04.01.2013 07:38

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dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Weitere Abgaben erwartet


    FRANKFURT (dpa-AFX) ------------------------------------------------------------------------------- Aktien -------------------------------------------------------------------------------

 

DEUTSCHLAND: - SCHWÄCHER - Vor dem US-Arbeitsmarktbericht wird am Freitag zunächst mit weiteren Abgaben im Dax (DAX) gerechnet. Finspreads taxierte den deutschen Leitindex knapp zwei Stunden vor Handelsstart 0,16 Prozent tiefer bei 7.744 Punkten. Nach einem starken Jahresauftakt hatte der Index tags zuvor bereits etwas zurückgesetzt. "Die erste Euphorie ist mittlerweile verflogen und dem Dax fehlt ein bisschen die Richtung", sagte Analystin Katrin Ehling von X-Trade Brokers. Die Einsicht, dass der nächste Streit im US Kongress vorprogrammiert ist, habe die Anleger gezügelt. Die ADP-Daten, die einen deutlichen Beschäftigungsanstieg im Privatsektor zeigen, werfen allerdings positives Licht auf den offiziellen Arbeitsmarktbericht am Nachmittag. Die Vorgaben sind gleichwohl verhalten. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial (Dow Jones) liegt seit dem Xetra-Schluss per saldo 0,25 Prozent im Minus. Auch in Asien überwogen die Verlierer - mit Ausnahme von Japan, wo nach den Feiertagen der positiven Start der Weltbörsen nachgeholt wurde.

 

USA: - SCHWÄCHER - Nach den deutlichen Gewinnen am ersten Handelstag des Jahres hat der US-Aktienmarkt am Donnerstag nachgegeben. Nachdem der Dow Jones Industrial (Dow Jones) die anfänglichen Verluste zunächst wett gemacht hatte, gab er nach der Veröffentlichung des jüngsten Sitzungsprotokolls der US-Notenbank wieder nach. Die Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses der Fed erwarten überwiegend ein Ende der monatlichen Anleihekäufe in diesem Jahr. Vorher hatten positive ADP-Arbeitsmarktdaten zur Beschäftigung im Privatsektor gestützt.

 

JAPAN: - GEWINNE NACHGEHOLT - In Japan wurde nach den Feiertagen der starke Jahresauftakt an den Weltbörsen nachgeholt. Der Nikkei sprang zeitweise erstmals seit März 2011 wieder über 10.700 Punkte. An den übrigen asiatischen Märkten überwogen die Verlierer.

 

^ DAX                 7.756,44            -0,29%               XDAX                7.745,40            -0,54%               Eurostoxx 50        2.701,22            -0,37%               Stoxx50             2.640,37            +0,71%              

 

DJIA                13.391,36           -0,16%               S&P 500             1.459,37            -0,21%               Nasdaq 100          2.732,26            -0,52%              

 

Nikkei              10.688,11           +2,82% °

 

------------------------------------------------------------------------------- ANLEIHEN / Devisen / Rohöl -------------------------------------------------------------------------------

 

RENTEN: - SCHWÄCHER - Am Markt für deutsche Staatsanleihen rechnen Experten am Freitag mit einem schwächeren Handelsauftakt. "Aufgrund der Vorgaben aus dem späten US-Handel und dem frühen asiatischen Handel wird sich die Talfahrt des richtungsweisenden Euro-Bund-Futures erst einmal fortsetzen", sagte Dirk Gojny von der National-Bank in Essen. Die US-Notenbank erwägt laut dem Protokoll der letzten Sitzung noch in diesem Jahr ein Ende der Anleihekäufe zur Stützung der US-Wirtschaft. Das habe die Kurse amerikanischer Anleihen belastet und für eine schwache Vorgabe gesorgt, so Gojny. Im weiteren Handelsverlauf dürften die mit Spannung erwarteten Arbeitsmarktdaten aus den USA für neue Impulse am deutschen Rentenmarkt sorgen.

 

^ Bund-Future         143,38              0,17%                T-Note-Future       132,89              0,20%                T-Bond-Future       148,00              0,30% °

 

DEVISEN: - SEITWÄRTS - Nach seinem Rutsch nach abermalgen Scheitern im Bereich 1,33 US-Dollar versuchte sich der Euro (Dollarkurs) im asiatischen Handel an einer Bodenbildung. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagmittag auf 1,3102 (Mittwoch: 1,3262) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7632 (0,7540) Euro.

 

^ (Alle Kurse 7:15 Uhr) Euro/USD            1,3044              +0,04%               USD/Yen             87,75               +0,34%               Euro/Yen            114,46              +0,40%              

 

°

 

ROHÖL - SCHWÄCHER - Die Ölpreise sind am Freitag nach Meldungen über ein mögliches Ende des Anleihekaufprogramms der US-Notenbank (Fed) zur Stützung der US-Wirtschaft gesunken. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Februar-Lieferung im asiatischen Handel 111,48 US-Dollar. Das waren 66 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 70 Cent auf 92,22 Dollar.

 

Brent 111,48 -0,66 USD (7:15 Uhr)

 

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