Einigung bei ThyssenKrupp - Grünes Licht für Einstieg von Outokumpu
ESSEN - Der Weg für den Verkauf der Edelstahlsparte von ThyssenKrupp(ThyssenKrupp) an den finnischen Konkurrenten Outokumpu ist frei. Betriebsbedingte Kündigungen sollen bei der Übernahme von Inoxum durch die Finnen zunächst ausgeschlossen sein. Darauf einigte sich das Unternehmen am Dienstag mit Vertretern des Betriebsrats und der IG Metall. Noch am selben Tage sollte der Aufsichtsrat des größten deutschen Stahlkonzerns das Geschäft absegnen. Mit der ausgehandelten Zustimmung der Arbeitnehmervertreter galt dies aber nur noch als Formsache. äftigte in Essen demonstriert. Die Vereinbarung sieht nun vor, dass die Produktion im Edelstahlwerk Krefeld schrittweise bis Ende 2013 eingestellt wird. Das Werk in Bochum wird mindestens bis Ende 2016 fortgeführt. An der Börse kam die Einigung gut an.
ExxonMobil legt dank hohen Ölpreises weiter zu
IRVING - Der weltgrößte Ölkonzern ExxonMobil (Exxon Mobil) hat auch im Abschlussquartal dank des hohen Ölpreises weiter zugelegt. Der Nettogewinn stieg im vierten Quartal um zwei Prozent auf 9,4 Milliarden Dollar, wie das texanische Unternehmen am Dienstag mitteilte. Je Aktie waren das 1,97 Dollar (Vorjahr: 1,85). Der Umsatz legte von 105,2 auf 121,6 Milliarden Dollar zu. Analysten hatten etwas mehr erwartet.
Pfizer senkt Ausblick für 2012 - Konkurrenz für Lipitor
NEW YORK - Beim weltgrößten Pharmakonzern Pfizer brechen nach dem Patentverlust für das umsatzstärkste Medikament Lipitor schwierige Zeiten an. Im laufenden Geschäftsjahr werde der Umsatz von 67,4 Milliarden Dollar im Jahr 2011 auf 60,5 bis 62,5 Milliarden Dollar zurückgehen, teilte das Unternehmen am Dienstag in New York mit. Der Bayer-Konkurrent kappte die bisherigen Umsatz- und Gewinnerwartung leicht.
US Steel wegen Europa-Schwäche mit überraschend hohem Quartalsverlust
PITTSBURGH - Der größte US-Stahlhersteller United States Steel hat im vierten Quartal wegen eines schwachen Geschäfts in Europa einen überraschend hohen Verlust verbucht. Unter dem Strich stand nach Angaben vom Dienstag ein Fehlbetrag von 226 Millionen US-Dollar. Damit verfehlte das Unternehmen die Erwartungen von Analysten deutlich. Im Vergleich zum Schlussquartal 2010 verbesserte sich US Steel kaum - damals stand ein Verlust von 249 Millionen Dollar in den Büchern. Der Umsatz legte um 12 Prozent auf 4,8 Milliarden Dollar zu.
Solarworld: Zuversichtlich bei Importzöllen für chinesische Solarzellen in USA
BONN - Der Bonner Photovoltaikkonzern Solarworld (SolarWorld) sieht seine Auffassung im Streit um Importzölle für chinesische Solarzellen auf dem US-Markt bestätigt. Das US-Handelsministerium (US-Department of Commerce) habe bereits vor einer Entscheidung über mögliche Zölle bekanntgegeben, dass dieser Beschluss drei Monate rückwirkend in Kraft treten würden. Solch eine vorausgreifende Aussage habe die Behörde erstmals in ihrer Geschichte vorgenommen, hieß es am Dienstag bei dem deutschen Solarunternehmen, das auch in den USA produziert und Initiator der Klage ist. Solarworld wertet die Aussagen des Handelsministerium als klares Signal für Zölle.
Nokia Siemens Networks (NSN) streicht 2.900 Stellen in Deutschland
MÜNCHEN - Der kriselnde Netz-Ausrüster Nokia Siemens Networks (NSN)(Nokia) will in Deutschland 2.900 Arbeitsplätze streichen. Der Großteil des Stellenabbaus soll bis Ende des Jahres abgeschlossen werden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Derzeit beschäftigt NSN hierzulande etwa 9.100 Mitarbeiter. Das Unternehmen hatte im November angekündigt, weltweit 17.000 Stellen zu streichen, aber noch keine Details für Deutschland genannt.
Santander stellt sich auf weitere Rückschläge ein
MADRID - Demonstration der Stärke: Die spanische Großbank Santander (Banco Santander Central Hispano) hat 2011 operativ so viel verdient, um sich bereits für einen weiteren Einbruch des spanischen Häusermarkts rüsten und auf zusätzliche Abschreibungen einstellen zu können. Der BBVA-Rivale (Banco Bilbao Vizcaya Argentaria) legte schon mal 1,8 Milliarden Euro vor Steuern für mögliche weitere Belastungen infolge fallender Immobilenpreise in Spanien sowie 600 Millionen für eventuell notwendige Abschreibungen auf Anlagen in Portugal zurück.
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