen der Sorgen um die fiskalische Klippe in den USA mehr und mehr unter Druck geraten und die Indizes haben nahe ihren Tagestiefs schwach geschlossen - das wird der deutsche Aktienmarkt laut Händlern zur Eröffnung erst einmal nachholen. Die Vorgabe ist entsprechend schwach: Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial (Dow Jones) stand am Morgen 0,76 Prozent tiefer als zum Xetra-Schluss am Vortag. Mit den europäischen Themen Griechenland und Spanien zusammen werde weltweit ein ganzes Sorgenpaket geschnürt, sagte Marktstratege Cameron Peacock von IG. Mit Spannung werden aus seiner Sicht auf der Konjunkturseite die BIP-Zahlen aus zahlreichen europäischen Ländern beobachtet werden, sowie die europäischen Verbraucherpreise. Zudem geben weitere Unternehmensbilanzen wie unter anderem von der Merck KGaA (Merck)  dem Markt noch Impulse.

 

USA: - VERLUSTE - Sorgen um die Konjunktur und die Lage in Nahost haben den US-Aktienmarkt am Mittwoch deutlich ins Minus gedrückt. Der Dow Jones Industrial schloss auf den tiefsten Stand seit dreieinhalb Monaten. Der Sorgenberg wachse weiter sagte ein Händler. Zu den Bedenken hinsichtlich der Konjunktur, der Eurokrise und der Fiskalklippe in den USA - zum Jahresende drohende Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen - kämen nun auch noch geopolitische Spannungen. Nach der gezielten Tötung des Militärchefs der Hamas im Gazastreifen durch Israel hat sich die Lage dramatisch zugespitzt. Zuvor hatten Konjunkturdaten belastet: Im Oktober hatten die US-Einzelhändler erstmals seit vier Monaten einen Umsatzrückgang hinnehmen müssen.

 

JAPAN: - GEGEN DEN TREND FEST - Die Börse in Tokio konnte sich am Donnerstag mit ihren Gewinnen dem insgesamt schwachen Markttrend in Asien entziehen. Am Vortag hatte der japanische Premierminister  Yoshihiko Noda für den morgigen Freitag die Auflösung des Parlaments mit anschließenden Neuwahlen angekündigt. Gesprächsstoff lieferte noch Sony. Der Elektrokonzern begibt erstmals seit einer Dekade eine Wandelanleihe, wie der Konzern bereits am Vortag nach Börsenschluss angekündigt hatte. Die Aktie stürzte an diesem Donnerstag auf den tiefsten stand seit 32 Jahren.

 

^ DAX                   7.101,92            -0,94%               XDAX                 7.035,43            -1,25%               Eurostoxx 50     2.472,84            -0,81%               Stoxx50             2.494,97            -1,19%              

 

DJIA                  12.570,95           -1,45%               S&P 500              1.355,49            -1,39%               Nasdaq 100        2.531,87            -1,17%              

 

Nikkei                  8.829,72            +1,90% °

 

------------------------------------------------------------------------------- ANLEIHEN / Devisen / Rohöl -------------------------------------------------------------------------------

 

RENTEN: - KONJUNKTURDATEN IM BLICK - Am deutschen Anleihemarkt steht am Donnerstag eine Vielzahl von Konjunkturdaten im Blickpunkt. Aus der Eurozone werden Wachstumsdaten für das dritte Quartal erwartet. In den USA werden unter anderem Daten vom Arbeitsmarkt und Frühindikatoren aus der Industrie veröffentlicht. Am Primärmarkt für Euro-Anleihen treten Frankreich mit langlaufenden Schuldtiteln und Irland mit Geldmarktpapieren in Erscheinung. Die überwiegend schwachen asiatischen Aktienmärkte - Japans Börse stellt eine Ausnahme dar - könnten zu Handelsbeginn am deutschen Rentenmarkt stützen.

 

^ Bund-Future         143,36              -0,01%               T-Note-Future       134,00              -0,01%               T-Bond-Future        152,06              0,00% °

 

DEVISEN: - ETWAS ERHOLT - Der Euro (Dollarkurs) hat sich am Donnerstag im asiatischen Handel sukzessiv von seinen anfänglichen Verlusten erholt. Vor den erwarteten Daten zum Wirtschaftswachstum in Deutschland, Frankreich Und der Eurozone hielten sich die Marktteilnehmer zurück, hieß es. Zuletzt stand die Gemeinschaftswährung bei 1,2744 US -Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagmittag auf 1,2726 (Dienstag: 1,2695) Dollar festgesetzt.

 

^ (Alle Kurse 7:15 Uhr) Euro/USD           1,2743              +0,05%               USD/Yen             80,87               +0,76%               Euro/Yen            103,01              +0,78% °

 

ROHÖL - PREISE LEGEN ETWAS ZU - Die Ölpreise haben am Donnerstag ihre deutlichen Gewinne vom Vortag halten können. Händler verwiesen vor allem auf die angespannte Lage im Nahen Osten als Grund für die feste Tendenz am Ölmarkt. Die israelische Luftwaffe hat ihre massiven Luftschläge im Gazastreifen auch in der Nacht zum Donnerstag fortgesetzt. Zum Auftakt der Operation "Säule der Verteidigung" hatte die Luftwaffe Israels am Mittwoch den Militärchef der radikal-islamischen Hamas, Ahmed al-Dschabari getötet. In der Folge hatten die Ölpreise zur Wochenmitte um rund zwei Dollar zugelegt. Im Nahen und Mittleren Osten sind eine Reihe wichtiger Ölförderländer beheimatet.

 

Brent 109,93 +0,32 USD (7:15 Uhr)

 

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/rum

 

 

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22.07.2016Merck buyCommerzbank AG
22.07.2016Merck kaufenBankhaus Lampe KG
22.07.2016Merck HaltenIndependent Research GmbH
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22.07.2016Merck buyCommerzbank AG
22.07.2016Merck kaufenBankhaus Lampe KG
22.07.2016Merck buyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
19.07.2016Merck kaufenBankhaus Lampe KG
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22.07.2016Merck HaltenIndependent Research GmbH
21.07.2016Merck NeutralJP Morgan Chase & Co.
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20.05.2016Merck UnderweightMorgan Stanley
04.03.2016Merck UnderweightMorgan Stanley
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