01.02.2013 21:34
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dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 28.01.2013 bis 01.02.2013

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst aus der Woche vom 28.01.2013 bis 01.02.2013:

 

MONTAG

 

INFINEON

 

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Infineon (Infineon Technologies) vor Zahlen zum ersten Geschäftsquartal auf "Overweight" mit einem Kursziel von 7,50 Euro belassen. Die Aufträge, Erlöse und Margen dürften während des Schlussquartals 2012 oder im ersten Quartal 2013, also in Infineons erstem Geschäftshalbjahr 2012/13, ihre Tiefs erreicht haben, schrieb Analyst Andrew Gardiner in einer Studie vom Montag. Der Chipproduzent sei auch dank der Investitionen der vergangenen Jahre langfristig gut aufgestellt.

 

IVG IMMOBILIEN

 

    STUTTGART - Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hat die Aktien von IVG Immobilien mit "Kaufen" und einem Kursziel von 3,20 Euro wieder in die Bewertung aufgenommen (Kurs: 2,481 Euro). Investmentanalyst Martin Peter erwartete in einer am Montag vorgelegten Studie nach drei Verlust-Quartalen für das letzte Jahresviertel nun schwarze Zahlen. Das Unternehmen veröffentlicht seine Bilanz für 2012 am 27. März 2013.

 

KABEL DEUTSCHLAND

 

    HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Kabel Deutschland nach der Ankündigung einer Zinsanpassung eines Bankdarlehens auf "Sell" mit einem Kursziel von 40,00 Euro belassen. Über den Preis für die erneuerte 750-Millionen-US-Dollar-Anleihe sei bislang nichts zu erfahren gewesen, schrieb Analyst Stuart Gordon in einer Studie vom Montag. Die Feinabstimmung der Kapitalstruktur werde bei den Zinsaufwendungen aber sicher von Vorteil sein. Der Kabelnetzbetreiber könne mit seinen überwiegend flexibel gestaltelten Finanzinstrumenten vom niedrigen Zinsumfeld profitieren.

 

KLÖCKNER & CO

 

    FRANKFURT - Die DZ Bank hat Klöckner & Co (KlöCo) (KloecknerCo) am Montag auf "Halten" mit dem Fairen Wert 8,50 (Kurs: 9,25) Euro belassen. Unternehmenschef Gisbert Rühl habe in Interviews für 2013 eine neue Prognose für das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) abgegeben, schrieb Analyst Dirk Schlamp in einem Kommentar am Montag. Positive Effekte seien aus der Restrukturierung zu erwarten, auf Nettoebene soll der Stahlhändler einen Gewinn zeigen.

 

METRO

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Metro AG (METRO) auf "Hold" mit einem Kursziel von 21,00 Euro belassen. Der Handelskonzern habe dem Media-Saturn-Mitgründer Leopold Stiefel einen ordentlichen Aufschlag für dessen Anteil an der Metro-Elektroniktochter gezahlt, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer Studie vom Montag. Die dafür zu erwartenden Wertberichtigungen von mehr als 100 Millionen Euro dürften im ersten oder zweiten Quartal wirksam werden.

 

DIENSTAG

 

BEIERSDORF

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat Henkel (Henkel vz) von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 59 auf 78 (Kurs: 65,44) Euro angehoben. Analyst Andreas Riemann begründete das optimistischere Votum in einer Branchenstudie vom Dienstag mit einer Erholung der Volumina im Klebstoffgeschäft sowie weiterem Potenzial durch Akquisitionen oder Ausschüttungen an die Aktionäre. Der Experte hob seine Prognose für das Ergebnis je Aktie (EPS) bis 2014 um bis zu 6 Prozent und sieht sich damit um bis zu 3 Prozent über dem Marktkonsens.

 

JENOPTIK

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Jenoptik (JENOPTIK) nach vorläufigen Zahlen für 2012 auf "Hold" mit einem Kursziel von 7,50 Euro belassen (Kurs: 8,35 Euro). Die Eckzahlen hätten die Erwartungen weitgehend erfüllt, schrieb Analyst Dennis Schmitt in einer Studie vom Dienstag. Der Rückgang des operativen Ergebnisses auf Konzernebene (EBIT) im vierten Quartal sei dem geringeren Gewinnbeitrag des hochmargigen Segments Laser & Optische Systeme geschuldet.

 

PHILIPS

 

    HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Philips Electronics nach Zahlen zum Schlussquartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 25,00 Euro belassen. Der Elektronikkonzern habe das Jahr 2012 gut abgeschlossen, schrieb Analyst William Mackie in einer Studie vom Dienstag. Gestützt hätten das zugrundliegende Wachstum, die Restrukturierung und der strukturelle Wandel. Die Geschäftsdynamik sei positiv.

 

RYANAIR

 

    ZÜRICH - Die Credit Suisse hat das Kursziel für Ryanair nach Zahlen von 6,05 auf 6,75 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Nach einem starken dritten Geschäftsquartal hätten sie ihre Schätzungen für die irische Billigfluggesellschaft hochgesetzt, schrieben die Analysten in einer Studie vom Dienstag. Das Papier sei ihr "Top Pick" im europäischen Transportsektor und bleibe auf der "Focus List".

 

SARTORIUS VORZÜGE

 

    HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Sartorius (Sartorius vz) nach Eckzahlen für 2012 auf "Buy" mit einem Kursziel von 80,00 Euro belassen. Das Geschäft des Labor- und Prozesstechnologie-Anbieters habe sich solide entwickelt, schrieb Analyst Scott Bardo in einer Studie vom Dienstag. Zudem sei der Unternehmensausblick ermutigend. Insgesamt sieht der Experte seine positive Einschätzung der Papiere untermauert.

 

SOFTWARE AG

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Software AG (Software) nach Zahlen zum Schlussquartal 2012 auf "Add" mit einem Kursziel von 36,00 Euro belassen. Die Resultate des Software-Unternehmens erschienen eher schwach, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Dienstag. Der Unternehmensausblick für 2013 erscheine beim Umsatzwachstumsmix in Ordnung. Allerdings könnten sich seine sowie die operativen Gewinnerwartungen des Marktes für 2013 als zu hoch erweisen.

 

SÜDZUCKER

 

    FRANKFURT - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für Südzucker (Suedzucker) nach einem Interview des Unternehmenschefs Wolfgang Heer im "Handelsblatt" auf "Selected List" mit einem Kursziel von 35,00 Euro belassen. Größere Neuigkeiten habe es nicht gegeben, schrieb Analyst Klaus Ringel in einer Studie vom Dienstag. Der Experte geht davon aus, dass sich das Geschäft des Zuckerproduzenten weiter gut entwickelt.

 

MITTWOCH

 

GFK

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Aktien von GfK (GfK SE) nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 35,00 (Kurs: 41,845) Euro belassen. Das bereinigte operative Ergebnis des Marktforschers habe im vergangenen Jahr seine Erwartungen um vier Prozent übertroffen, schrieb Analyst Georg Remshagen in einer Studie vom Mittwoch.

 

HEIDELBERGCEMENT

 

    LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für HeidelbergCement von 58,00 auf 66,00 (Kurs 46,34) Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Die jüngsten Industrietrends in den USA und den Schwellenländern sowie sinkende Energiepreise und das Selbsthilfepotenzial der Unternehmen untermauerten seine Einschätzung einer starken Gewinnerholung bei Zementproduzenten, schrieb Analyst John Fraser-Andrews in einer Branchenstudie vom Mittwoch.

 

JENOPTIK

 

    FRANKFURT - Independent Research hat das Kursziel für die Aktien von Jenoptik (JENOPTIK) nach vorläufigen Zahlen von 7,50 auf 8,70 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Halten" belassen. Der Technologiekonzern habe mit den Eckdaten zum abgelaufenen Jahr vor allem wegen des schwachen Halbleitergeschäfts seine Erwartungen verfehlt, schrieb Analyst Zafer Rüzgar in einer Studie vom Mittwoch. Auch die Konzernprognose für das laufende Jahr sei zurückhaltend ausgefallen, weshalb er seine Schätzungen nach unten angepasst habe. Der Experte rechnet vorerst nicht damit, dass die Aktien ihren Kursanstieg fortsetzen werden.

 

LANXESS

 

    ZÜRICH - Credit Suisse hat die Aktien von Lanxess (LANXESS) auf "Underperform" belassen. Die europäische Chemiebranche dürfte ihre Ergebnisse in diesem Jahr organisch um 4,5 Prozent steigern können, schrieben die Analysten in einer Studie vom Mittwoch. Der Markt gehe aber von sechs Prozent aus. Die Zahlenwerke zum vierten Quartal dürften damit Anlass zu Senkungen der Marktschätzungen geben. Insbesondere bei Lanxess gehe der Markt von zu hohen Gewinnen in diesem Jahr aus.

 

PHILIPS

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Philips Electronics nach Zahlen von 24,00 auf 26,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Margenverbesserung bei dem niederländischen Elektronikkonzern schreite voran, schrieb Analyst Fredric Stahl in einer Studie vom Mittwoch. An seinen Umsatzschätzungen habe sich zwar keine Änderung ergeben, wegen einer höheren Margenprognose habe er aber seine Erwartung für den Gewinn je Aktie 2013 nach oben korrigiert. Die Restrukturierung von Philips verlaufe bislang erfolgreich.

 

QIAGEN

 

    FRANKFURT - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für Qiagen (QIAGEN) nach Zahlen zum vierten Quartal auf "Underperform" mit einem Kursziel von 13,50 Euro belassen. Angesichts übertroffener Erwartungen beim Umsatz und dem operativen Gewinn sprach Analyst Oliver Reinberg in einer Studie vom Mittwoch von "starken Resultaten". Er werde seine Gewinnschätzung für 2013 aber wohl nur geringfügig nach oben korrigieren, kündigte der Experte an. Er verwies darauf, dass der organische Umsatzausblick nur auf eine moderate Verbesserung des Wachstumsprofils hindeute.

 

RHÖN-KLINIKUM

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Aktien von Rhön-Klinikum (RHOeN-KLINIKUM) nach einer Übereinkunft mit dem Bundesland Hessen zur Universitätsklinik Gießen/Marburg auf "Buy" mit einem Kursziel von 18,00 Euro belassen. Die positive Reaktion des Aktienkurses auf die eigentlich nicht unbedingt positiven Neuigkeiten mache Mut, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Mittwoch. Der in dem Abkommen enthaltene zweijährige Verzicht auf Kündigungen erhöhe nicht gerade die Freiheit des Klinikbetreibers. Das Zentrum für eine Partikeltherapie für Krebspatienten, dessen Eröffnung wieder für Ende des Jahres geplant sei, werde wahrscheinlich Verluste machen. Der Experte hofft daher, dass die Regierung mit Subventionen einspringe.

 

SAIPEM

 

    LONDON - S&P Equity hat das Kursziel für Saipem (Splendid Medien) nach einer Gewinnwarnung von 43,00 auf 32,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Sie habe ihre Schätzungen für den Öldienstleister gekürzt, schrieb Analystin Christine Tiscareno in einer Studie vom Mittwoch. Nach dem jüngsten Kurseinbruch habe die Aktie bis zu ihrem Kursziel aber noch viel Luft nach oben, begründete Tiscareno die beibehaltene Kaufempfehlung. Zudem rechne sie 2014 wieder mit einer deutlichen Erholung.

 

SALZGITTER

 

    LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat Salzgitter von "Buy" auf "Neutral" abgestuft, das Kursziel aber auf 34,00 Euro belassen. Die Aktie des zweitgrößten deutschen Stahlkonzerns sei mittlerweile nicht mehr günstig zu haben, schrieb Analyst Neil Sampat in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Er glaubt, dass die Margen im Stahlgeschäft von Salzgitter dem Sektor weiterhin hinterher hinken werden. Zudem sieht er 2013 Risiken für den Gewinnbeitrag der Röhrensparte.

 

SOFTWARE AG

 

    FRANKFURT - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für Software AG (Software) nach der Telefonkonferenz zu den vorgelegten Zahlen auf "Underperform" mit einem Kursziel von 25,00 Euro belassen. Der Geschäftsmix des Softwareherstellers sei für den Gewinn weder kurz- noch mittelfristig förderlich, schrieb Analyst Michael Beucher in einer Studie vom Mittwoch. Der Grund sei, dass reife Produkte und nicht zum Kerngeschäft zählende Bereiche für die Hälfte des Umsatzes verantwortlich seien, während der andere Teil wohl mit Wachstumsprodukten ohne Marktführerschaft erzielt werde. Der neue Unternehmensausblick spiegele diese Verhältnisse akkurat wider.

 

THYSSENKRUPP

 

    LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für ThyssenKrupp von 17,60 auf 19,40 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Er rechne mit einer schwachen Berichtssaison der europäischen Stahlunternehmen, die einen verhaltenen Jahresstart hinlegen und enttäuschende Aussagen zur künftigen Geschäftsentwicklung machen dürften, schrieb Analyst Thorsten Zimmermann in einer Sektorstudie vom Mittwoch. Es sei noch zu früh, auf eine nachhaltige Margenerholung zu setzen. Bei ThyssenKrupp dürfte sich der Fokus der Anleger zunehmend vom Verkauf von Unternehmensteilen, der die Aktie zuletzt angetrieben habe, hin zur Gewinnentwicklung verschieben. Das höhere Kursziel begründete der Experte mit dem verringerten Konglomeratsabschlag auf die Aktie.

 

ZOOPLUS

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Aktien von Zooplus nach vorläufigen Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 50,00 Euro belassen. Der Internethändler für Haustierbedarf habe dank des 30-prozentigen Umsatzwachstums sein Jahresziel erreicht, schrieb Analyst Dennis Schmitt in einer Studie vom Mittwoch. Da der Konzern für das vierte Quartal einen Betriebsgewinn (EBITDA) in Aussicht gestellt habe, sei seine Prognose eines Betriebsverlusts von 1,5 Millionen Euro im abgelaufenen Jahr in Reichweite.

 

DONNERSTAG

 

DEUTSCHE BANK

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Deutsche Bank nach der vorgelegten Bilanz auf "Add" mit einem Kursziel von 37,00 Euro belassen. Die Sonderbelastungen des Kreditinstituts im vierten Quartal seien mehr als doppelt so hoch ausgefallen wie von ihm erwartet, weswegen die Bank einen deutlich höher als erwarteten Reinverlust verbucht habe, schrieb Analyst Michael Dunst in einer Studie vom Donnerstag. Immerhin habe die Kapitalausstattung der Bank seine Erwartungen übertroffen. Die Dividende sei wie erwartet ausgefallen.

 

EON

 

    LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Eon nach Zahlen von 12,00 auf 11,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Underweight" belassen. Er habe nach dem Strategieausblick des Energiekonzerns und angesichts der schwachen Energiepreise seine Schätzungen gesenkt, schrieb Analyst Adam Dickens in einer Studie vom Donnerstag. Zudem gebe es mit Blick auf die Bundestagswahl im Herbst politische Risiken, und die Energiekosten in der Eurozone seien im Vergleich zu den USA nicht wettbewerbsfähig.

 

GFK

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für die Aktien von GfK (GfK SE) nach vorläufigen Zahlen von 36,00 auf 39,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Das organische Umsatzwachstum des Marktforschers habe sich im vierten Quartal etwas stärker als erwartet beschleunigt, schrieb Analyst Patrick Kirby in einer am Donnerstag vorgelegten Studie. Die Gewinnmargen seien demgegenüber jedoch eher etwas enttäuschend ausgefallen. Auch die angekündigte Rückstellung wegen Steuerunregelmäßigkeiten in der Türkei sei enttäuschend, auch wenn die jahrelangen Vorgänge offensichtlich nicht in die Amtszeit des aktuellen Vorstandsvorsitzendens fielen.

 

INFINEON

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat Infineon (Infineon Technologies) nach Zahlen zum ersten Geschäftsquartal 2012/13 und einem aktualisierten Ausblick auf "Buy" mit einem Kursziel von 7,00 (Kurs: 6,69) Euro belassen. Die Geschäftsentwicklung des Halbleiterherstellers habe insgesamt im Rahmen der Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Gareth Jenkins in einem ersten Kommentar am Donnerstag. Insgesamt bewerte er das Zahlenwerk von Infineon "solide" und bleibt trotz der jüngsten Kursgewinne bei seiner Kaufempfehlung.

 

WIRECARD

 

    LONDON - Die US-Bank Citigroup hat Wirecard nach vorläufigen Zahlen von "Buy" auf "Neutral" abgestuft, das Kursziel aber von 17,10 auf 19,45 (Kurs: 17,70) Euro angehoben. Die Eckdaten für das Jahr 2012 zeigten, dass der Zahlungsabwickler weiterhin gute Fortschritte mache, schrieb Analyst Hugo Mills in einer Studie vom Donnerstag. Er verwies vor allem auf den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA), der im mittleren Bereich der vom Unternehmen angepeilten Zielspanne liege. Seine Schätzung sei dabei aber knapp verfehlt worden.

 

FREITAG

 

BANCO SANTANDER

 

    PARIS - Exane BNP Paribas hat das Kursziel für die Aktien von Banco Santander (Banco Santander Central Hispano) nach Zahlen von 4,30 auf 4,90 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Underperform" belassen. Der Reingewinn des Kreditinstituts habe im vierten Quartal wegen niedrigerer Erlöse und höherer Risikovorsorge deutlich unter seinen Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Santiago Lopez Diaz in einer Studie vom Freitag. Der Experte hat seine Prognose des Reingewinns in den kommenden beiden Jahren aber dennoch um im Schnitt sechs Prozent angehoben. Das Kursziel hat er im Zuge der Vorverlegung der Bewertungsbasis und wegen geringerer Annahmen zu den Kapitalkosten der Bank angehoben.

 

DEUTSCHE BANK

 

    LONDON - Nomura hat das Kursziel für die Aktien der Deutschen Bank (Deutsche Bank) nach Zahlen von 35,00 auf 37,00 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Reduce" belassen. Die ärgsten Sorgen um eine Anteilsverwässerung durch eine Kapitalerhöhung des Kreditinstituts hätten sich zwar erst einmal gelegt, aber nicht alle Fragen rund um die Bilanz seien gelöst, schrieb Analyst Jon Peace in einer Studie vom Freitag. Wegen der verbesserten Kapitalsituation passte der Experte das Kursziel nach oben an. Er sieht aber die Gefahr, dass sowohl seine eigenen als auch die Marktschätzungen für den Gewinn je Aktie zu hoch gesteckt sind.

 

DEUTSCHE POST

 

    FRANKFURT - Independent Research hat das Kursziel für Deutsche Post von 16,00 auf 18,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Halten" belassen. Die Aktie des Logistikkonzerns habe zuletzt von der gescheiterten Fusion der Wettbewerber UPS (United Parcel Service) und TNT profitiert, schrieb Analyst Zafer Rüzgar in einer Studie vom Freitag. Die Wettbewerbsintensität im Expressgeschäft dürfte deshalb vorerst nicht so stark zunehmen. Sein bisheriges Kursziel sei nach dem erfreulichen Kursanstieg der vergangenen Wochen deutlich überschritten worden. Das Börsenumfeld habe sich verbessert und die Erwartungen hinsichtlich der konjunkturellen Entwicklung in Europa seien gestiegen.

 

ERICSSON

 

    PARIS - Exane BNP Paribas hat das Kursziel für die Aktien von Ericsson (Telefon AB LMEricsson (B)) nach der Quartalsbilanz des schwedischen Netzwerkausrüsters von 80,00 auf 100,00 Kronen angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Ericsson habe mit seinem soliden Zahlenwerk zum vierten Quartal die verhaltenen Markterwartungen übertroffen, schrieb Analyst Alexander Peterc in einer Studie vom Freitag. Vor allem die Bruttomargen hätten sich sehr überzeugend verbessert und ihre weitere Erholung sei jetzt berechenbarer, weswegen er das Kursziel angehoben habe. Die Umstrukturierungskosten in Schweden dürften in diesem Jahr aber höher ausfallen als angenommen.

 

INFINEON

 

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Infineon (Infineon Technologies) nach Zahlen von 7,50 auf 8,20 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Die erwartungsgemäß ausgefallenen Resultate des Halbleiterherstellers für das abgelaufene Quartal belegten eine gute Kostenkontrolle und zeigten, dass die fundamentalen Geschäftsbedingungen ihren Tiefpunkt erreicht haben sollten, schrieb Analyst Andrew Gardiner in einer Studie vom Freitag. Der Aufwärtstrend bei den Aufträgen und dem Verhältnis vom Auftragseingang zum Umsatz stimme ihn zuversichtlich, dass der Umsatz und die Margen in den kommenden Quartalen wieder steigen dürften. Die Infineon-Aktie verdiene angesichts des Margenprofils des Unternehmens eine höhere Bewertung.

 

/he

 

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