VW-Stadtwagen Up kommt im Dezember
WOLFSBURG - Mit dem Stadtwagen Up will Volkswagen (Volkswagen St (VW)) von Dezember an auch in der Klasse der Mini-Kompaktautos punkten. Das Modell unterhalb des Kleinwagens Polo solle zum Jahresende bei den Händlern stehen, sagte ein Konzernsprecher am Montag in Wolfsburg. Auf der weltgrößten Automesse IAA (15. bis 25. September) wird der Up seine Premiere feiern. Preise nannte VW noch nicht, die Grundversion soll nach Medienberichten bei deutlich unter 10.000 Euro liegen.
Volkswagen (VW) will Einsitzer mit Elektroantrieb bauen
HAMBURG - Der Volkswagen-Konzern (VW) (Volkswagen St (VW)) will mit dem Bau eines Einsitzers mit Elektroantrieb den Rückstand auf die Konkurrenten verkürzen. Das Unternehmen arbeite an einem abgasfreien und besonders sparsamen Elektroeinsitzer, sagte VW-Konzernforschungs-Chef Jürgen Leohold der "Financial Times Deutschland" (Montag). Den Käufern solle dabei auch ein "Energiepaket" angeboten werden. Vorgestellt werden soll das Auto in den kommenden Wochen, schreibt das Blatt. Details wie Reichweite oder Höchstgeschwindigkeit wollte der Manager aber nicht nennen.
HP-Chef Apotheker will Aktionären neue Strategie vermitteln
HAMBURG - Der Chef des US-Computerkonzerns Hewlett-Packard (HP), Leo Apotheker, will in dieser Woche bei Treffen mit Aktionären in New York, Boston und London seine Strategie vermitteln. "Wir befinden uns an einem wichtigen Punkt in unserer Geschichte", sagte Apotheker der "Financial Times" (Montag). Er hatte in der vergangenen Woche radikale Umbaupläne bekannt gegeben und damit einen Kurssturz ausgelöst. Apotheker will sich vom PC-Geschäft trennen und steckt stattdessen Milliarden in den Kauf eines britischen Software- Spezialisten.
Umsatzwachstum in Bosch-Autosparte verlangsamt sich
STUTTGART - Der weltgrößte Autozulieferer Bosch schaltet nach einem rasanten Start ins Jahr in seinem Stammgeschäft einen Gang herunter. "Das erste Quartal ist mit einem Umsatzplus von 15 Prozent sehr gut gelaufen. Im zweiten Quartal waren wir eher an den zehn Prozent dran", sagte der Chef der Automobilsparte, Bernd Bohr, der Nachrichtenagentur dpa. Das Wachstumspotenzial aufstrebender Märkte wie China und Indien sei in diesem Jahr deutlich geringer als noch im Vorjahr.
Sixt verdoppelt Gewinn
MÜNCHEN - Deutschlands größter Autovermieter Sixt hat im ersten Halbjahr seinen Gewinn nahezu verdoppelt. Doch trotz der Rekordzahlen verkneift sich Konzernchef Erich Sixt wegen der allgemeinen Angst vor einem Abschwung die eigentlich fällige Anhebung der Prognose für das Gesamtjahr. "Ich will unsere Aktionäre positiv überraschen und nicht negativ", sagte Sixt am Montag bei der Vorlage der Halbjahreszahlen. Anzeichen dafür, dass es nach der Talfahrt an den Börsen im eigenen Geschäft bergab gehe, habe er aber nicht. "Im Gegenteil, das dritte Quartal hat sich sehr erfreulich angelassen", sagte Sixt. Dennoch gebiete die kaufmännische Umsicht, Risiken einzukalkulieren. An der Börse kamen die Zahlen gut an, die Aktie legte am Montag zeitweilig um mehr als 5 Prozent zu - allerdings war das Papier wie viele Titel im SDax in den vergangenen Wochen arg unter Druck geraten und kräftig abgestürzt.
Neue Klagerunde im Patentstreit: Osram will Exportstopp für LG-LED
MÜNCHEN - Im Patentstreit zwischen der Siemens-Lichttochter (Siemens) Osram und den südkoreanischen Konkurrenten Samsung (Samsung Electronics) und LG Electronics haben die Deutschen mit einer Gegenklage geantwortet. Gegen die LG-Tochter Innotek sei eine Klage auf Exportverbot von LED-Produkten aus Südkorea eingereicht worden, teilte Osram am Montag in München mit. Zudem haben die Deutschen Nichtigkeits- und Verletzungsklagen gegen Patente beziehungsweise Firmen der LG-Gruppe und Samsung in Korea gestartet. Dabei geht es vor allem um Patente für LED (Leuchtdioden) zur Erzeugung von weißem Licht, wie sie etwa in Fernsehern oder Computermonitoren stecken. Osram verlangt neben dem Exportstopp auch Schadensersatz in nicht genannter Höhe. Der LED-Markt ist hart umkämpft und gilt angesichts der Energiesparbemühungen weltweit als ein Milliardengeschäft.
Lufthansa-Tochter AUA bleibt 2011 in roten Zahlen
WIEN - Die österreichische Lufthansa-Tochter AUA (Austrian Airlines) wird auch im laufenden Geschäftsjahr 2011 rote Zahlen schreiben. Dies kündigte Stefan Lauer, Chef des AUA-Aufsichtsrats, am Montag in Wien an. Das Unternehmen hatte für 2011 angestrebt, operativ aus den roten Zahlen zu kommen. "Wir werden die gesteckten Ziele nicht erreichen", sagte Lauer nach Angaben der Nachrichtenagentur APA in Wien bei der Taufe des neuen Airbus 380 am Flughafen Schwechat auf den Namen "Wien". Das laufende Jahr sei krisenbedingt schwierig für die Airlinebranche. Er sei aber zuversichtlich, dass die AUA in "angemessener Zeit" ordentliche Renditen erwirtschafte, sagte Lauer. Die frühere Austrian Airlines war 2009 von der Lufthansa (Deutsche Lufthansa) übernommen worden.
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