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20.01.2013 20:34

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dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Deutsche Bank zu myNews hinzufügen Was ist das?


    ROUNDUP: Boeing stoppt 'Dreamliner'-Auslieferung nach Pannenserie

 

    BERLIN/WASHINGTON - Boeings "Dreamliner" bleibt am Boden. Nachdem Luftfahrtbehörden weltweit ein Startverbot verhängt haben, hat der US-Hersteller nun auch die Auslieferung neuer Flieger gestoppt. Das bestätigte eine Boeing -Sprecherin am Samstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa. Die Produktion des Langstreckenflugzeugs werde aber fortgesetzt.

 

EADS-Chef Enders plant Konzernumbau

 

    MÜNCHEN - EADS-Chef Tom Enders will den europäischen Luftfahrt- und Rüstungskonzern nach der gescheiterten Fusion mit dem Konkurrenten BAE Systems neu aufstellen. Das alte Ziel, jeweils die Hälfte des Umsatzes in der zivilen Luftfahrt und im Verteidigungsgeschäft zu erwirtschaften, ist nicht mehr in Stein gemeißelt. "Das steht nach der fehlgeschlagenen Fusion mit BAE selbstverständlich auf dem Prüfstand wie manches andere auch", sagte Enders dem Magazin "Spiegel".

 

Presse: Winterkorn sieht Volkswagen vor Bewährungsprobe

 

    BERLIN - VW-Chef Martin Winterkorn sieht angesichts der Marktkrise in Europa einem Pressebericht zufolge schwierigere Zeiten für den größten europäischen Autokonzern. Volkswagen (Volkswagen vz) stehe vor einer "ernsten Bewährungsprobe", schreibe Winterkorn in einem vertraulichen Rundschreiben, berichtete "Automobilwoche" unter Berufung auf das ihr vorliegende Papier. "Die Automobilwelt teilt sich auf: in die Starken und in die Schwachen. Beide verlangen uns alles ab. Die Schwachen, weil sie versuchen, uns in ihrer Verzweiflung in einen harten Preiskampf zu ziehen. Und die Starken, weil sie uns als ihren Gegner Nummer eins auf allen Feldern verfolgen."

 

VW-Nobelmarke Bentley will Absatz in Europa trotz Krise steigern

 

    BERLIN - Bentley-Chef Wolfgang Schreiber sieht trotz der derzeitigen Marktkrise Chancen für die britische VW-Nobelmarke (Volkswagen St (VW)) (Volkswagen vz), ihren Absatz auch in Europa zu steigern. "In Großbritannien haben wir einen Marktanteil von etwa einem Drittel, im restlichen Europa weniger als zwölf Prozent. Da ist noch Luft nach oben", sagte Schreiber der Zeitung "Welt" (Samstagausgabe). "Ich schreibe Europa nicht ab."

 

Daimler-Chef Zetsche geht von Vertragsverlängerung aus

 

    BERLIN/DETROIT - Daimler -Chef Dieter Zetsche ist zuversichtlich, dass sein Vertrag verlängert wird. "Im Moment spricht vieles dafür, dass ich weiter an der Spitze des Unternehmens bleibe", sagte er der Zeitung "Welt am Sonntag" am Rande der US-Automesse in Detroit. Der 59-Jährige würde dann bis 2018 im Amt bleiben; darüber entscheidet im Februar der Aufsichtsrat. Vorstandsverträge bei Daimler werden mittlerweile immer um fünf Jahre verlängert, hatte der "Spiegel" in der vergangenen Woche berichtet.

 

Studie/ROUNDUP: China wichtigster Automarkt für deutsche Premiumhersteller

 

    BERLIN - China ist im vergangenen Jahr einer Studie zufolge erstmals der wichtigste Absatzmarkt für die deutschen Nobelhersteller BMW, Audi, Mercedes und Porsche geworden. Sie verkauften mit insgesamt 959.000 Neuwagen so viele Autos wie in keinem anderen Markt der Welt. China übertrumpfte damit beim Absatz der deutschen Nobelmarken die Märkte in Deutschland und den USA. Das geht aus einer Untersuchung des Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen hervor, die der dpa am Sonntag vorlag.

 

'Blaues Auge' für ThyssenKrupp-Chefaufseher Cromme

 

    BOCHUM/ESSEN - "Blaues Auge" für ThyssenKrupp-Chefaufseher Gerhard Cromme: Nach einem Sturm der Aktionärskritik haben die Anteilseigner des tief in die roten Zahlen gestürzten Stahlriesens dem Aufsichtsratsvorsitzenden bei der Hauptversammlung am späten Freitagabend in Bochum die Entlastung erteilt. Der 69-Jährige erhielt jedoch nur ein Ergebnis von 69,16 Prozent der Stimmen. Im Jahr zuvor hatte die Zustimmung noch bei fast 95 Prozent gelegen.

 

Caterpillar schreibt eine halbe Milliarde US-Dollar auf China-Tochter ab

 

    PEORIA - Den US-Baumaschinenhersteller Caterpillar kommt der Kauf eines chinesischen Unternehmens im letzten Jahr nun teuer zu stehen: Wegen Abweichungen zwischen den tatsächlich vorhandenen Lagerbeständen und den entsprechenden Aufzeichnungen müssten 580 Millionen US-Dollar auf den Firmenwert abgeschrieben werden, teilten die Amerikaner am Freitagabend (Ortszeit) mit. Der Gewinn des vierten Quartals werde durch die Maßnahme um etwa 87 Cent je Aktie niedriger ausfallen.

 

LEG-Eigentümer peilen bis zu 1,43 Milliarden Euro an

 

    DÜSSELDORF - Der Börsengang der Wohnungsgesellschaft LEG wird bis zu 1,43 Milliarden Euro schwer. Das Geld geht komplett an die Eigentümer, den Finanzinvestor Perry Capital und der Whitehall Immobilienfonds von Goldman Sachs , wie aus dem am Freitagabend veröffentlichen Börsenprospekt hervorgeht.

 

'WiWo': Osram rechnet nach Trennung von Siemens bald wieder mit Gewinn

 

    MÜNCHEN - Der Lampenhersteller Osram rechnet nach der Trennung von der Konzernmutter Siemens einem Pressebericht zufolge schon bald wieder mit Gewinnen. Bereits 2015 solle Osram einen Gewinn vor Steuern in Höhe von 512 Millionen Euro erreichen, schrieb die "Wirtschaftswoche" unter Berufung auf interne Unternehmensunterlagen. Ein Konzernsprecher äußerte sich am Samstag in München nicht dazu.

 

Deutsche Bank beharrt auf umstrittenen Agrar-Finanzanlagen

 

    BERLIN - Die Deutsche Bank will trotz Kritik an massiv schwankenden Nahrungspreisen als Mitursache für Hunger in der Welt an Finanzanlagen auf Agrarrohstoffe festhalten. Nach einer ausführlichen Prüfung habe man "keinen Nachweis gefunden, dass die Spekulation für die Preisentwicklung verantwortlich ist", sagte Co-Vorstandschef Jürgen Fitschen am Samstag am Rande der Grünen Woche in Berlin. Die Entscheidung stieß umgehend auf Proteste. Anlässlich der weltgrößten Agrarmesse forderten Regierungsvertreter aus rund 80 Staaten mehr Investitionen für die Landwirtschaft in armen Ländern der Erde.

 

Auch HSBC büßt für fehlerhafte Hauspfändungen in den USA

 

    WASHINGTON - Die britische Großbank HSBC muss als dreizehnte Finanzfirma in den USA für Pfusch bei der Pfändung von Eigenheimen büßen. Mehr als 112.000 geschädigte Hausbesitzer dürfen sich nun über Bares und finanzielle Erleichterungen bei laufenden Kreditverträgen im Volumen von insgesamt 249 Millionen US-Dollar (187 Mio Euro) freuen. Die HSBC schloss einen entsprechenden Vergleich mit der US-Notenbank Fed und der Aufsichtsbehörde OCC.

 

Eon-Tarifkonflikt: Konzern will Streik verhindern

 

    DÜSSELDORF/BERLIN - Im Tarifkonflikt des größten deutschen Energiekonzerns Eon hat das Unternehmen die Gewerkschaften aufgefordert, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. "Wir haben uns bewegt, wir ringen darum, eine faire Lösung hinzubekommen", sagte Regine Stachelhaus, Eon-Personalvorstand, der Zeitung "Welt am Sonntag". Sie hoffe, dass ein Arbeitskampf vermieden werden könne.

 

Medien: Air-Berlin-Mitarbeiter sollen auf Gehalt verzichten

 

    BERLIN - Die angeschlagene Fluggesellschaft Air Berlin verlangt für ihre Sanierung Berichten zufolge einen Gehaltsverzicht der Mitarbeiter. Wie die Magazine "Focus" und "Spiegel" am Wochenende berichteten, sollen die Beschäftigten auf fünf Prozent ihres Bruttogehalts verzichten, der Vorstand auf zehn Prozent. Air Berlin wollte dies allerdings nicht kommentieren. Eine Unternehmenssprecherin erklärte am Samstag, über Maßnahmen zur Sanierung gebe es derzeit einen konstruktiven Dialog mit den Mitarbeitervertretungen. "Wir haben nicht die Absicht, diesen Dialog über die Medien zu führen."

 

Flughafen Stansted wird für 1,5 Milliarden Pfund verkauft

 

    LONDON - Der viertgrößte britische Flughafen London-Stansted wechselt für 1,5 Milliarden Pfund (1,8 Mrd Euro) den Besitzer. Der bisherige Betreiber Heathrow Airport Holdings, früher bekannt unter dem Namen BAA, tritt Stansted an die Manchester Airports Group ab, wie das Unternehmen am Samstag mitteilte. Der Flughafen Stansted ist besonders bei Billiglinien beliebt, unter anderem dem irischen Anbieter Ryanair .

 

Frankfurter Flughafen stellt Betrieb wegen Eisregens ein

 

    FRANKFURT - Eisregen hat am Sonntag den Betrieb am Frankfurter Flughafen zum Erliegen gebracht. Seit 16.30 Uhr gebe es auf Deutschlands größtem Flughafen keine Starts und Landungen mehr, sagte ein Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport. Der Eispanzer auf den Flugzeugen sei so dick, dass eine Enteisung nicht mehr möglich sei. Inzwischen seien alle Parkpositionen auf dem Flughafen belegt. Darum seien auch keine Landungen mehr möglich. Nach der Wettervorhersage dauere die Betriebspause noch mindestens bis zum frühen Abend. Im Laufe des Tages waren bereits 292 Starts und Landungen abgesagt worden.

 

/he

 

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

 

 

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