18.01.2013 17:18
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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 18.01.2013 - 17.00 Uhr

    USA: Michigan-Konsumklima trübt sich überraschend ein

 

    MICHIGAN  - In den USA hat sich das von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima im Januar überraschend eingetrübt. Der Index sei von 72,9 Punkten im Vormonat auf 71,3 Punkte gefallen, teilte die Universität am Freitag nach einer ersten Schätzung mit. Volkswirte hatten hingegen mit einem Anstieg auf 75,0 Zähler gerechnet.

 

Chinas Wirtschaft erholt sich nach schwächstem Jahr seit 1999

 

    PEKING  - Nach ihrem schwächsten Jahr seit 1999 hat Chinas Wirtschaft zum Jahresende wieder an Schwung gewonnen. Das Wachstum der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt legte im vergangenen Jahr nur um 7,8 Prozent zu.  Das ist etwas mehr als die von Bloomberg befragten Experten erwartet hatten. Nach einem Tiefpunkt im dritten Quartal mit 7,4 Prozent stieg das Wachstum im vierten Quartal wieder auf 7,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie das Statistikamt am Freitag in Peking berichtete. Es war der erste Quartalszuwachs nach zwei Jahren beständig rückläufigen Wachstums.

 

Italienische Notenbank: Rezession schlimmer als bisher gedacht

 

    ROM  - Im Euro-Krisenland Italien entwickelt sich die Rezession nach Einschätzung der Banca d'Italia schlimmer als bisher gedacht. Die italienische Notenbank senkte die Prognose für die weiter konjunkturelle Entwicklung und rechnet 2013 laut einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 1,0 Prozent. Zuletzt hatten die Währungshüter in Rom im vergangenen Juli nur ein Schrumpfen der Wirtschaft um 0,2 Prozent prognostiziert.

 

Cameron fürchtet Bruch der EU

 

    LONDON  - Großbritanniens Premierminister befürchtet ein Auseinanderdriften der Europäischen Union. Das geht aus einem Manuskript hervor, das die Downing Street am Donnerstag ausgewählten britischen Journalisten ausgehändigt hatte - bevor dann die für Freitag angekündigte Rede abgesagt wurde. Cameron hatte sich wegen der Geiselkrise in Algerien entschieden, die Rede nicht zu halten. Unter den Geiseln auf einem Gasfeld in der Sahara sind auch britische Staatsbürger.

 

Griechisches Parlament geht Steuersünder-Skandal nach

 

    ATHEN  - Für den einstigen obersten griechischen Kassenhüter Giorgos Papakonstantinou wird es immer enger. Nach dem Skandal um eine Liste mit mutmaßlichen Steuersündern soll ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss jetzt prüfen, ob sich Papakonstantinou schuldig gemacht hat. Diesen Beschluss fasste das Parlament in Athen nach einer 16-stündigen, zum Teil stürmischen Debatte am frühen Freitagmorgen. Der Bericht des Ausschusses soll in etwa fünf Wochen vorliegen.

 

Berlin geht von Einigung über Juncker-Nachfolge am Montag aus

 

    BERLIN  - Die Bundesregierung erwartet am Montag eine Einigung auf die Nachfolge des Luxemburgers Jean-Claude Juncker an der Spitze der Eurogruppe. Einziger Kandidat ist bisher der niederländische Finanzminister Jeroen Dijsselbloem. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble habe sich bereits "sehr positiv" zu dieser Kandidatur geäußert, sagte eine Sprecherin am Freitag. Berlin sei zuversichtlich, dass auf dem Treffen der Eurogruppe am Montag eine Verständigung erzielt werde. Zuletzt waren aus Paris Bedenken gegen eine Entscheidung noch im Januar geäußert worden.

 

Schweizer Gewerkschaft Unia fordert sofortige Anhebung des Euro-Mindestkurses

 

    BERN  - Nachdem der Euro-Kurs (EUR/CHF) erstmals seit Mai 2011 wieder über die Marke von 1,25 Schweizer Franken gestiegen ist, fordert die Gewerkschaft Unia eine sofortige Anhebung des Mindestkurses. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) solle die Untergrenze von 1,20 auf 1,25 Franken erhöhen, schreibt die Unia in einer Pressemitteilung vom Freitag.

 

'Faule Kredite' im Krisenland Spanien auf Rekordhoch

 

    MADRID  - "Faule Kredite" bei Banken und Finanzinstituten im Euro-Krisenland Spanien haben einen Rekordstand erreicht. Wie die Zentralbank am Freitag in Madrid mitteilte, kletterte das Volumen im November im Vergleich zum Vormonat um 1,02 Prozent auf 191,63 Milliarden Euro.

 

Juncker gegen 'Zerlegung' der EU in nationale Stücke

 

    LUXEMBURG  - Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker ist gegen den Ausstieg einzelner EU-Staaten aus bestimmten EU-Politikbereichen. Die EU werde "völlig unleserlich", falls jedes Mitgliedsland "sich einige Rosinen herauspicken könnte und sich von anderen EU-Politiken verabschieden würde", sagte er der Nachrichtenagentur dpa. Dem Rest der Welt dürfe nicht der Eindruck gegeben werden, "als zerlegten wir uns jetzt langsam in national gefärbte Stücke". Juncker reagierte damit auf Forderungen des britischen Regierungschefs David Cameron, bestimmte Politikbereiche aus der Zuständigkeit der EU herauszulösen und darüber wieder national entscheiden zu können. Allerdings müsse die Debatte darüber geführt werden, um sie möglichst rasch zu beenden, sagte Juncker.

 

Großbritannien: Einzelhandelsumsatz fällt überraschend zurück

 

    LONDON  - Die Einzelhändler in Großbritannien haben im Dezember überraschend einen leichten Rückschlag einstecken müssen. Im Vergleich zum Vormonat seien die Umsätze um 0,1 Prozent gesunken, wie die nationale Statistikbehörde am Freitag in London mitteilte. Volkswirte hatten dagegen mit einem Anstieg um 0,2 Prozent gerechnet. Im Vormonat hatten sich die Umsätze noch stabil gehalten.

 

Italien: Auftragseingang in der Industrie fällt wieder zurück

 

    ROM  - Im Euro-Krisenland Italien ist der Auftragseingang in der Industrie im November wieder gesunken. Die Aufträge sei im Vergleich zum Vormonat um 0,5 Prozent zurückgegangen, teilte die nationale Statistikbehörde am Freitag in Rom mit. Für Oktober meldete die Behörde einen leichte Anstieg von revidiert 0,1 Prozent (zuvor unverändert).

 

Verkehrschaos in Athen - U-Bahnen werden weiter bestreikt

 

    ATHEN  - Am zweiten Tag in Folge ist es am Freitag auf allen Zufahrtsstraßen Athens zu einem Verkehrschaos gekommen. Grund: Aus Protest gegen neue Einkommenskürzungen sind die Fahrer der U-Bahnen, der Stadtbahn und der Straßenbahn in den Streik getreten. Am Vortag hatten die U-Bahnfahrer gestreikt. Die Gewerkschaften drohen den Ausstand für unbestimmte Zeit fortzusetzen./rob/jsl

 

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