22.02.2013 21:34
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dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 18.02.2013 bis 20.02.2013

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst aus der Woche vom 18.02.2013 bis 20.02.2013:

 

MONTAG

 

PPR

 

    LONDON - JPMorgan hat das Kursziel für PPR nach Zahlen von 172,00 auf 182,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Die Ergebnisse des Luxusgüterkonzern für 2012 hätten einen Meilenstein gesetzt, schrieb Analystin Melanie Flouquet in einer Studie vom Montag. So habe etwa die Marke Gucci mit 31 Prozent einen neuen Rekord bei der Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern gesetzt. Die bessere Profitabilität gerade im Luxusgütersegment führe auch zu einer Anhebung der Gewinnschätzung für 2013.

 

RICHEMONT

 

    HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat im Rahmen einer am Montag vorgelegten Branchenstudie zu Luxuskonzernen LVMH (PMC-Sierra) von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 150,00 auf 140,00 (Kurs 132,00) Euro gesenkt. Die Schwäche der Mega-Marken dürfte in diesem Jahr ein großes Thema im Luxusgütergeschäft werden, schrieb Analyst John Guy. Mega-Marken wie Louis Vuitton und Cartier stünden unter doppeltem Druck sinkender Absätze und ihrer Investitionsanforderungen. Dies dürfte zu niedrigeren Renditen auf das eingesetzte Kapital führen. Bei europäischen Unternehmen könnten zudem Währungseffekte belasten.

 

RWE

 

    LONDON - Barclays hat die Einstufung für RWE vor Zahlen zum Gesamtjahr 2012 auf "Underweight" mit einem Kursziel von 27,40 Euro belassen. Beim Ausblick des Energiekonzerns auf das Jahr 2013 gehe er nicht von größeren Änderungen aus, schrieb Analyst Peter Bisztyga in einer Branchenstudie vom Montag. Außerdem sei auch nicht mit einer Unternehmensprognose für die Jahre 2014 und 2015 zu rechnen. Allerdings könne das Management auf niedrigere Gewinne hinweisen und damit möglicherweise eine Kürzung der Dividende begründen. Die RWE-Titel gehören zu den von ihm am wenigsten bevorzugten Werten innerhalb der Branche.

 

SGL GROUP

 

    HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für SGL Group (SGL Carbon) von 21,00 auf 18,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Sell" belassen. Analyst Gunnar Cohrs reduzierte in einer Studie vom Montag die Gewinnerwartungen von 2012 an, um niedrigere Absätze und Preise bei Graphitelektroden widerzuspiegeln. Die Aktien seien zu hoch bewertet.

 

TUI

 

    LONDON - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für Tui (TUI) von 10,50 auf 11,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Equal-weight" belassen. Mit dem höheren Kursziel reflektiere er den mittlerweile gestiegenen Wert der Aktien der Reisetochter Tui Travel, schrieb Analyst Jamie Rollo in einer Branchenstudie zum Freizeit- und Hotelsektor vom Montag. Dieser positive Effekt werde aber verringert durch reduzierte Gewinnschätzungen, die eine Folge von Währungseffekten und eines schwächeren Ausblicks für die Kreuzfahrtsparte seien.

 

DIENSTAG

 

KABEL DEUTSCHLAND

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Kabel Deutschland nach dem geplatzten Kauf von Tele Columbus auf "Buy" mit einem Kursziel von 70,00 Euro belassen. Das daraus resultierende Abwärtspotenzial wegen fehlender Synergien dürfte durch die Spekulationen über ein Vodafone-Gebot begrenzt werden, schrieb Analystin Heike Pauls in einer Studie vom Dienstag. Die Kartellbehörden dürften einen solchen Schritt eher begrüßen als eine Fusion unter Kabelnetzbetreibern, was aber auch ein Gegengebot von Liberty Global weniger wahrscheinlich mache. Vodafone stehe nun aber weniger stark unter Zeitdruck.

 

KLÖCKNER & CO

 

    ESSEN - Die National-Bank hat die Einstufung für Klöckner & Co (KlöCo) (KloecknerCo) nach dem Einstieg eines Konkurrenten auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 10,50 Euro belassen. Die genauen Absichten hinter der Beteiligung des Stahlhändlers Interfer an KlöCo seien unklar, schrieb Analyst Manfred Jaisfeld in einer Studie vom Dienstag. Angesichts einer KlöCo-Marktkapitalisierung von rund einer Milliarde Euro sei die Übernahme eines Mehrheitsanteils eher unwahrscheinlich. Hintergrund der Transaktion sei womöglich "die Wette eines Brancheninsiders auf eine Erholung des Stahlmarktes im laufenden Jahr". Die von Albrecht Knauf kontrollierte Interfer Holding selbst habe die Beteiligung als strategische Ausweitung der Aktivitäten im Stahlhandel bezeichnet, wofür der Zeitpunkt im Vorfeld der erwarteten Erholung passend erscheine.

 

METRO

 

    LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat Metro (METRO) nach einem Analystenwechsel mit "Underweight" und einem Kursziel von 24,00 Euro bewertet. Im europäischen Lebensmittel-Einzelhandel sei die richtige Aufstellung der Konzerne der Schlüssel zum Erfolg, schrieb Analyst Jaime Vazquez in einer Branchenstudie vom Dienstag. Wichtig sei eine niedrige Kapitalbindung bei geringen Kosten und günstigen Preisen. Metro gehöre nicht zu den sieben Unternehmen, die diese Kriterien besonders gut erfüllten. Vielmehr sei es eine der Aktien, die er für sehr langfristig angelegte Portfolios nur schwer empfehlen könne. Kurzfristig rechnet er bei der deutschen Handelskette nicht mit einer verbesserten Umsatzentwicklung.

 

MTU

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für MTU (MTU Aero Engines) nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 76,00 Euro belassen. Das vierte Quartal sei zwar etwas schwächer ausgefallen als von ihm angenommen, die Unternehmensziele habe der Triebwerksbauer im Gesamtjahr aber dennoch erfüllt, schrieb Analyst Stephan Böhm in einer Studie vom Dienstag. Enttäuscht habe ihn das Erstausrüstergeschäft, was aber wohl an normalen zyklischen Bewegungen gelegen habe und deshalb kein Grund zur Sorge sei. Der Ausblick auf das laufende Jahr mache, wie zum Jahresauftakt bei MTU üblich, einen konservativen Eindruck.

 

PFEIFFER VACUUM

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Pfeiffer Vacuum (Pfeiffer Vacuum Technology) nach vorläufigen Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 83,00 Euro belassen. Analyst Norbert Kretlow sprach in einer Studie vom Dienstag von einem schwachen vierten Quartal des Spezialpumpen-Herstellers. Der Umsatz habe zwar leicht oberhalb seiner Schätzungen gelegen, die Markterwartungen aber verfehlt. Beim operativen Gewinn sei jedoch auch seine Erwartung nicht erfüllt worden. Wie üblich habe es im Rahmen der Eckdaten noch keine Aussagen zum Ausblick gegeben.

 

MITTWOCH

 

AAREAL BANK

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Aareal Bank nach Zahlen zum vierten Quartal auf "Add" mit einem Kursziel von 19,00 Euro belassen. Der bereinigte Nettogewinn des Immobilienfinanzierers habe seine Prognose im Schlussquartal verfehlt, schrieb Analyst Michael Dunst in einer Studie vom Mittwoch. Die dafür verantwortlichen Steuereffekte herausgerechnet seien seine Erwartungen aber erfüllt worden. Sollte das Betriebsergebnis im Jahr 2013 die vom Management angepeilte Größenordnung aus einem der beiden Vorjahre erreichen, läge dies unter seiner Schätzung in Höhe von 194 Millionen Euro.

 

DAIMLER

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Daimler von 56,00 auf 60,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Konsens sei mit seiner für 2014 erwarteten Steigerung des Betriebsgewinns zu vorsichtig, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Mittwoch. Er begründete dies auf Produktseite mit neuen Modellen und der modularen Bauweise, aber auch mit Sparmaßnahmen und den zuletzt angefallenen Einmalkosten. Mit seinen Schätzungen liege er um 22 Prozent höher als der Analystenschnitt. Angesichts der guten fundamentalen Aussichten und des niedrigen Marktvertrauens sei Daimler sein "Top-Pick" unter den Autobauern.

 

KABEL DEUTSCHLAND

 

    LONDON - Bernstein hat die Aktien von Kabel Deutschland nach Zahlen auf "Market-Perform" mit einem Kursziel von 56,50 Euro belassen. Umsatz wie Betriebsgewinn (EBITDA) des Kabelnetzbetreibers hätten im dritten Geschäftsquartal die Markterwartungen zwar jeweils um 0,5 Prozent übertroffen, schrieb Analystin Robin Bienenstock in einer Studie vom Mittwoch. Der Konzern müsse jedoch für sein Wachstum immer mehr Investitionsausgaben aufwenden. Die angekündigten Ausgaben in Höhe von 300 Millionen Euro in den kommenden beiden Jahren würde ihre Prognose des Free Cashflows in den Jahren 2014 und 2015 um 68 respektive 60 Prozent senken.

 

LUFTHANSA

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Lufthansa (Deutsche Lufthansa) nach vorläufigen Jahreszahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 18,00 Euro belassen. Wichtig sei der bereinigte operative Gewinn, der zwar knapp unter seiner Schätzung, aber ein ganzes Stück oberhalb des Konsens gelegen habe, schrieb Analyst Frank Skodzik in einer Studie vom Mittwoch. Unter dem Strich sei der Gewinn wegen Buchgewinnen aus dem Verkauf der Anteile an dem Reisebuchungsabwickler Amadeus IT unerwartet hoch ausgefallen. Sein Fazit ist insgesamt positiv, auch wenn die gestrichene Dividende eine negative Überraschung sei. In Zeiten der Umstrukturierung hält er dies für eine politische Entscheidung der Fluggesellschaft.

 

MTU

 

    HANNOVER - Die NordLB hat das Kursziel für MTU Aero Engines nach Zahlen von 70,00 auf 81,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Die Eckdaten des Triebwerkbauers für das abgelaufene Geschäftsjahr hätten überzeugt, schrieb Analyst Wolfgang Donie in einer Studie vom Mittwoch. Sowohl seine Schätzung als auch die Unternehmensziele seien übertroffen worden. MTU profitiere sowohl im Neugeschäft als auch in der Instandhaltung von einem prognostizierten starken Wachstum der Flugzeuganzahl. Durch die strategisch gute Positionierung in einem wachsenden Markt sehe er gute Chancen für eine weiter positive Entwicklung der Aktie.

 

DONNERSTAG

 

AAREAL BANK

 

    FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler hat das Kursziel für Aareal Bank nach Zahlen von 20,00 auf 25,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Immobilienfinanzierer, der die Anleger in den vergangenen Jahren wiederholt mit pessimistischen Zukunftserwartungen und einer kostspieligen Risikopolitik verschreckt habe, sehe nun die Talsohle erreicht, schrieb Analyst Dirk Becker in einer Studie vom Donnerstag. Die in Aussicht gestellte Eigenkapitalrendite von zwölf Prozent halte er für glaubwürdig, da in den letzten Jahren alle Versprechen eingelöst worden seien. Zudem dürfte die Wiederaufnahme der Dividendenzahlungen die Aktie für deutlich mehr Investoren interessant machen.

 

ALLIANZ

 

    FRANKFURT - Die DZ Bank hat Allianz nach einem guten vierten Quartal und einem optimistischen Ausblick auf "Kaufen" belassen. Den Fairen Wert der Aktien errechnet Analyst Thorsten Wenzel bei 105,00 (Kurs: 103,45) Euro. Das operative Ergebnis sei aufgrund eines guten Ergebnisses in den Bereichen Schaden/Unfall und Asset Management besser als erwartet ausgefallen. Das Ergebnis bei Leben/Kranken sei vergleichsweise niedrig.

 

BHP BILLITON

 

    LONDON - Goldman Sachs hat das Kursziel für die Aktien von BHP Billiton nach Zahlen von 2.450 auf 2.500 Pence angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Ergebnisse des Minenkonzerns hätten die Markterwartungen im ersten Geschäftshalbjahr leicht übertroffen, woraufhin er seine Prognosen etwas angehoben habe, schrieb Analyst Michele della Vigna in einer am Donnerstag vorgelegten Studie. Im Fokus habe aber vor allem der zugleich angekündigte Wechsel an der Konzernspitze gestanden, von dem sich der Experte jedoch keine größeren Änderungen in der Unternehmensstrategie verspricht.

 

DEUTSCHE BÖRSE

 

    LONDON  - Morgan Stanley hat das Kursziel für die Aktien der Deutschen Börse (Deutsche Boerse) von 51,75 auf 49,70 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Equal-weight" belassen. Die Erholung der Handelsvolumina des Börsenbetreibers hinke den Erwartungen hinterher, womit es der Aktie an Kurstreibern fehle, schrieb Analyst Bruce Hamilton in einer Studie vom Donnerstag. Er verwies im Zuge dessen auch auf die in diesem Jahr niedrigeren Rückflüsse an die Aktionäre und senkte seine Prognosen um vier bis fünf Prozent.

 

DIALOG SEMICONDUCTOR

 

    LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Dialog Semiconductor von 17,50 auf 15,25 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Weitere Aufträge vom südkoreanischen Smartphone-Hersteller Samsung (Samsung Electronics GDRS) seien zwar ermutigend, zum Gesamtumsatz steuerten sie aber nach wie vor nur in bescheidenem Maße bei, schrieb Analyst Chetan Udeshi in einer Studie vom Donnerstag. Samsungs Umsatzanteil bei Dialog liege mit 50 Millionen Euro für 2013 unter seiner ursprünglichen Erwartung von 75 Millionen Euro.

 

FRANCE TELECOM

 

    LONDON - Goldman Sachs hat das Kursziel für die Aktien von France Telecom nach Zahlen von 7,80 auf 7,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Sell" belassen. Das vierte Quartal habe seine Auffassung bestätigt, dass der Druck von Seiten der französischen Mobilfunktarife stärker und von längerer Dauer sei als erwartet, schrieb Analyst Andrew Lee in einer am Donnerstag vorgelegten Studie. Der Konzern verfüge kaum über die nötige Kostenflexibilität um diesen strukturellen Rückgang aufzufangen. Die Anpassung des Kursziels begründete er mit leicht angehobenen Annahmen für die Investitionen im Heimatmarkt.

 

KABEL DEUTSCHLAND

 

    PARIS - Exane BNP Paribas hat die Aktien von Kabel Deutschland nach Zahlen auf "Outperform" mit einem Kursziel von 76,00 Euro belassen. Mit leicht über den Erwartungen liegenden operativen Kennziffern habe der Kabelnetzbetreiber ein starkes drittes Geschäftsquartal verzeichnet, schrieb Analyst Michael Zorko in einer Studie vom Donnerstag. Nach dem Scheitern der Übernahme von Tele Columbus sieht der Experte trotz der geplanten Investitionen und der bereits angehobenen Dividende weiteren Spielraum für Auszahlungen an die Aktionäre. Die Spekulationen über ein Übernahmeangebot durch Vodafone dürften aber vorerst entscheidend für die weitere Entwicklung des Aktienkurses sein.

 

KLÖCKNER & CO

 

    LONDON - Die US-Bank Citigroup hat Klöckner & Co (KlöCo) (KloecknerCo) von "Neutral" auf "Sell" abgestuft, das Kursziel aber auf 9,50 (Kurs 10,605) Euro belassen. Der Kauf eines Aktienpakets durch die Knauf-Familie habe erneut Spekulationen über eine Übernahme des Stahlhändlers angeheizt, schrieb Analyst Thomas O'Hara in einer Studie vom Donnerstag. In der Folge hätten die Aktien sein unverändertes Kursziel überschritten. Die Rally sei aber übertrieben und ignoriere die Fundamentaldaten, begründete der Experte die Herabstufung der Titel. Der von Knauf kontrollierte Stahlhändler Interfer sei nur ein kleinerer Wettbewerber, der nun lediglich knapp acht Prozent der Anteile halte. Es sei deshalb nur schwer nachvollziehbar, warum Klöckner & Co kurz vor einer Übernahme stehen sollte.

 

MTU

 

    PARIS - Exane BNP Paribas hat das Kursziel für die Aktien von MTU (MTU Aero Engines) nach Zahlen von 69,00 auf 67,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Underperform" belassen. Die Resultate des Triebwerksherstellers zum vergangenen Jahr hätten mehr oder weniger im Rahmen der Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Olivier Brochet in einer Studie vom Donnerstag. Er könne jedoch die Zuversicht des Konzerns über das Ersatzteilgeschäft mit den Triebwerken PW2000 und CF6-80 nicht teilen, da diese von den Kunden eher aus dem Markt genommen als weiter repariert werden dürften. Für Enttäuschungen dieser Art lasse die aktuelle Bewertung am oberen Ende der Spanne der letzten Jahre aber keinen Raum.

 

RHÖN-KLINIKUM

 

    HAMBURG - Die Berenberg Bank hat die Aktien von Rhön-Klinikum (RHOeN-KLINIKUM) nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 15,65 Euro belassen. Das vierte Quartal des Klinikbetreibers sei einigermaßen vernünftig verlaufen, schrieb Analyst Tom Jones in einer Studie vom Donnerstag. Die Unternehmensprognose für dieses Jahr sei allerdings sehr vorsichtig. Angesichts des jüngsten Wechsels an der Spitze von Rhön-Klinikum sowie der in der Vergangenheit durchwachsenen Bilanz beim Erreichen der eigenen Ziele verwundere das aber wenig.

 

SCHNEIDER ELECTRIC

 

    LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Schneider Electric (Pacific Sunwear of California) nach Zahlen für 2012 auf "Overweight" belassen. Der französische Elektrotechnikkonzern habe in einem schwachen Umfeld starke Zahlen geliefert, schrieb Analyst Andreas Willi in einer Studie vom Donnerstag. Damit hebe sich Schneider positiv von der Konkurrenz ab. Der Ausblick für 2013 stimme mit seinen Erwartungen überein und werde von den deutlich besseren Margen in der zweiten Jahreshälfte 2012 gestützt. Willi lobte zudem den sehr guten Cashflow und die um zehn Prozent erhöhte Dividende.

 

SWISS RE

 

    FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler hat die Einstufung für Swiss Re (Schweizerische Rueckversicherungs-Gesellschaft) nach Zahlen für 2012 auf "Buy" mit einem Kursziel von 83,00 Franken belassen. Analyst Fabrizio Croce sprach in einer Studie vom Donnerstag von exzellenten Ergebnissen, die deutlich über den Erwartungen lägen. Croce hob vor allem die Dividendenausschüttung als Kurstreiber hervor. Auch in der jüngsten Erneuerungsrunde habe der Konzern im Vergleich zur Konkurrenz stark abgeschnitten. Swiss Re sei zurück, so sein Fazit.

 

FREITAG

 

AIR BERLIN

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Air Berlin nach Jahreszahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 2,00 Euro belassen. Den ermutigenden Zahlen für das abgelaufene Jahr stehe eine größere Neufeststellung des Jahresabschlusses für 2011 gegenüber, schrieb Analyst Frank Skodzik in einer Studie vom Freitag. Der aus den Anpassungen resultierende höhere Verlust und der damit verbundene Abrieb beim Eigenkapital unterstrichen seiner Meinung nach die Dringlichkeit der nun umgesetzten weitreichenden Umstrukturierungen.

 

FUCHS PETROLUB

 

    FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Fuchs Petrolub (FUCHS PETROLUB vz) nach vorläufigen Zahlen für 2012 auf "Reduce" mit einem Kursziel von 48,00 Euro belassen. Fantasie entspringe den Kennziffern nicht gerade, schrieb Analystin Nadeshda Demidova in einer Studie vom Freitag. Sie hätten ihre Schätzungen leicht verfehlt. Die erhöhte Dividende liege jedoch klar über den Erwartungen. Die Papiere des Schmierstoffherstellers seien teuer.

 

KABEL DEUTSCHLAND

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat Kabel Deutschland nach Zahlen von "Buy" auf "Add" abgestuft, das Kursziel aber von 70,00 auf 78,00 Euro angehoben. Sie habe das Scheitern der Tele-Columbus-Übernahme sowie die stattdessen vorgesehenen Netz-Investitionen in ihr Modell einbezogen, schrieb Analystin Heike Pauls in einer Studie vom Freitag. Die Pläne seien hilfreich bei dem von ihr erwarteten Schließen der Margenlücke zu den Wettbewerbern. Eine 50-prozentige operative Marge sollte bereits 2016 und damit zwei Jahre früher möglich sein. Die Papiere böten bei dem neuen Kursziel aber nicht mehr ausreichend Kurspotenzial für eine uneingeschränkte Kaufempfehlung.

 

RHÖN-KLINIKUM

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat Rhön-Klinikum (RHOeN-KLINIKUM) von der "Least Preferred List" für den europäischen Biotech- und Medizintechniksektor gestrichen und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die Anleger schienen nach wie vor auf Übernahmespekulationen fokussiert zu sein, schrieb Analyst Martin Wales in einer Studie vom Freitag. Trotz enttäuschender Resultate des Krankenhausbetreibers habe sich der Kurs kaum bewegt.

 

VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN

 

    FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) (Volkswagen vz) nach vorläufigen Zahlen auf "Buy" mit einem fairen Wert von 188,00 (Kurs: 164,855) Euro belassen. Die Eckdaten des Wolfsburger Autobauers für das vergangene Jahr hätten die Konsensschätzungen knapp verfehlt, seine Erwartungen aber erfüllt, schrieb Analyst Michael Punzet in einer Studie vom Freitag.

 

/he

 

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