13.10.2017 12:40
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Chip-Hersteller: Warum die Infineon-Aktie topfit ist

Euro am Sonntag-Aktien-Check: Chip-Hersteller: Warum die Infineon-Aktie topfit ist | Nachricht | finanzen.net
Euro am Sonntag-Aktien-Check
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Die Perspektiven des Münchner Chip-Konzerns bei Produkten für die Auto- und Industrie-Branche beflügeln die Aktie. Das Papier ist noch lange nicht ausgereizt.
€uro am Sonntag
von Klaus Schachinger, Euro am Sonntag

Wenn Infineon am Dienstag in London vor Analysten Aktuelles zur Entwicklung des Geschäfts mit Chips für die Autobranche präsentiert, könnte das den Aktienkurs des DAX-Konzerns weiter beflügeln. "Wir können auch eine noch stärker steigende Nachfrage in relativ kurzer Zeit bedienen, weil wir mit dem 300-Millimeter-Wafer-Werk in Dresden unsere Fertigungskapazitäten schnell steigern können", sagte Infineon-Chef Reinhard Ploss Anfang September.


Investoren teilen offenbar die Zuversicht. Seit Jahresbeginn legte die Aktie um mehr als 30 Prozent zu. Die Bilanz für das im September abgeschlossene Geschäftsjahr kommt am 14. November. In der Autoindustrie profitieren die Münchner von den Trends zu alternativen Antrieben - allen voran Elektro- und Hybridmotoren -, zum Ausbau der elektronischen Fahrassistenzsysteme mit speziellen Sensoren und Chips und zum von den Autokonzernen für 2021 avisierten autonomen Fahren. Mit den von Elektronik geprägten Trends wird der Anteil spezieller Halbleiter an der Wertschöpfung künftiger Autos deutlich zulegen.


Infineons Trumpf: Durch den Anfang 2015 abgeschlossenen Kauf von International Rectifier haben die Münchner ihre Marktführerschaft bei sogenannten Leistungshalbleitern ausgebaut und das Portfolio erweitert. Leistungshalbleiter regeln Stromspannungen in verschiedenen Größenordnungen und werden deshalb sowohl in ­Autos als auch in verschiedenen ­Industrien eingesetzt, etwa in der Erzeugung und beim Transport von Strom aus Wind und Sonne.

Führend in Wachstumsnischen

Weil der Chipmarkt von vielen Nischen mit Spezialtechnologien geprägt ist, wird Infineons Potenzial von Anlegern unterschätzt. So kontrollieren die Bayern in dem 16 Milliarden Dollar schweren Markt für Leistungshalbleiter als Nummer 1 fast 19 Prozent und damit fast doppelt so viel wie die Nummer 2. Insgesamt bringen Leistungshalbleiter 60 Prozent des Infineon-Umsatzes. Mit der eigenen Fertigung auf großen 300-Millimeter-Wafern produziert der Konzern seine Leistungshalbleiter günstiger als viele Wettbewerber. Das hilft bei der Marge.



Wichtig für Investoren ist zudem, dass Infineon als zweitgrößter Hersteller von Autochips nach NXP Semiconductor sein Portfolio stark auf alternative Antriebe und Fahrerassistenzsysteme ausgerichtet hat. In diesen Segmenten ist der Konzern als Chiplieferant nach eigenen Angaben führend.

Die jährlichen Wachstumsraten in den beiden Nischen des Chip­markts liegen nach Zahlen der Marktforscher von Gartner bis 2021 bei 18 und 19 Prozent. Für Autochips insgesamt werden jährlich plus sieben Prozent erwartet.
Bildquellen: CHRISTOF STACHE/AFP/Getty Images, Andrew Park / Shutterstock.com
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