18.12.2012 07:33
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dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Weiter freundlich erwartet

    FRANKFURT (dpa-AFX) ------------------------------------------------------------------------------- Aktien -------------------------------------------------------------------------------

 

DEUTSCHLAND: - FESTER - Hoffnung auf eine Abwendung der fiskalischen Klippe in den USA treibt die deutschen Aktienindizes am Dienstag weiter an. Der Broker IG taxierte den Dax (DAX) knapp zwei Stunden vor Handelsstart 0,25 Prozent höher bei 7.624 Punkten. Am Vortag hatte der Leitindex über 7.627 Punkten ein neues Fünfjahreshoch markiert. Es sei schwer pessimistisch für Aktien zu sein angesichts der zu erwartenden neuen Hochs in den Leitindizes, sagte Händler Chris Weston von IG. Beflügelnd wirkt die Bewegung im US-amerikanischen Budgetstreit: Präsident Barack Obama ist offenbar bereit, von einer seiner Kernforderung abzurücken. Die Vorgabe ist entsprechend positiv: Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial (Dow Jones) gewann 0,11 Prozent seit dem Xetra-Schluss am Vortag. Die Börsen in Asien legen auch weiter zu, und Rohstoffe wie Öl und Gold verteuern sich am Morgen. Auf der Agenda stehen Daten zur Preisentwicklung in Großbritannien, die laut Weston beachtenswert sind. Am Nachmittag kommen noch Leistungsbilanz und Immobiliendaten aus den USA.

 

USA: - FESTER - Nach den jüngsten Verlusten ist der US-Aktienmarkt am Montag freundlich in die Vorweihnachtswoche gestartet. Stützend wirkte die Hoffnung auf eine Lösung des US-Haushaltsstreits. Zudem wurden Aussagen von EZB-Chef Mario Draghi positiv aufgenommen. Er erwartet in der zweiten Jahreshälfte 2013 eine schrittweise Konjunkturerholung in der Eurozone. Schwache US-Konjunkturdaten konnten den Notierungen wenig anhaben.

 

JAPAN: - FESTER - Japan bildete mit weiteren Kursgewinnen erneut die Speerspitze der asiatischen Börsen. Nach dem Wahlausgang am Vortag gab diesmal die Hoffnung auf die Lösung im US-Budgetstreit die entscheidenden Impulse.

 

^ DAX                 7.604,94            +0,11%               XDAX                7.618,94            +0,25%               Eurostoxx 50        2.628,01            -0,10%               Stoxx50             2.586,54            -0,07%              

 

DJIA               13.235,39            +0,76%               S&P 500             1.430,36            +1,19%               Nasdaq 100          2.664,26            +1,38%    

 

Nikkei 225          9.923,01            +0,96% °

 

------------------------------------------------------------------------------- ANLEIHEN / Devisen / Rohöl -------------------------------------------------------------------------------

 

RENTEN: - SCHWÄCHER - Am deutschen Anleihemarkt rechnen Experten am Dienstag mit zusätzlichen Kursverlusten. Sie verweisen vor allem auf Meldungen, wonach sich Regierung und Kongress im US-Haushaltsstreit angenähert haben. Sichere Anlagen wie deutsche Schuldtitel dürften hiervon belastet werden. Am Primärmarkt für Euro-Anleihen auktionieren Spanien und Griechenland kurzlaufende Geldmarktpapiere. Fundamental bleibt es vergleichsweise ruhig.

 

^ Bund-Future         143,38              +0,17%                T-Note-Future       132,81              -0,09%               T-Bond-Future       148,13              -0,23% °

 

DEVISEN: - FESTER - Der Euro (Dollarkurs) nahm im asiatischen Handel wieder Kurs auf sein Siebenmonatshoch vom Vortag. Am Montagmittag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,3160 (Freitag: 1,3081) Dollar festgesetzt.

 

^ (Alle Kurse 7:15 Uhr) Euro/USD            1,3176              +0,13%               USD/Yen             84,02               +0,18%               Euro/Yen            110,71              +0,30% °

 

ROHÖL - FESTER - Die Ölpreise haben am Dienstag mit Gewinnen auf Meldungen über eine Annäherung im US-Haushaltsstreit reagiert. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Februar-Lieferung 108,29 US-Dollar. Das waren 65 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Januar-Lieferung stieg um 54 Cent auf 87,74 Dollar.

 

Brent 108,29 +0,65 USD (7:15 Uhr)

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