21.04.2013 20:34
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dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

    ROUNDUP: Bundesweite Streiks - Lufthansa reagiert mit radikaler Streichliste

    BERLIN/FRANKFURT - Mit radikalen Streichungen im Flugplan reagiert die Lufthansa (Deutsche Lufthansa) auf die für Montag angekündigten Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi. Das Unternehmen hat fast alle Flüge gestrichen. Während die Lufthansa wegen der früh veröffentlichten Streichliste nicht mit längeren Warteschlangen in den Abflughallen rechnet, bereitet sich die Bahn auf einen Ansturm an den Gleisen vor. "Wir werden alles auf die Schiene bringen, was fährt", sagte eine Sprecherin am Sonntag.

Verdi will Warnstreiks bei Deutscher Post fortsetzen

    BONN/BERLIN - Im Tarifstreit bei der Deutschen Post (Deutsche Post) hat die Gewerkschaft Verdi für die kommende Woche weitere Warnstreiks angekündigt. Sie erwarte, dass die Arbeitgeberseite bei der dritten Verhandlungsrunde am Donnerstag ein einigungsfähiges Angebot vorlege, sagte die stellvertretende Verdi-Vorsitzende und Verhandlungsführerin Andrea Kocsis am Samstag.

ROUNDUP: Fraport nimmt Rios Flughafen ins Visier - Ausschreibung noch 2013

    RIO DE JANEIRO - Der Betreiber des Frankfurter Flughafens, die Fraport AG, hat Interesse an der geplanten Privatisierung des Internationalen Flughafens von Rio de Janeiro. "Galeao (Rios Flughafen) wäre für uns interessant. Wir sind bestrebt, unser Know- How auch im Ausland gewinnbringend einzusetzen", sagte Fraport- Vorstandschef Stefan Schulte der Nachrichtenagentur dpa in Rio. Er könne sich ein gemeinsames Angebot mit dem brasilianischen Partner EcoRodovias vorstellen. Allerdings habe die Regierung die Ausschreibungsbedingungen noch nicht vorgelegt. Er sei aber zuversichtlich, dass dies in diesem Sommer noch geschehe.

ROUNDUP: VW kappt Produktion von US-Passat und kündigt 500 Leiharbeitern

    CHATTANOOGA - Weil die Geschäfte mit dem US-Passat nicht wie erwartet laufen, kappt Volkswagen (Volkswagen vz) die Produktion in seinem Werk in Chattanooga und setzt 500 Leiharbeiter vor die Tür. Ein Sprecher bestätigte am Samstag auf Nachfrage einen entsprechenden Bericht der örtlichen Zeitung "Chattanooga Times Free Press". Werksleiter Frank Fischer hatte dem Blatt gesagt, man habe zu hohe Erwartungen gehabt. "Die Pipeline vom Werk zu den Händlern ist mehr als voll."

SHANGHAI/ROUNDUP: Audi plant neues Werk in China - starkes Wachstum erwartet

    SHANGHAI - Mit dem starken Wachstum in China wird Audi voraussichtlich in zwei bis drei Jahren ein neues Werk im Reich der Mitte bauen müssen. Wie Audi-Chef Rupert Stadler am Samstag auf der Automesse in Shanghai der Nachrichtenagentur dpa sagte, erwartet er in diesem Jahr 10 bis 15 Prozent Wachstum im Oberklassesegment. Weltweit rechnet Stadler insgesamt nur mit einem leichten Wachstum des Automarktes, das regional "sehr unterschiedlich ausfällt".

SHANGHAI: Daimler traut sich nach Umbau keine China-Prognose zu

    SHANGHAI - Nach dem tiefgreifenden Umbau seines China-Geschäfts traut sich der Autobauer Daimler keine konkrete Prognose für das laufende Jahr zu. Klar sei nur, dass man den Absatz auf dem weltgrößten Automarkt weiter steigern wolle, sagte der neue China-Vorstand Hubertus Troska am Samstag auf der Automesse in Shanghai. Für den gesamten Premiummarkt erwarten die Stuttgarter 2013 ein Plus von rund zehn Prozent. Konkurrent BMW stellt einen "hohen einstelligen Prozentwert" für den Markt und den eigenen Absatz in Aussicht. Audi hält sogar bis zu 15 Prozent Wachstum für möglich.

SHANGHAI/Werke am Anschlag: Starke Nachfrage in China überrollt Autobauer

    SHANGHAI - Das Turbo-Wachstum des chinesischen Automarkts bringt deutsche Hersteller an den Rand ihrer Kapazitäten. Um keine Marktanteile zu verlieren, müssen sie Fabriken ausbauen - oder gleich ganz neue Werke aus dem Boden stampfen. Auf der internationalen Automesse in Shanghai, die am Sonntag die Pforten für Hunderttausende Besucher öffnete, berichteten die deutschen Autobauer, auch ihre Händlernetze massiv ausbauen zu müssen. Luxushersteller wie Audi oder BMW machen in China schon jede Woche einen neuen Händler auf.

GESAMT-ROUNDUP: Commerzbank-Aktionäre machen Weg für Staatsausstieg frei

    FRANKFURT - Die Commerzbank-Hauptversammlung hat den Weg für den allmählichen Ausstieg des Staates aus dem Dax (DAX)-Konzern freigemacht. Die Aktionäre billigten am Freitag die Pläne für eine erneute Kapitalerhöhung, wie das Frankfurter Institut am Abend mitteilte. Damit kann die Commerzbank neue Aktien im Volumen von 2,5 Milliarden Euro ausgeben und mit dem Erlös die restlichen Rettungsgelder des Bankenrettungsfonds Soffin zurückzahlen. Der Soffin will in der Folge seinen Aktienanteil von 25 Prozent auf unter 20 Prozent senken. Damit gibt der deutsche Staat sein Recht zur Blockade wichtiger Entscheidungen (Sperrminorität) auf.

Finanzaufsicht will Offshore-Geschäfte deutscher Banken prüfen

    BERLIN - Die Finanzaufsicht Bafin will die Geschäfte deutscher Banken für Steuersparer in Übersee genauer unter die Lupe nehmen. "Wir werden eine Erhebung unter den Banken zu ihren Geschäften in Steueroasen starten. Die Institute müssen uns erläutern, was genau sie dort machen - und mit wem sie da Geschäfte abschließen", sagte der Exekutivdirektor der Bankenaufsicht, Raimund Röseler, der "Süddeutschen Zeitung".

ROUNDUP 2: US-Flugaufsicht gibt Boeings 'Dreamliner' Startfreigabe

    WASHINGTON - Nach drei Monaten Zwangspause kann Boeings Super-Flugzeug 787 "Dreamliner" bald wieder in die Luft gehen. Die US-Flugaufsicht FAA hat am Freitag die neue Batteriekonstruktion genehmigt, die künftig vor Feuern bewahren soll. Eine endgültige Richtlinie, die dem Langstreckenflieger die Rückkehr in den Liniendienst erlaubt, solle kommende Woche veröffentlicht werden, erklärte die Behörde in Washington.

AB InBev darf 'Corona'-Brauerei unter Schmerzen schlucken

    WASHINGTON - Die weltgrößte Brauerei Anheuser-Busch InBev ("Beck's") darf nach Zugeständnissen an US-Wettbewerbshüter den mexikanischen Bierbrauer Grupo Modelo ("Corona") komplett übernehmen. Wie das Justizministerium am Freitag in Washington mitteilte, muss AB InBev dazu das US-Geschäft von Modelo weiterverkaufen. So bleibe der Wettbewerb im Land gesichert, hieß es.

Landesministerin plant Beschwerde gegen Urteil zu AKW Biblis

    WIESBADEN - Hessens Umweltministerin Lucia Puttrich (CDU) will Beschwerde dagegen einlegen, dass die vorzeitige Stilllegung des Atomkraftwerks Biblis für rechtswidrig erklärt wurde. Das kündigte das Umweltministerium am Sonntagabend in Wiesbaden an. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) hatte im Februar einer Klage des Biblis-Betreibers RWE recht gegeben und dem Umweltministerium rechtliche Versäumnisse vorgeworfen. Das "Darmstädter Echo" berichtete am Sonntag, dass die Beschwerde an diesem Montag beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eingereicht werden soll.

Mehr Geld für Beschäftigte für Rhön-Tochter UKGM

    GIESSEN/MARBURG - Die rund 6.500 Beschäftigten des Uniklinikums Gießen-Marburg (UKGM) bekommen mehr Geld. In der vierten Verhandlungsrunde für die nicht-ärztlichen Mitarbeiter einigten sich die Geschäftsführung und die Gewerkschaft Verdi am Freitagabend laut Mitteilung des UKGM auf eine Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen in mehreren Schritten. Bei einer Laufzeit von zwei Jahren sollen die Gehälter im Jahr 2013 zunächst durch Einmalzahlungen und dann durch sozial gestaffelte Sockelbeträge steigen.

'Wams': Solarbranche verliert ein Drittel der Betriebe

    BERLIN - Der Niedergang der deutschen Solarindustrie hat sich in den vergangenen Monaten noch einmal beschleunigt. Wie die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamts berichtete, hat die Branche seit Beginn vergangenen Jahres mehr als ein Drittel ihrer Betriebe verloren.

/he

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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