19.06.2017 18:51
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LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

-1 of 2- 19 Jun 2017 16:20:00 UTC  DJ LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

   Der Markt-Überblick am Abend, zusammengestellt von Dow Jones Newswires

=== +++++ AKTIENMÄRKTE (18.20 Uhr) +++++

INDEX Stand +-% +-% YTD EuroStoxx50 3.579,58 +1,01% +8,78% Stoxx50 3.223,09 +0,95% +7,06% DAX 12.888,95 +1,07% +12,26% FTSE 7.523,81 +0,81% +5,33% CAC 5.310,72 +0,90% +9,22% DJIA 21.501,05 +0,55% +8,80% S&P-500 2.450,72 +0,72% +9,46% Nasdaq-Comp. 6.225,32 +1,20% +15,65% Nasdaq-100 5.757,92 +1,35% +18,39% Nikkei-225 20.067,75 +0,62% +4,99% EUREX Stand +-Ticks Bund-Future 164,66 -7 +++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD WTI/Nymex 44,56 44,74 -0,4% -0,18 -21,5% Brent/ICE 47,22 47,37 -0,3% -0,15 -19,6%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD Gold (Spot) 1.247,87 1.253,60 -0,5% -5,73 +8,4% Silber (Spot) 16,56 16,70 -0,8% -0,14 +4,0% Platin (Spot) 924,50 929,80 -0,6% -5,30 +2,3% Kupfer-Future 2,59 2,56 +0,9% +0,02 +2,8% +++++ FINANZMARKT USA +++++

   Die US-Börsen knüpfen zu Wochenbeginn an die positive Entwicklung vom vergangenen Freitag an. Im frühen Handel erreichten der Dow-Jones-Index sowie der marktbreite S&P-500 neue Rekordhochs. Angeführt wird die Erholung von den zuletzt geschmähten Technologiewerten. Apple und Amazon gewinnen 2,5 und 1,1 Prozent, Facebook 1,2 Prozent. Die Aktie der Google-Mutter Alphabet zeigt sich 1,7 Prozent höher. Google hat einen vierstufigen Plan zur Terrorbekämpfung vorgestellt. Dazu gehört die Nutzung einer Technik, mit der Videos mit extremistischen Inhalten im Netz aufgespürt werden sollen. Der Technologiesektor führt mit einem Aufschlag von 1,9 Prozent die Gewinnerliste der Branchen an. Valeant springen um 7,0 Prozent nach oben. John Paulson, dessen Hedgefonds Paulson & Co größer Einzelaktionär von Valeant ist, wird in den Board des Unternehmens aufgenommen. Boeing legen um 1,1 Prozent zu. Der Flugzeugbauer berichtet von über zehn Käufern für sein Modell 737 Max 10. Seattle Genetics fallen dagegen um 3,6 Prozent. Das Unternehmen hat die Erprobung eines Leukämie-Medikaments wegen der hohen Sterblichkeitsquote unter den Testpersonen eingestellt. Raytheon (+0,6 Prozent) hat den Zuschlag für einen lukrativen Auftrag der US-Regierung erhalten.

   Der Dollar legt zu, nachdem sich der Präsident der New Yorker US-Notenbankfiliale, William Dudley, für eine straffere Geldpolitik ausgesprochen hat. Die Kurse der US-Renten geben leicht nach. Im Gegenzug klettert die Rendite zehnjähriger Titel um rund 2 Basispunkte auf 2,17 Prozent. Die Dudley-Aussagen ziehen die Rendite zweijähriger Papiere in die Nähe ihres Jahreshochs. Ein steigender Greenback sowie anziehende Zinserhöhungserwartungen setzen dem Goldpreis zu. Die Feinunze ermäßigt sich um 0,5 Prozent auf rund 1.248 Dollar. Der festere Dollar belastet auch die Ölpreise.

   +++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

   Europas Börsen erhielten am Montag Unterstützung von den US-Börsen, die neue Rekordmarken erreichten, und dem Ergebnis der französischen Parlamentswahlen. Letzteres weckte Hoffnungen, dass der neue Präsident Emmanuel Macron seine geplanten Wirtschaftsreformen durchsetzen kann. Die Abwicklung des Verfalltages der Terminmärkte am Freitag führte zu Eindeckungskäufen in einigen Branchen, vor allem in Banken. So legten CS Group um 3,4 Prozent, Deutsche Bank 2,5 Prozent, Societe Generale 1,4 Prozent und BNP Paribas 1,6 Prozent zu. Bei den Autowerten waren französische Aktien gefragt: Valeo gewannen 1,5 Prozent und Peugeot 0,4 Prozent. Auf Erholungskurs gingen auch Rohstoffaktien und Stahlwerte. Arcelormittal legten 3 Prozent zu und Thyssenkrupp 2,5 Prozent. Philips sprangen um 6,4 Prozent nach oben. "Der Markt setzt darauf, dass Daniel Loeb mit seinem Investment-Vehikel Third Point derzeit eine Position aufbaut", sagte ein Marktteilnehmer. Anschließend könnte Loeb dann Philips "aktivistisch" mitgestalten. Eon stiegen um 1,5 Prozent, während RWE kaum verändert schlossen. Morgan Stanley hatte RWE auf "Equalweight" von "Overweight" zurückgenommen, Eon dagegen auf "Overweight" von "Equalweight" erhöht. Der Luftfahrtmesse in Paris verdankten Airbus und MTU Kursgewinne von 2,5 und 1,8 Prozent. "Der Markt setzt auf Vertragsabschlüsse", sagte ein Händler. Airbus hat tezuvor bereits ein, wie ein Händler sagte, Face-Lifting für den A380 angekündigt.

   +++++ Devisen +++++

DEVISEN zuletzt +/- % Mo, 8.23 Uhr Fr, 17.22 Uhr % YTD EUR/USD 1,1161 -0,35% 1,1200 1,1194 +6,1% EUR/JPY 124,28 -0,06% 124,35 123,97 +1,1% EUR/CHF 1,0878 -0,26% 1,0906 1,0897 +1,6% EUR/GBP 0,8760 -0,12% 0,8770 1,1426 +2,8% USD/JPY 111,36 +0,30% 111,03 110,72 -4,7% GBP/USD 1,2740 -0,22% 1,2769 1,2796 +3,3% +++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

   Mit guten Vorgaben der US-Börsen hat sich zu Beginn der neuen Börsenwoche in Ostasien eine freundliche Tendenz durchgesetzt. Tendenziell stimmungshebend wurde auch der erwartet klare Wahlsieg von Emmanuel Macron in Frankreich gewertet. Dass es in London erneut einen Vorfall mit möglicherweise terroristischem Hintergrund gebe, bei dem Passanten von einem Fahrzeug verletzt wurden, habe dem Optimismus der Börsianer dagegen nichts anhaben können. Der Nikkei-Index in Tokio eroberte die 20.000er Marke zurück. Angetrieben wurde er von gut ausgefallenen Handelsbilanzdaten. Gleichzeitig gab der Yen zum Dollar wieder etwas nach. Das verbessert die Wettbewerbsfähigkeit japanischer Exporteure. Für die gute Stimmung in China nannten Händler mehrere Gründe. Zum einen seien die Immobilienpreise in China im Mai erneut kräftig gestiegen, was für eine robuste Branchenentwicklung spreche. Zum anderen habe die chinesische Notenbank dem Bankensystem des Landes zu Wochenbeginn erneut Liquidität zugeführt. Hinzu sei die Spekulation gekommen, dass der Indexbetreiber MSCI am Dienstag chinesische A-Aktien in seine viel beachteten Aktienindizes aufnehmen könnte. Unter den Einzelwerten stürzten in Tokio Takata um 16,5 Prozent ab. Takata steht unmittelbar vor der Einreichung eines Insolvenzantrags. Wie eine informierte Person erklärte, sollen damit die wachsenden Verpflichtungen durch fehlerhafte Airbags eingedämmt werden. Technologieaktien gehörten in der gesamten Region zu den Gewinnern. Hier sprachen Markteilnehmer von einer Gegenreaktion auf die jüngsten Verluste. In Seoul zogen beispielsweise Samsung um 1,9 Prozent an. In Taiwan ging es mit dem Kurs des iPhone-Zulieferers Hon Hai um über 4 Prozent aufwärts. Für Nomura Real Estate ging es um 13,8 Prozent abwärts, für Japan Post um 0,9 Prozent, nachdem beide Unternehmen Gespräche über einen Verkauf von Nomura Real Estate an Japan Post abgebrochen haben. Einen Kurssprung von 9,8 Prozent zeigten Ya-Man nach einer Kaufempfehlung von Daiwa. Die Aktie des Börsenbetreibers Hong Kong Exchange legte um 2,8 Prozent zu. Für Fantasie sorgten hier Überlegungen über neue Aktienplatzierungsmöglichkeiten in Hongkong.

   +++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR +++++

   Airbus erhält Großauftrag von Leasingfirma ALC

   Die Leasingfirma Air Lease Corporation (ALC) bestellt weitere zwölf Flugzeuge des Typs A321neo beim Hersteller Airbus. Damit steige die Gesamtzahl der vom US-Unternehmen bestellten Maschinen auf 279, teilte der europäische Flugzeughersteller mit. Die A321 ist ein Mittelstreckenflugzeug, das sich durch einen besonders niedrigen Kerosinverbrauch auszeichnet.

   Boeing erhält Auftrag von Monarch über 15 Flugzeuge

   Der US-Flugzeughersteller Boeing hat auf der Luftfahrtmesse in Le Bourget einen Auftrag von der britischen Airline Monarch erhalten. Diese bestellt 15 Maschinen des Typs 737 Max bei den Amerikanern, wie der Flugzeugbauer mitteilte. Zum Listenpreis habe der Auftrag ein Volumen von 1,7 Milliarden US-Dollar. Boeing hatte den Auftrag bereits veröffentlicht, jedoch bislang nie einen Kundennamen genannt.

   Lion Air will 50 Boeing 737 MAX bestellen

   Boeing hat auf der Luftfahrtmesse in Le Bourget einen weiteren Großauftrag erhalten. Die indonesische Fluggesellschaft Lion Air will 50 Flugzeuge des Typs 737 MAX 10 bestellen, wie der US-Konzern mitteilte. Nach Listenpreis hat der Auftrag ein Volumen von 6,2 Milliarden US-Dollar.

   Selbstfahrende Autos setzen sich erst ab 2040 durch - Studie

   Angesichts des Trends zu selbstfahrenden Autos steht die Automobilbranche vor enormen Veränderungen, von der die Hersteller profitieren können. Allerdings wird sich der Wandel einer Studie zufolge nicht über Nacht einstellen. Computergesteuerte Fahrzeuge dürften den Pkw-Markt nicht vor dem Jahr 2040 weitgehend durchdrungen haben, heißt es in einer Untersuchung der Deutsche Bank Research.

   Berlin hofft weiter auf Einigung mit China bei Quote für E-Autos

   (MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

   June 19, 2017 12:20 ET (16:20 GMT)

   Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.- - 12 20 PM EDT 06-19-17

-2 of 2- 19 Jun 2017 16:20:00 UTC  DJ LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

   Die Bundesregierung sieht den Zug bei den strikten Vorgaben Chinas bei Elektro-Autos für die deutschen Hersteller noch nicht abgefahren. Einen Bericht, wonach Peking doch bereits ab 2018 feste Vorgaben für das Volumen beim Verkauf von E-Autos einführen will, konnte das Wirtschaftsministerium nicht bestätigen. "Wir sind zum Thema E-Auto-Quote in China weiter in Gesprächen mit den chinesischen Vertretern", teilte das Haus mit. Das Wirtschaftsministerium arbeite weiter an einer fairen Lösung für alle Autobauer.

   Nouy: Banco Popular hatte mehr Probleme als Liquidität

   Der von Santander übernommene Banco Popular Espana hatte nach Aussage von Daniele Nouy, Chefin der bei der Europäischen Zentralbank (EZB) angesiedelten Bankenaufsicht SSM, noch andere Probleme als einen Mangel an Liquidität. In einer Anhörung vor dem Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europaparlament verteidigte Nouy die Abwicklung und den Verkauf von Banco Popular Espana und warnte Kleinanleger vor dem Kauf jener Instrumente, die beim Bail-in der Bank wertlos geworden waren.

   Adidas darf sein Schuhmodell "Stan Smith Boost" weiter verkaufen

   Der Sportartikelhersteller Adidas darf weiter einen von seinem Konkurrenten Puma wegen Ähnlichkeit bemängelten Sportschuh verkaufen. In dem Zivilverfahren vor dem Landgericht Braunschweig zog Puma seinen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung zurück, wie das Gericht mitteilte. Puma wollte erreichen, dass Adidas die Schuhe nicht mehr weiter vertreiben darf.

=== Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com DJG/cln

   (END) Dow Jones Newswires

   June 19, 2017 12:20 ET (16:20 GMT)

   Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.- - 12 20 PM EDT 06-19-17

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