20.07.2012 21:44
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dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN der Woche vom 16.07. bis 20.07.2012

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst in der Woche vom 16.07. bis 20.07.2012:

 

MONTAG

 

BASF

 

    LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat BASF von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft, das Kursziel aber von 82,00 auf 80,00 Euro gesenkt. Die Chemiebranche stehe vor einer Phase sinkender Nachfrage und eines verstärkten Abbaus von Lagerbeständen, schrieb Analyst Jean de Watteville in einer Branchenstudie vom Montag. Wegen konjunktureller Risiken habe er seine Gewinnschätzungen für den Sektor im laufenden Jahr um durchschnittlich zehn Prozent gesenkt. Nach der jüngsten Korrektur böten Aktien aus dem Subsektor Industriechemie die höchste Werthaltigkeit und attraktive Chancen. Seine Favoriten seien nach wie vor Lanxess (LANXESS), DSM und Arkema.

 

BAYER

 

    LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat das Kursziel für Bayer von 66,00 auf 70,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die Chemiebranche stehe vor einer Phase sinkender Nachfrage und eines verstärkten Abbaus von Lagerbeständen, schrieb Analyst Jean de Watteville in einer Branchenstudie vom Montag. Wegen konjunktureller Risiken habe er seine Gewinnschätzungen für den Sektor im laufenden Jahr um durchschnittlich zehn Prozent gesenkt. Nach der jüngsten Korrektur böten Aktien aus dem Subsektor Industriechemie die höchste Werthaltigkeit und attraktive Chancen. Seine Favoriten seien nach wie vor Lanxess (LANXESS), DSM und Arkema.

 

HEIDELBERGER DRUCK

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Heidelberger Druck (Heidelberger Druckmaschinen) nach vorläufigen Zahlen zum ersten Geschäftsquartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 1,80 Euro belassen. Die Kennziffern des Druckmaschinenherstellers hätten im Rahmen der Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Ingo-Martin Schachel in einer Studie vom Montag. Allerdings habe der Auftragseingang etwas enttäuscht. Insgesamt schätze er die Quartalsbilanz "neutral" ein.

 

K+S

 

    LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat das Kursziel für K+S von 40,00 auf 42,00 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Reduce" belassen. Die Chemiebranche stehe vor einer Phase sinkender Nachfrage und eines verstärkten Abbaus von Lagerbeständen, schrieb Analyst Jean de Watteville in einer Branchenstudie vom Montag. Wegen konjunktureller Risiken habe er seine Gewinnschätzungen für den Sektor im laufenden Jahr um durchschnittlich zehn Prozent gesenkt. Nach der jüngsten Korrektur böten Aktien aus dem Subsektor Industriechemie die höchste Werthaltigkeit und attraktive Chancen. Seine Favoriten seien nach wie vor Lanxess (LANXESS), DSM und Arkema. Aufgrund der unattraktiven Bewertung der Düngemittelanbieter sollten Anleger ihre Positionen in diesen Werten reduzieren.

 

LANXESS

 

    LONDON - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die Einstufung für Lanxess (LANXESS) vor der Quartalsberichtssaison der Chemieunternehmen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 60,00 Euro belassen. Die aufgrund der konjunkturellen Ungewissheit schwer vorhersagbare Gewinnentwicklung dürfte in verhaltenen Aussagen der Chemieunternehmen zum Ausdruck kommen, schrieb Analyst Chris Counihan in einer Branchenstudie vom Montag. Unter der Annahme eines ähnlich starken Abschwungs wie 2008/09 seien die Gewinnrisiken unter anderem bei Lanxess und Clariant am größten.

 

LINDE

 

    LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat das Kursziel für Linde von 158,00 auf 150,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Die Chemiebranche stehe vor einer Phase sinkender Nachfrage und eines verstärkten Abbaus von Lagerbeständen, schrieb Analyst Jean de Watteville in einer Branchenstudie vom Montag. Wegen konjunktureller Risiken habe er seine Gewinnschätzungen für den Sektor im laufenden Jahr um durchschnittlich zehn Prozent gesenkt. Der deutsche Industriegasekonzern zähle jedoch zu den besten Aktien unter den defensiven Chemiewerten. Nach der jüngsten Korrektur böten Aktien aus dem Subsektor Industriechemie die höchste Werthaltigkeit und attraktive Chancen. Seine Favoriten seien nach wie vor Lanxess (LANXESS), DSM und Arkema.

 

MTU

 

    HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für MTU (MTU Aero Engines) vor Zahlen zum zweiten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 74,00 Euro belassen. Trotz der unverändert erwarteten Erlöse im Wartungs- und Ersatzteilgeschäft, könnte der Triebwerksproduzent seine Jahresziele erhöhen, schrieb Analyst Stephan Klepp in einer Branchenstudie vom Montag. Gründe dafür seien der relativ starke US-Dollar zum Euro, die hohe Nachfrage nach Wartungs- und Reparaturdienstleistungen sowie das unerwartet gut laufende Rüstungsgeschäft. Zudem erschienen die Marktschätzungen für 2012 zu niedrig.

 

SYMRISE

 

    LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat das Kursziel für Symrise von 26,00 auf 25,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Reduce" belassen. Die Chemiebranche stehe vor einer Phase sinkender Nachfrage und eines verstärkten Abbaus von Lagerbeständen, schrieb Analyst Jean de Watteville in einer Branchenstudie vom Montag. Wegen konjunktureller Risiken habe er seine Gewinnschätzungen für den Sektor im laufenden Jahr um durchschnittlich zehn Prozent gesenkt. Für die hoch bewerteten, defensiv eingestuften Chemiewerte wie den deutschen Aromenhersteller bleibe er skeptisch. Nach der jüngsten Korrektur böten Aktien aus dem Subsektor Industriechemie die höchste Werthaltigkeit und attraktive Chancen. Seine Favoriten seien nach wie vor Lanxess (LANXESS), DSM und Arkema.

 

DIENSTAG

 

ALCATEL-LUCENT

 

    FRANKFURT - Kepler hat Alcatel-Lucent nach einer Gewinnwarnung von "Hold" auf "Reduce" abgestuft und überarbeitet nun das Kursziel. Der Telekomausrüster habe die Erwartungen im zweiten Quartal ersten Zahlen zufolge weit verfehlt und die Jahresprognose kassiert, schrieb Analyst Sébastien Sztabowicz in einer Studie vom Dienstag. Er werde seine Schätzungen wegen der offenbar schwächer als prognostiziert ausgefallenen Margen und dem wohl schlechten Absatzmix signifikant zurücknehmen. Die Kosteneinsparungen liefen wohl wie erwartet.

 

BAYER

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Bayer vor der Quartalsberichtsaison der europäischen Pharmaindustrie auf "Buy" mit einem Kursziel von 63,00 Euro belassen. Die Leverkusener dürften dank der Bereiche CropScience und MaterialScience ein Umsatzwachstum von sechs Prozent verzeichnet haben, schrieb Analyst Tim Race in einer Studie vom Dienstag. Bayer sollte die Jahresziele auf Konzernbasis bestätigen, könnte die konservative Prognose für den Bereich CropScience jedoch erhöhen.

 

DEUTSCHE BANK

 

    LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für Deutsche Bank auf "Neutral" mit einem Kursziel von 33,00 Euro belassen. Trotz der vergleichsweise starken deutschen Konjunktur laute sein Votum für hiesige Banken nur "Neutral", schrieb Analyst Kinner Lakhani in einer Branchenstudie vom Dienstag. Die gemäß den Basel-III-Eigenkapitalregularien berechneten Kernkapitalquoten der Kreditinstitute erschienen im europäischen Vergleich nach wie vor niedrig. Zudem sei das deutsche Privatkundengeschäft unattraktiv.

 

GILDEMEISTER

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für die Aktien von Gildemeister (GILDEMEISTER) vor Zahlen von 13,00 auf 11,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Sie erwarte zwar ein solides zweites Quartal des Herstellers von Werkzeugmaschinen, habe aber wegen der sich verschlechternden wirtschaftlichen Aussichten ihre Ergebnisprognosen gesenkt, schrieb Analystin Felicitas Bismarck in einer am Dienstag vorgelegten Studie. Sie erwarte bei der Zahlenvorlage zwar keine ausdrückliche Senkung der Prognose, rechne für den Ausblick aber mit einem vorsichtigeren Tonfall des Managements. Die Markterwartungen lägen immer noch 25 bis 30 Prozent über dem unteren Ende der Ganzjahresprognose des Konzerns und dürften entsprechend sinken.

 

RWE

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für RWE nach einem Pressebericht über zusätzliche Stellenstreichungen auf "Buy" mit einem Kursziel von 29,00 Euro belassen. Der Versorger dürfte seine Geschäfte weiter optimieren, um dem schwierigen Marktumfeld zu begegnen, schrieb Analystin Tanja Markloff in einer Studie vom Dienstag. Wie die "Rheinische Post" berichtet, sollen noch einmal 2.000 bis 5.000 Arbeitsplätze abgebaut werden.

 

SOCIETE GENERALE

 

    LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für Societe Generale (Société Générale) auf "Buy" belassen. Analyst Kinner Lakhani bestätigte in einer Branchenstudie vom Dienstag sein "Overweight"-Votum für den französischen Bankensektor. Das aktuelle Kursniveau reflektiere übertriebene Ängste vor Kapitalerhöhungen. Gleichzeitig laufe das französische Kerngeschäft mit Privatkunden sehr gut. SocGen bleibe auf der "Most Preferred List" für den europäischen Bankensektor.

 

VOSSLOH

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat Vossloh nach einer Anteilsaufstockung des Großaktionärs Heinz-Hermann Thiele auf "Hold" mit einem Kursziel von 68,00 Euro belassen. Die Eignerstruktur des Verkehrstechnikonzerns mit einem Familienanteil von 35 Prozent und 10 Prozent bei der AG machten es nahezu unmöglich für den Investor eine Mehrheit zu erreichen, schrieb Analyst Sebastian Growe in einer Studie vom Dienstag. Ein Gebot über dem volumengewichteten Durchschnittskurs (VWAP) der vergangenen drei Monate halte er für unwahrscheinlich.

 

MITTWOCH

 

ASML

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für ASML nach Zahlen auf "Reduce" mit einem Kursziel von 28,00 Euro belassen. Die Kennziffern und der Ausblick auf das zweite Halbjahr hätten nicht überrascht, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Mittwoch. In diesem Fall gelte aber, dass keine Nachrichten gute Nachrichten seien. Die Ergebnisqualität des niederländischen Ausrüsters der Halbleiterindustrie sei angesichts der nur zögerlichen Preiserholung minimal schlechter als erwartet ausgefallen.

 

CREDIT SUISSE

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Credit Suisse (Credit Suisse Group (CS Group) (N)) nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 28,00 Franken belassen. Die Ergebnisse der Schweizer Bank zum zweiten Quartal hätten seine Erwartungen verfehlt, schrieb Analyst Michael Dunst in einer Studie vom Mittwoch. Zudem sei wegen der strengeren Eigenkapitalvorschriften der Schweizer Nationalbank eine Kapitalerhöhung um 15,3 Milliarden Franken nötig. Wegen der schwachen Ergebnisse und der steigenden Aktienzahl dürfte seine Gewinnschätzung für 2012 um 34 Prozent und für 2013 um 26 Prozent sinken. Das Kursziel könnte dann auf rund 21 Franken zurückgehen.

 

DAIMLER

 

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Daimler auf "Underweight" mit einem Kursziel von 44,00 Euro belassen. Die Perspektiven für die europäischen und US-amerikanischen Nutzfahrzeugmärkte im zweiten Halbjahr seien besorgniserregend, schrieb Analyst Michael Tyndall in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Der Experte reduzierte seine Gewinnprognosen für die Lkw-Hersteller im laufenden Jahr um durchschnittlich drei Prozent. Für die Daimler-Lkw-Sparte werde es sehr schwer, die Zielsetzung für 2012 zu erreichen, glaubt Tyndall.

 

DEUTSCHE TELEKOM

 

    NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Deutsche Telekom auf "Outperform" mit einem Kursziel von 10,00 Euro belassen. Die Perspektiven für Mobilfunkunternehmen in Großbritannien besserten sich, schrieb Analystin Robin Bienenstock in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Deutsche Telekom und Vodafone seien ihre bevorzugten Werte, um in den britischen Mobilfunkmarkt zu investieren.

 

INTEL

 

    ESSEN - Die National-Bank hat die Aktie von Intel nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 32,00 US-Dollar belassen. Die Zahlen des Halbleiterherstellers zum zweiten Quartal seien gemischt ausgefallen und hätten beim Umsatz enttäuscht, schrieb Analyst Steffen Manske in einer Studie vom Mittwoch. Er gehe davon aus, dass der Konzern bald in den Markt für mobile Endgeräte einsteigen werde.

 

KLÖCKNER & CO

 

    ZÜRICH - Die UBS hat Klöckner & Co (KloecknerCo) vor Zahlen auf "Sell" belassen. Die europäischen Stahlkonzerne dürften ein eher schwaches zweites Quartal verzeichnet haben, schrieb Analyst Carsten Riek in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Die durchschnittlichen Analystenerwartungen für den Stahlsektor im zweiten Halbjahr hätten noch Luft nach unten. Dies gelte vor allem für ArcelorMittal und Klöckner & Co. Langfristig seien die meisten Stahlaktien aber sehr attraktiv.

 

SALZGITTER

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat Salzgitter von "Add" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 48,00 auf 32,00 Euro um ein Drittel gesenkt. Die weltweiten Stahlpreise hätten sich bisher noch nicht von ihrem sehr unbefriedigenden Niveau aus dem ersten Halbjahr erholt, schrieb Analyst Ingo-Martin Schachel in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Sein Bewertungsmodell berücksichtige deshalb ein vorsichtigeres Preis- und Margenszenario für das zweite Halbjahr und für 2013. Da sich Chancen und Risiken nun aber die Waage hielten, habe er den gesamten europäischen Stahlsektor auf "Neutral" angehoben.

 

DONNERSTAG

 

ALLIANZ

 

    LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Allianz SE (Allianz) nach einem Investorentag in Mailand auf der "Conviction Buy List" mit einem Kursziel von 110,00 Euro belassen. Die Veranstaltung habe ihn darin bestätigt, dass die Aktie des Versicherers eine gute Rendite für das beinhaltete Risiko erwarten lässt, schrieb Analyst Vinit Malhotra in einer Studie vom Donnerstag. Ein sehr raues Marktumfeld sei auf dem aktuellen Kursniveau bereits eingepreist.

 

DELTICOM

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Delticom nach einer Umsatzwarnung des Online-Reifenhändlers zunächst auf "Buy" mit einem Kursziel von 90,00 Euro belassen. Wegen einer schwachen Reifen-Ersatznachfrage in Europa seien Umsatz und Ergebnis im zweiten Quartal schlechter als von ihm erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Dennis Schmitt in einer Studie vom Donnerstag. Die reduzierte Erlösprognose liege deutlich unter seiner bisherigen Schätzung und könnte zu einer Kurszielsenkung führen.

 

EON

 

    LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Eon auf "Neutral" mit einem Kursziel von 19,00 Euro belassen. Mittlerweile bestimme die Öl- und Gasförderung die kurzfristige Gewinn- und Cashflow-Entwicklung maßgeblich, schrieb Analyst Vincent de Blic in einer Studie vom Donnerstag. Während die Unternehmensprognose beim operativen Ergebnis (EBITDA) in dieser Sparte für 2012 umsichtig sei, dürfte das EBITDA 2013 nur das untere Ende des Zielkorridors erreichen. Insgesamt biete die Aktie eine gute Mischung aus bilanzieller Stärke, geringen regulatorischen Risiken sowie einer nachhaltigen Dividende. Nach der Kursrally im vergangenen Monat sollten Anleger das Papier aber nicht jagen.

 

ERICSSON

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Ericsson (Telefon AB LMEricsson (B)) nach Quartalszahlen von 75,00 auf 67,00 schwedische Kronen gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Analyst Gareth Jenkins zeigte sich in einer Studie vom Donnerstag enttäuscht, dass der Telekomausrüster die operativen Kosten nach wie vor nicht gesenkt habe. Zwar seien entsprechende Maßnahmen eingeleitet worden, doch werde ihre Umsetzung Zeit brauchen. Vor diesem Hintergrund reduzierte der Experte seine Gewinnerwartungen für 2012 bis 2014. Aufgrund der günstigen Bewertung der Papiere sei es beim Kaufvotum geblieben.

 

PORSCHE

 

    LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Porsche von 68,00 auf 66,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Er habe die Gewinnerwartungen für europäische Autobauer wegen der negativen Preisentwicklung sowie schwächerer Absatztrends in Westeuropa reduziert, schrieb Analyst Bernard Donges in einer Branchenstudie vom Donnerstag.

 

PUMA

 

    HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Puma (PUMA SE) nach der Gewinnwarnung von 263,00 auf 235,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Hoffnungen auf eine positive Trendwende des Wachstums im zweiten Halbjahr sollten begraben werden, schrieb Analyst Jörg Philipp Frey in einer Studie vom Donnerstag. Die Wirtschaftsschwäche in Europa bleibe belastend und es seien auch keine Produktinnovationen ersichtlich, die für mehr Wachstumsdynamik sorgen könnten. Trotzdem bleibe er bei der Empfehlung die Aktien zu halten, da er damit rechnet, dass Pumas Hauptaktionär - wie bereits in der Vergangenheit - in der Schwäche zukauft.

 

FREITAG

 

ADIDAS

 

    LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat das Kursziel für Adidas (adidas) vor Zahlen zum zweiten Quartal von 64,00 auf 65,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Mit der Fokussierung auf die Themen Produkte und Kosten habe der Sportartikelkonzern in einem unsicheren Markt klare Vorteile gegen die Wettbewerber, schrieb Analyst Matthew Walker in einer Studie vom Freitag. Das zweite Quartal dürfte robust verlaufen sein. Allerdings gehe er - wie auch für das zweite Halbjahr - von einer abnehmenden Dynamik aus.

 

ALLIANZ

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Allianz nach einer Investorenveranstaltung auf "Buy" mit einem Kursziel von 100,00 Euro belassen. Die Kurse von Versichererwerten wie Allianz dürften kurzfristig vor allem von der Entwicklung der europäischen Finanzkrise bestimmt werden, schrieb Analyst Spencer Horgan in einer Studie vom Freitag. Allerdings habe die Assekuranz einige langfristige Initiativen eingeleitet, die ihre Marktstellung und die Profitabilität bei Vertragsabschlüssen verbessern dürften. Bis derartige unternehmensspezifische Themen wieder in den Fokus der Anleger rückten, erscheine die Aktie günstig bewertet.

 

BMW

 

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für BMW vor der Quartalsberichtsaison der europäischen Autoindustrie von 91,00 auf 85,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Overweight" belassen. Angesichts der zuletzt schlechten Nachrichten von Peugeot, Opel und SKF könnte sich der Sektor als Problemzone entpuppen, schrieb Analystin Kristina Church in einer Branchenstudie vom Freitag. Der jüngste Ausverkauf bei der BMW-Aktie preise die negativen Kommentare des Münchener Herstellers zur Preisentwicklung in Europa bereits ein. Entsprechend könnte das Papier nun positiv überraschen.

 

CONTINENTAL

 

    FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler hat das Kursziel für Continental von 82,00 auf 80,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Als Nutznießer von Megatrends in der Autobranche sollte der Zulieferer schneller wachsen als der Markt, schrieb Analyst Michael Raab in einer Studie vom Freitag. Allerdings sei auch Conti von seinen gesenkten Wachstumsprognosen für die Branche betroffen, begründete er seine gesenkte Gewinnschätzung für das kommende Jahr.

 

DAIMLER

 

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Daimler vor der Quartalsberichtsaison der europäischen Autoindustrie auf "Underweight" mit einem Kursziel von 44,00 Euro belassen. Angesichts der zuletzt schlechten Nachrichten von Peugeot , Opel und SKF könnte sich der Sektor als Problemzone entpuppen, schrieb Analystin Kristina Church in einer Branchenstudie vom Freitag. Bei Daimler befürchte sie eine Gewinnwarnung, da die Stuttgarter - insbesondere im Lkw-Geschäft - ihre Jahresziele kaum erreichen dürften.

 

DEUTSCHE POST

 

    LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat die Einstufung für Deutsche Post nach einem Besuch von DHL in China und Hongkong auf "Buy" mit einem Kursziel von 16,50 Euro belassen. Der Logistiker könne mit zusätzlichen Wachstums- und Ergebnisimpulsen aus dem Fernen Osten rechnen, schrieb Analyst Mark McVicar in einer Studie vom Freitag. Die Region dürfte auch weiterhin ein wichtiger Wachstumsmotor für DHL sein.

 

HEIDELBERGER DRUCK

 

    FRANKFURT - Equinet hat Heidelberger Druck (Heidelberger Druckmaschinen) nach dem angekündigten Wechsel an der Konzernspitze von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel auf 1,60 Euro belassen. Mit dem neuen Konzernchef Gerold Linzbach dürften sich das Gewinnwachstum und die Eroberung neuer Märkte beschleunigen, schrieb Analyst Holger Schmidt in einer Studie vom Freitag. Die jüngsten Quartalsergebnisse signalisierten hätten bereits eine Wiederbelebung der Nachfrage nach Druckmaschinen signalisiert.

 

LUFTHANSA

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Lufthansa (Deutsche Lufthansa) vor Zahlen zum zweiten Quartal von 13,00 auf 14,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Fluggesellschaft dürfte ihr operatives Geschäft im Vergleich zum Vorquartal verbessert haben, schrieb Analyst Jarrod Castle in einer Studie vom Freitag. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sollte im Jahresvergleich aber etwas tiefer ausfallen. Der Experte erhöhte seine Gewinnprognose für 2013 um fünf Prozent.

 

NOKIA

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Nokia nach Zahlen von 2,00 auf 1,60 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die Ergebnisse zum zweiten Quartal hätten die Probleme der Lumia-Baureihe bestätigt, schrieb Analyst Gareth Jenkins in einer Studie vom Freitag. Der Kassenbestand zerstreue jedoch einige Sorgen um die Liquiditätslage, auch wenn er von Vorauszahlungen für Patentnutzungen profitiert habe. Angesichts der hohen Risiken entkoppelte der Analyst sein Kursziel vom fairen Wert und bewertet die Aktie nun rein nach Multiplikatoren.

 

SIEMENS

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Siemens nach einem Großauftrag auf "Buy" mit einem Kursziel von 82,00 Euro belassen. Die Windkraftanlagen-Bestellung von Dong Energy dürfte sich auf rund drei Milliarden Euro belaufen, schrieb Analyst Ingo-Martin Schachel in einer Studie vom Freitag. Für die Jahre 2014 bis 2017 könnte dies ein Prozent des Konzernumsatzes ausmachen. Er lasse seine Schätzungen aber unverändert, da sie bereits einen hohen Marktanteil im Segment Erneuerbare Energien implizierten.

 

VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN

 

    LONDON - Die Investmentbank Barclays hat das Kursziel für VW-Vorzugsaktien (Volkswagen vz) vor der Quartalsberichtsaison der europäischen Autoindustrie von 192,00 auf 193,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Angesichts der schlechten Nachrichten von Peugeot, Opel und SKF könnte sich der Sektor als Problemzone entpuppen, schrieb Analystin Kristina Church in einer Branchenstudie vom Freitag. Die Gewinnschätzungen dürften analog zu den Verkaufspreisen sinken. Daher sei die Sicherheitsstrategie der Wolfsburger richtig und habe Volkswagen (Volkswagen vz) im Volumengeschäft zum klaren Sieger gemacht. VW bleibe sein "Top Pick" im Sektor.

 

/he

 

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17.12.2014Deutsche Bank Equal weightBarclays Capital
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01.12.2014Deutsche Bank Sector PerformRBC Capital Markets
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05.11.2014Deutsche Bank kaufenBankhaus Lampe KG
30.10.2014Deutsche Bank overweightJP Morgan Chase & Co.
30.10.2014Deutsche Bank buyKepler Cheuvreux
17.12.2014Deutsche Bank Equal weightBarclays Capital
01.12.2014Deutsche Bank Sector PerformRBC Capital Markets
18.11.2014Deutsche Bank HoldCommerzbank AG
10.11.2014Deutsche Bank HoldCommerzbank AG
04.11.2014Deutsche Bank Equal weightBarclays Capital
14.10.2014Deutsche Bank SellSociété Générale Group S.A. (SG)
12.09.2014Deutsche Bank SellSociété Générale Group S.A. (SG)
11.09.2014Deutsche Bank SellSociété Générale Group S.A. (SG)
21.07.2014Deutsche Bank SellSociété Générale Group S.A. (SG)
18.06.2014Deutsche Bank SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
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