16.06.2017 10:56
Bewerten
(0)

Japanische Notenbank bleibt auf ultralockerem Kurs

Tokio (Reuters) - Die japanische Notenbank bleibt in der Geldpolitik auf ultralockerem Kurs.

Für ein Schließen der weit offenen Geldschleusen hält die Bank von Japan die Zeit noch nicht für reif. Die Inflation sei nach wie vor zu schwach, sagte Notenbank-Chef Haruhiko Kuroda nach der Zinssitzung am Freitag in Tokio. "Wir werden eine Ausstiegsstrategie erst dann diskutieren, wenn zwei Prozent Inflation erreicht sind und der Preisanstieg dort stabil bleibt", sagte er. Auf ihrem Zinstreffen beließ Japans Notenbank den Strafzins auf Einlagen der Geldhäuser bei 0,1 Prozent. Sie strebt zudem weiterhin eine Rendite von null Prozent auf zehnjährige Staatsanleihen an.

Auf breiter Front fallende Preise hatten die Wirtschaft des Landes lange gelähmt. Doch zuletzt nahm die Konjunktur merklich Fahrt auf. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der weltweit drittgrößten Volkswirtschaft legte von Januar bis März aufs Jahr hochgerechnet um 2,2 Prozent zu. Das war der stärkste Anstieg seit einem Jahr. Die Notenbank hofft, dass der Konjunkturschub auch die seit Jahren unerwünscht niedrige Inflation nach oben zieht. Im April lag die Kerninflation gerade einmal bei 0,3 Prozent. Diese klammert die Preise für frische Lebensmittel aus, enthält aber die Preise für Ölprodukte.

Notenbank-Gouverneur Kuroda zufolge gibt es eine anhaltende Verbesserung bei den Einkommen und bei der Beschäftigung. Vor diesem Hintergrund zeige sich der private Verbrauch zunehmend robust. Bislang war der Konsum eher ein Schwachpunkt in Japans Wirtschaft. Denn das zögerliche Kaufverhalten der Verbraucher hielt Unternehmen von Preisanhebungen ab, was einer der Gründe für den geringen Inflationsschub ist. Ingesamt hielt die Notenbank an ihrer Bewertung fest, dass sich die Wirtschaft in Richtung einer moderaten Expansion bewegt.

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Stabile Dividendenaktien gehören in jedes Depot!

Die Investition in ausgewählte Blue-Chip-Dividendenaktien gehört zu den sichersten Strategien, um an den Aktienmärkten langfristig ein Vermögen aufzubauen. Dividendenaktien von hochkapitalisierten Unternehmen werfen langfristig höhere Renditen als der Gesamtmarkt ab und bieten einen guten Schutz in unsicheren Börsenzeiten. Wir stellen im aktuellen Anlegermagazin drei Aktien mit stabilen und attraktiven Dividendenrenditen vor.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX geht schwächer ins Wochenende -- US-Börsen wenig verändert -- Commerzbank erwartet Verlust im 2. Quartal -- Toshiba fliegt aus Japans Leitindex Nikkei 225 -- Allianz, AIB, Volkswagen im Fokus

Harley-Davidson prüft Kauf der Audi-Tochter Ducati. Tesla plant erstes Werk in China. RWE schüttet Sonderdividende an Aktionäre aus. Wechsel in der Infineon-Geschäftsführung. Verschärfte Golf-Krise bringt Katars Landeswährung zum Absturz. ZUMTOBEL mit Gewinnsprung und Umsatzrückgang.

Top-Rankings

Die reichsten Länder der EU
Das sind die reichsten Länder der EU
KW 25: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 25: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten

Umfrage

Wenn morgen Bundestagswahl wäre, wen würden Sie wählen?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Scout24 AGA12DM8
BMW AG519000
Apple Inc.865985
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
E.ON SEENAG99
Allianz840400
CommerzbankCBK100
TeslaA1CX3T
adidas AGA1EWWW
Coca-Cola Co.850663
Amazon.com Inc.906866
Siemens AG723610
Santander S.A. (Banco Santander Central Hispano)858872