19.10.2016 17:03
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Falsches Spiel mit falschen Versprechen für die Pflege / bpa stellt klar: Eine generalistische Pflegeausbildung vernichtet Azubistellen und verschärft den Fachkräftemangel

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Mainz (ots) - "Eine Zusammenlegung der drei Ausbildungen in der Altenpflege, der Kranken- und Kinderkrankenpflege wird den Mangel an Fachkräften drastisch verschärfen und die pflegerische Versorgung gerade älterer Menschen in Rheinland-Pfalz gefährden." Das stellt der rheinland-pfälzische Landesvorsitzende des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) Bernd Meurer klar. Die Landespflegekammer hatte zuvor die so genannte generalistische Pflegeausbildung erneut als Mittel gegen den Fachkräftemangel gepriesen.

"Die generalistische Ausbildung sorgt mit hohen bürokratischen Anforderungen dafür, dass viele kleine Pflegedienste und Heime gar nicht mehr ausbilden können", warnt Meurer. Zudem sei es für die Einrichtungen unattraktiv, in eine Ausbildung zu investieren, in der die Azubis nicht angemessen auf den Alltag in ihren jeweiligen späteren Arbeitsbereich vorbereitet werden. Auch für die Interessenten werde der Einstieg in den Pflegeberuf weniger reizvoll. "Die überwiegende Zahl der Fachkräfte in der Altenpflege will genau in diesen Bereich und eben nicht in drei Jahren drei verschiedene Berufe oberflächlich lernen." Der komprimierte Lernstoff mache zudem den Zugang für Menschen mit niedrigeren Bildungsabschlüssen schwerer.

"Die generalistische Ausbildung behindert also den Zugang zu den Pflegeberufen und wird zusätzlich dazu beitragen, dass überall in Rheinland-Pfalz Pflegekräfte fehlen und die verbleibenden Kolleginnen und Kollegen unter verdichteter Arbeit ächzen", so Meurer. "Wer die Abschaffung der eigenständigen Fachkraftausbildungen als Heilmittel sieht und den Pflegenden auf diesem Wege Entlastung in Aussicht stellt, spielt ein falsches Spiel mit falschen Versprechen."

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) bildet mit mehr als 9.500 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon mehr als 450 in Rheinland-Pfalz) die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund 290.000 Arbeitsplätze und circa 22.000 Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch www.facebook.com/Youngpropflege). Das investierte Kapital liegt bei etwa 23 Milliarden Euro.

OTS: bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. newsroom: http://www.presseportal.de/nr/17920 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_17920.rss2

Pressekontakt: Für Rückfragen: Jutta Schier, Leiterin der bpa-Landesgeschäftsstelle, Tel.: 06131/88 03 20, www.bpa.de

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