01.02.2013 00:57
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dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 31.01.2013

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 31.01.2013

 

BANCO SANTANDER

 

    LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Banco Santander (Banco Santander Central Hispano) nach Zahlen für das Schlussquartal auf "Neutral" belassen. Der spanische Finanzkonzern habe die Erwartungen erneut verfehlt, schrieb Analyst Jaime Becerril in einer Studie vom Donnerstag. Vor allem das Lateinamerika-Geschäft habe enttäuscht. Der Experte sieht keinen Grund für eine positivere Beurteilung der Papiere.

 

BECHTLE

 

    HAMBURG - Warburg Research hat das Kursziel für Bechtle von 37,00 auf 39,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die starken vorläufigen Zahlen des IT-Dienstleisters seien Ausdruck der erfolgreichen Strategie, schrieb Analyst Andreas Wolf in einer Studie vom Donnerstag.

 

BEIERSDORF

 

    LONDON - Nomura hat die Einstufung für Beiersdorf auf "Buy" mit einem Kursziel von 72,00 Euro belassen. Der Konsumgüterhersteller habe bereits den Umsatz für 2012 veröffentlicht, weshalb Investoren vor allem auf den operativen Gewinn und den Ausblick für 2013 achten dürften, schrieb Analyst David Hayes in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Nachdem die Übergangsphase nun vorbei und die neue Strategie umgesetzt worden sei, dürfte Beiersdorf beim Umsatz in diesem Jahr die Konsenserwartungen schlagen, glaubt der Experte.

 

COMMERZBANK

 

    LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Commerzbank vor Zahlen für das Schlussquartal von 1,35 auf 1,75 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Aufgrund gestiegener Rückstellungen und Kosten dürfte der bereinigte operative Verlust von geschätzten 74 Millionen etwas über der Marktschätzung liegen, schrieb Analyst Andrew Coombs in einer Studie vom Donnerstag. Der Experte reduzierte die Gewinnprognosen für 2012 bis 2014. Das Kursziel sei dennoch gestiegen, da die Risikoprämie für Bankaktien gesunken sei. Zudem habe er die Bewertung an geänderte Annahmen in puncto Kapitalisierung angepasst.

 

DAIMLER

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Aktien von Daimler auf "Buy" mit einem Kursziel von 52,00 Euro belassen. Es sei keine Überraschung mehr, dass der Lastwagenchef des Konzerns das Margenziel von acht Prozent in diesem Jahr nicht mehr für machbar halte, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Donnerstag. Sollte die Sparte tatsächlich 1,6 Milliarden Euro bis einschließlich 2014 einsparen können, würde dies deren Betriebsgewinnmarge erheblich steigern. Insgesamt gehe die Bewertung des Konzerns weiterhin von strukturellen Problemen in der Lastwagenproduktion des Unternehmens aus. Deren Ergebnisse hätten zuletzt aber im Branchenvergleich etwas aufgeholt.

 

DEUTSCHE BANK

 

    HAMBURG - Warburg Research hat das Kursziel für Deutsche Bank nach Zahlen von 40,00 auf 44,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Ungeachtet des deutlichen Verlusts im vierten Quartal weise der deutsche Branchenprimus inzwischen eine beeindruckende Eigenkapitalquote aus, schrieb Analyst Andreas Pläsier in einer Studie vom Donnerstag.

 

DEUTSCHE BANK

 

    LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat die Aktien der Deutschen Bank (Deutsche Bank) nach Zahlen von "Underweight" auf "Neutral" hochgestuft und das Kursziel von 35,00 auf 38,00 (Kurs: 37,99) Euro angehoben. Das neue Management unter Co-Chef Anshu Jain habe im vierten Quartal seine Fähigkeit gezeigt, dass bei der Verbesserung der Eigenkapitalposition die Erwartungen übertroffen werden können, schrieb Analyst Kian Abouhossein in einer Studie vom Donnerstag. Die vorhandenen Risiken in der Bilanz des deutschen Branchenprimus würden weiter reduziert. Das wiederum führe zu sinkenden Kapitalkosten.

 

DEUTSCHE BANK

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Deutsche Bank nach Zahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 38,50 Euro belassen. Der Finanzkonzern habe im Schlussquartal 2012 aufgeräumt, schrieb Analyst John-Paul Crutchley in einer Studie vom Donnerstag. Einmalbelastungen hätten zu einem Verlust geführt. Allerdings habe die Bank hervorragende Fortschritte bei der Kapitalausstattung gemacht.

 

DEUTSCHE BANK

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die bessere Kapitalsituation der Deutschen Bank (Deutsche Bank) nach deren Bilanzvorlage am Donnerstag gelobt. Analyst Amit Goel rechnete daher in seiner ersten Einschätzung bereits mit Kursgewinnen in der Aktie, obwohl die Ergebnisse insgesamt etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben seien. Seine Einstufung beließ der Experte auf "Underperform" mit einem Kursziel von 29,00 (Kurs: 37,37) Euro.

 

DEUTSCHE BANK

 

    FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Deutsche Bank nach dem Geschäftsbericht auf "Buy" mit einem Kursziel von 40,00 Euro belassen. Die Zahlen zum vierten Quartal 2012 hätten negativ überrascht, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Donnerstag. Dabei hob er vor allem den Vorsteuerverlust von 2,6 Milliarden Euro hervor. Gut seien die Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten, die für einen gewissen Puffer im Fall künftiger Belastungen sorgen sollten. Die größte positive Überraschung sei indes die feste Kernkapitalquote (CT1) von acht Prozent und das angehobene CT1-Ziel in Höhe von von 8,5 Prozent für das erste Quartal 2013.

 

DEUTSCHE BANK

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Deutsche Bank nach der vorgelegten Bilanz auf "Add" mit einem Kursziel von 37,00 Euro belassen. Die Sonderbelastungen des Kreditinstituts im vierten Quartal seien mehr als doppelt so hoch ausgefallen wie von ihm erwartet, weswegen die Bank einen deutlich höher als erwarteten Reinverlust verbucht habe, schrieb Analyst Michael Dunst in einer Studie vom Donnerstag. Immerhin habe die Kapitalausstattung der Bank seine Erwartungen übertroffen. Die Dividende sei wie erwartet ausgefallen.

 

ENI

 

    LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Eni von 19,00 auf 20,00 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Der jüngste Kursrutsch bei den Aktien des Ölkonzerns scheine die Gewinnwarnung bei der Beteiligung Saipem vollständig zu reflektieren, schrieb Analyst Paul Spedding in einer Studie vom Donnerstag. Das höhere Kursziel gehe auf den nach vorn verschobenen Bewertungszeitraum zurück. Dies habe seine gesenkten Gewinnschätzungen mehr als wettgemacht.

 

EON

 

    FRANKFURT - Independent Research hat die Eon-Aktie nach Zahlen von "Halten" auf "Verkaufen" abgestuft und das Kursziel von 15,00 auf 11,00 Euro gesenkt. Der Versorger habe im Geschäftsjahr 2012 beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sowie beim bereinigten Nettoergebnis die eigenen Ziele zwar erreicht, seine Erwartungen jedoch verfehlt, schrieb Analyst Sven Diermeier in einer Studie vom Donnerstag. Auch die neuen Ziele für 2013 blieben hinter seinen Erwartungen zurück. Ferner werte er negativ, dass sich Eon, anders als die Konkurrenten, nicht zu den Zielen für die Jahre nach 2013 geäußert habe. Seine Prognosen habe er reduziert. Das Papier sei zu hoch bewertet.

 

EON

 

    HANNOVER - Die NordLB hat das Kursziel für Eon nach Eckzahlen für 2012 von 15,00 auf 13,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Halten" belassen. Die vorläufige Quartalsbilanz des Versorgers hätte im Rahmen der Markterwartungen gelegen, der Ausblick sei aber noch getrübt, schrieb Analyst Heino Hammann in einer Studie vom Donnerstag. Die Energiewende habe die Anzahl der Baustellen bekanntermaßen vervielfacht. Zumindest habe der Vorstand nun aber die richtigen Weichen gestellt.

 

EON

 

    LONDON - Nomura hat die Einstufung für Eon nach einem Investorentag auf "Reduce" mit einem Kursziel von 13,70 Euro belassen. Besonders beeindruckt habe der Versorger auf der Veranstaltung nicht, schrieb Analyst Martin Young in einer Studie vom Donnerstag. Die Aktie sei weit davon entfernt, Anleger zu überzeugen. Angesichts der neuen Ziele für 2013 könnten die Konsensschätzungen sinken.

 

EON

 

    ZÜRICH - Die Credit Suisse hat die Einstufung für Eon nach Bekanntgabe neuer Unternehmensziele auf "Underperform" mit einem Kursziel von 11,00 Euro belassen. Er sehe keine Veranlassung, an seinen Schätzungen für den Versorger etwas zu ändern, schrieb Analyst Vincent Gilles in einer Studie vom Donnerstag. Ohnehin sei klar, dass die Gewinne angesichts der gegenwärtigen Schwäche im Strom- und Gasgeschäft künftig unter Druck stünden.

 

EON

 

    LONDON - JPMorgan hat die Aktien von Eon nach einem Investorentag auf "Underweight" mit einem Kursziel von 13,00 Euro belassen. Er stehe dem Versorger weiterhin vorsichtig gegenüber, weil die an sich richtige Strategie des Konzerns, fokussierter und weniger kapitalintensiv zu arbeiten, keine kurzfristigen Auswirkungen haben werde, schrieb Analyst Vincent de Blic in einer Studie vom Donnerstag. Da der Konzern jetzt mehr Beteiligungsverkäufe aber weniger Kostensenkungen als gedacht anvisiere, dürften die Markterwartungen weiter sinken. Das momentane Kurs/Gewinn-Verhältnis von zehn sei auch nicht billig.

 

EON

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Eon nach Eckzahlen für 2012 und einem Ausblick auf 2013 auf "Sell" mit einem Kursziel von 12,60 Euro belassen. Wie erwartet habe es wenig Aufregendes gegeben, schrieb Analyst Patrick Hummel in einer Studie vom Donnerstag. Der Experte senkte die Gewinnprognosen für 2014 und 2015, da er nach 2013 zunächst nicht mit einem spürbaren Wachstum des Aktienergebnisses rechnet. Zudem dürften niedrigere Strompreise sowie Beteiligungsverkäufe die Kostensenkungen aufzehren.

 

EON

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Aktien von Eon nach Veröffentlichung einer Investorenpräsentation auf "Sell" mit einem Kursziel von 13,00 Euro belassen. Die neue Prognose des Versorgers habe insgesamt im Rahmen der Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Alexander Karnick in einer am Donnerstag vorgelegten Studie. Auf dem Strommarkt habe sich die Lage aber weiterhin nicht gebessert. Die Aktie sei auch immer noch zu teuer bewertet.

 

EON

 

    LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Eon nach einer Investorenveranstaltung von 12,00 auf 11,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Sell" belassen. Die mittelfristigen Gewinnschätzungen des Marktes dürften rasch sinken, schrieb Analystin Sofia Savvantidou in einer Studie vom Donnerstag. Allerdings sollte der Fokus sich nun verstärkt auf die Bilanzkennziffern des Versorgers sowie die Konzernstrategie richten. Hier habe Eon ihre Erwartungen in puncto Investitionskürzungen verfehlt, da das Management offenbar nach wie vor attraktive Gelegenheiten sehe - und das trotz eines negativen Cashflows, einer niedrigeren Dividende und nicht immer perfekt verlaufener Akquisitionen in der Vergangenheit. Die Analystin reduzierte ihre Gewinn- und Dividendenschätzungen.

 

EON

 

    LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Eon nach Zahlen von 12,00 auf 11,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Underweight" belassen. Er habe nach dem Strategieausblick des Energiekonzerns und angesichts der schwachen Energiepreise seine Schätzungen gesenkt, schrieb Analyst Adam Dickens in einer Studie vom Donnerstag. Zudem gebe es mit Blick auf die Bundestagswahl im Herbst politische Risiken, und die Energiekosten in der Eurozone seien im Vergleich zu den USA nicht wettbewerbsfähig.

 

ERICSSON

 

    ESSEN - Die National-Bank hat das Kursziel für Ericsson (Telefon AB LMEricsson (B)) nach Zahlen für 2011 von 75,00 auf 80,00 schwedische Kronen angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Der schwedische Telekomausrüster habe die Erwartungen umsatzseitig sowie mit Blick auf das operative Ergebnis übertroffen, schrieb Analyst Manfred Jaisfeld in einer Studie vom Donnerstag.

 

FMC

 

    LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat FMC (Fresenius Medical Care) von "Conviction Buy" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 71,00 auf 55,00 Euro gesenkt. Im Vergleich zum Sektormittel sehe sie kein überdurchschnittliches Kurspotenzial mehr, schrieb Analystin Veronika Dubajova in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Mittelfristig sei der Dialysespezialist zwar gut aufgestellt, allerdings habe sie die Gewinnprognosen für 2014 und 2015 reduziert. Diese reflektiere ein kurzfristig etwas schwierigeres Marktumfeld in den USA, da die gebündelte Gebührenerstattung auf eine neue Basis umgestellt werde. Aufgrund der schwächeren Wachstumsperspektiven sei eine Bewertung am oberen Ende der historischen Bandbreite nicht mehr gerechtfertigt.

 

FRESENIUS

 

    LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Fresenius SE (Fresenius SECo) von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 90,00 auf 106,00 Euro angehoben. Die Papiere seien zu gering bewertet, schrieb Analystin Veronika Dubajova in einer Studie vom Donnerstag. Das fortgesetzte Wachstum der Tochter Kabi und die jüngste Refinanzierung des Medizinkonzerns kompensierten die Risiken bei der Mehrheitsbeteiligung FMC (Fresenius Medical Care). Letztere seien vermutlich der Grund für die zuletzt unterdurchschnittliche Kursentwicklung.

 

GFK

 

    PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für GfK (GfK SE) von 40,00 auf 41,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Das Marktforschungsinstitut habe das stärkste Quartal seit dem dritten Jahresviertel 2011 hinter sich, schrieb Analyst Adrien de Saint Hilaire in einer Studie vom Donnerstag. Der Experte hob die Prognosen für das organische Wachstum an. Wegen negativer Wechselkurseffekte habe er seine Schätzung für das Aktienergebnis aber leicht gesenkt.

 

GFK

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für die Aktien von GfK (GfK SE) nach vorläufigen Zahlen von 36,00 auf 39,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Das organische Umsatzwachstum des Marktforschers habe sich im vierten Quartal etwas stärker als erwartet beschleunigt, schrieb Analyst Patrick Kirby in einer am Donnerstag vorgelegten Studie. Die Gewinnmargen seien demgegenüber jedoch eher etwas enttäuschend ausgefallen. Auch die angekündigte Rückstellung wegen Steuerunregelmäßigkeiten in der Türkei sei enttäuschend, auch wenn die jahrelangen Vorgänge offensichtlich nicht in die Amtszeit des aktuellen Vorstandsvorsitzendens fielen.

 

INFINEON

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat Infineon (Infineon Technologies) nach Zahlen zum ersten Geschäftsquartal 2012/13 und einem aktualisierten Ausblick auf "Buy" mit einem Kursziel von 7,00 (Kurs: 6,69) Euro belassen. Die Geschäftsentwicklung des Halbleiterherstellers habe insgesamt im Rahmen der Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Gareth Jenkins in einem ersten Kommentar am Donnerstag. Insgesamt bewerte er das Zahlenwerk von Infineon "solide" und bleibt trotz der jüngsten Kursgewinne bei seiner Kaufempfehlung.

 

INFINEON

 

    HAMBURG - Warburg Research hat das Kursziel für Infineon (Infineon Technologies) nach Zahlen von 5,90 auf 6,20 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Der Umsatz des Chipkonzerns im ersten Geschäftsquartal habe etwas unter seinen Schätzungen gelegen, die Jahresziele habe Infineon aber bestätigt, schrieb Analyst Malte Schaumann in einer Studie vom Donnerstag. Der von ihm erwartete deutliche Umsatzaufschwung im Automotive-Segment dürfte im zweiten Geschäftsquartal zu einer Erholung führen.

 

INFINEON

 

    FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Infineon (Infineon Technologies) nach Zahlen für das erste Geschäftsquartal von 6,10 auf 7,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Halten" belassen. Umsatz und Ergebnis seien stärker gesunken als erwartet, schrieb Analyst Markus Friebel in einer Studie vom Donnerstag. Zur weiteren Entwicklung habe der Chip-Produzent sich aber optimistischer geäußert. Ein Großteil der positiv erwarteten Entwicklung sei jedoch schon eingepreist. Das neue Kursziel begründete der Experte mit der Anpassung der Branchenbewertung.

 

INFINEON

 

    LONDON - Das Analysehaus S&P Equity hat das Kursziel für Infineon (Infineon Technologies) nach Zahlen für das erste Geschäftsquartal von 5,00 auf 5,10 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Sell" belassen. Der Chip-Produzent blicke mittlerweile zwar optimistischer auf das laufende Geschäftsquartal, habe die Prognosen für 2012/13 aber unverändert gelassen, schrieb Analyst James Crawshaw in einer Studie vom Donnerstag. Angesichts der Eigenheiten des Halbleiter-Zyklus seien die Papiere zu hoch bewertet.

 

INFINEON

 

    ESSEN - Die National-Bank hat die Einstufung für Infineon (Infineon Technologies) nach Zahlen zum ersten Geschäftsquartal auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 7,50 Euro belassen. Der deutliche Umsatz- und Ergebnisrückgang habe im Rahmen der bereits kommunizierten Infineon-Aussichten gelegen, schrieb Analyst Steffen Manske in einer Studie vom Donnerstag. Der Fokus habe sich aber vor allem auf den Ausblick des Chipherstellers gerichtet. Dieser dürfte das zyklische Tief bereits durchschritten haben.

 

INFINEON

 

    LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Infineon (Infineon Technologies) nach Zahlen für das erste Geschäftsquartal auf "Overweight" belassen. Der Chiphersteller habe die Erwartungen erfüllt, schrieb Analyst Sandeep Deshpande in einer Studie vom Donnerstag. Zudem sei der Ausblick für das laufende zweite Geschäftsquartal verbessert. Der Grund dafür sei die Umsatzstabilisierung in den Sparten Industrial Power Control und Power Management. Die Anleger dürften nun mit steigenden Unternehmensprognosen rechnen.

 

INFINEON

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Infineon (Infineon Technologies) nach Zahlen zum ersten Geschäftsquartal 2012/13 und einem aktualisierten Ausblick auf "Buy" mit einem Kursziel von 7,00 Euro belassen. Die Geschäftsentwicklung des Halbleiterherstellers habe im Rahmen der Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Gareth Jenkins in einem ersten Kommentar am Donnerstag. Dass Infineons Ziele für das zweite Geschäftsquartal trotz ungünstigerer Währungseffekte über den vom Markt prognostizierten lägen, sei vor allem der erwarteten Geschäftsentwicklung im Automotive-Segment (ATV) geschuldet. Den Ausblick für das Gesamtjahr habe der Konzern allerdings unverändert gelassen.

 

JENOPTIK

 

    LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Jenoptik (JENOPTIK) nach Zahlen von 8,00 auf 10,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Die vorläufigen Geschäftsergebnisse des Technologiekonzerns für 2012 lägen im Rahmen seiner sowie der Markterwartungen, schrieb Analyst Richard Schramm in einer Studie vom Donnerstag. Im laufenden Jahr rechne Jenoptik mit einem moderaten Umsatzwachstum und einem stabilen operativen Gewinn (EBIT). Einmalige Aufwendungen sollten das Unternehmen nur temporär belasten und den Weg für ein beschleunigtes Gewinnwachstum im kommenden Jahr ebnen. Das höhere Kursziel begründete der Experte mit moderaten Änderungen an seinen Schätzungen und dem nach vorn verschobenen Bewertungszeitraum für die Aktien.

 

KLÖCKNER & CO

 

    PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Klöckner & Co (KloecknerCo) vor Zahlen von 9,30 auf 11,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Der Stahlhändler dürfte im Schlussquartal 2012 den Tiefpunkt erreicht haben, schrieb Analyst Luc Pez in einer Studie vom Donnerstag. Dank einer positiven Stahlpreisdynamik sollten sich die Gewinne im ersten Halbjahr 2013 deutlich erholen. Mit Blick auf die Stahlpreiserholung sei Klöckner & Co sein bevorzugter Wert im Sektor.

 

KUKA

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Kuka von 26,00 auf 32,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Er schätze die Papiere unverändert positiv ein, da der Roboter-Produzent und Anlagenbauer nach wie vor vom Geschäft mit der Autoindustrie sowie dem ausgebauten China-Geschäft profitiere, schrieb Analyst Sebastian Ubert in einer Studie vom Donnerstag. Der Experte hob die Prognosen für Neuaufträge, Erlöse sowie operative Gewinne für die Jahre 2012 bis 2016 an. Da sich unter anderem die Kostenstruktur verbessere und die Kapazitäten in China ausgeweitet würden, habe er die Ergebnisschätzungen am deutlichsten angehoben.

 

MTU

 

    PARIS - Exane BNP Paribas hat MTU (MTU Aero Engines) von "Neutral" auf "Underperform" abgestuft, das Kursziel aber von 61,00 auf 69,00 Euro angehoben. Das positivste Szenario für Hersteller von Flugzeugtriebwerken basiere auf der Annahme, dass alternde Flugzeugflotten zu einer hohen Nachfrage nach profitablen Ersatzteilen führten, schrieb Analyst Olivier Brochet in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Da die Fluggesellschaften ihre Flotten aber effizienter managten und neue Flugzeuge zunehmend schneller in Dienst stellten, würden ältere Triebwerke immer öfter als günstige "Ersatzteil-Lager" genutzt. Das untergrabe das Geschäftsmodell des Sektors. Der Kurs der MTU-Aktie habe seit Beginn 2009 um das 2,6-fache zugelegt und er sehe nun keine weiteren Kurstreiber mehr.

 

QIAGEN

 

    FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Qiagen (QIAGEN) nach Zahlen für das vierte Quartal von 15,00 auf 16,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Halten" belassen. Das Biotech-Unternehmen habe seine Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Donnerstag. Der Experte hob die Gewinnschätzungen für 2013 an. Trotz des erfreulichen Unternehmensausblicks sehe er aufgrund der noch laufenden Haushaltsdebatte in den USA allerdings Risiken.

 

SALZGITTER

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Aktien von Salzgitter auf "Reduce" mit einem Kursziel von 34,00 Euro belassen. Sowohl Vorsteuer- als auch Reingewinn des Stahlkonzerns hätten im vierten Quartal unter seinen Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Ingo Martin Schachel in einer Studie vom Donnerstag. Er stehe dem Konzern weiter vorsichtig gegenüber, weil die Restrukturierung des Stahlgeschäfts letztlich enttäuschen könnte. Auch die weiteren Ergebnisaussichten im Röhrengeschäft seien unklar.

 

SIEMENS

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Siemens von 90,00 auf 88,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Buy" belassen. Er habe die Gewinnprognosen für die Geschäftsjahre 2012/13 sowie 2013/14 reduziert, schrieb Analyst Fredric Stahl in einer Studie vom Donnerstag. Dies reflektiere in erster Linie niedrigere Margenerwartungen für einige Geschäftsbereiche, Wechselkurseffekte sowie die Sonderbelastungen im ersten Geschäftsquartal. Wenngleich es attraktivere Werte im Sektor gebe - etwa ABB und Philips -, sieht der Experte auf dem aktuellen Kursniveau Unterstützung für die Siemens-Papiere.

 

SOCIETE GENERALE

 

    LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Societe Generale (Société Générale) (SocGen) von 29,00 auf 38,00 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die Erträge der französischen Banken im Firmenkundengeschäft seien derzeit zwar untragbar niedrig und deckten kaum die Kapitalkosten, könnten aber durch eine Verbesserung der operativen Effizienz und die zu erhoffende Erholung der Marktaktivität wieder steigen, schrieb Analystin Lorraine Quoirez in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Sie traue der SocGen im Firmenkundengeschäft 2014 die zweithöchste Profitabilität aller französischen Banken zu und glaube, dass die Bank wegen ihres hohen Engagements in diesem Bereich mit am meisten von Verbesserungen profitieren sollte. Das höhere Kursziel begründete die Expertin damit, dass sie ungeachtet der gesenkten Gewinnschätzungen für die Banken mit einer Normalisierung der Kapitalkosten rechne.

 

STMICROELECTRONICS

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für STMicroelectronics nach Zahlen für das Schlussquartal auf "Neutral" mit einem Kursziel von 5,20 Euro belassen. Analyst Gareth Jenkins bezeichnete die bereinigten Resultate in einer Studie vom Donnerstag als gut. Der Chiphersteller dürfte das Ziel wiederholen, schneller als der Markt wachsen zu wollen sowie auf eine Erholung in den meisten Endmärkten hinweisen. Das dürfte sich positiv niederschlagen.

 

THYSSENKRUPP

 

    PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für ThyssenKrupp vor Zahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 17,00 Euro belassen. Im Vergleich zur Unternehmensprognose eines operativen Gewinns von 200 Millionen Euro in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres dürfte diese Kennziffer im laufenden zweiten Geschäftsquartal sinken, schrieb Analyst Sylvain Brunet in einer Studie vom Donnerstag. Allerdings hänge seine Anlage-Einschätzung vom Verkauf der Stahlwerke in Brasilien und den USA ab.

 

WIRECARD

 

    LONDON - Barclays hat die Einstufung für Wirecard nach Zahlen auf "Overweight" mit einem Kursziel von 21,00 Euro belassen. Das TecDax-Unternehmen habe im vierten Quartal nicht enttäuscht und komme beim Aufbau des Geschäfts mit Bezahlmodellen über das Mobiltelefon schneller voran als erwartet, schrieb Analyst Gerardus Vos in einer Studie vom Donnerstag. Letzteres habe 2013 höhere Aufwendungen zur Folge, führe die folgenden Jahre aber zu steigenden Schätzungen.

 

WIRECARD

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Aktien von Wirecard nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 21,00 Euro belassen. Das vierte Quartal des Software- und IT-Dienstleisters der Finanzbranche habe die Erwartungen voll erfüllt, die neue Jahresprognose dürfte jedoch für Diskussionen sorgen, schrieb Analystin Heike Pauls in einer Studie vom Donnerstag. Das Ziel eines Betriebsgewinns (EBITDA) von 120 bis 130 Millionen Euro in diesem Jahr liege unter den Erwartungen. Die höheren Investitionen für mobile Anwendungen seien eine Überraschung. Dies beeinträchtige ihre Bewertung jedoch nur in geringem Umfang und die strategische Positionierung auf dem Markt für mobile Zahlungen sei zu begrüßen.

 

WIRECARD

 

    LONDON - Die US-Bank Citigroup hat Wirecard nach vorläufigen Zahlen von "Buy" auf "Neutral" abgestuft, das Kursziel aber von 17,10 auf 19,45 (Kurs: 17,70) Euro angehoben. Die Eckdaten für das Jahr 2012 zeigten, dass der Zahlungsabwickler weiterhin gute Fortschritte mache, schrieb Analyst Hugo Mills in einer Studie vom Donnerstag. Er verwies vor allem auf den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA), der im mittleren Bereich der vom Unternehmen angepeilten Zielspanne liege. Seine Schätzung sei dabei aber knapp verfehlt worden.

 

/he

 

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04:32 Uhr
Deutsche Bank unterstützt EZB bei ABS-Käufen (The Wall Street Journal Deutschland)
30.10.14
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