23.12.2016 18:38
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LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

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   Der Markt-Überblick am Abend, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

=== +++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

   FREITAG: In Japan bleibt die Börse wegen des Feiertages "Geburtstag des Kaisers" geschlossen. In Großbritannien, Australien und am US-Anleihemarkt findet als Ausgleich für Heiligabend lediglich ein verkürzter Handel statt.

   MONTAG: In Deutschland, Österreich, der Schweiz, Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden, Italien, Spanien, den USA, Hongkong und Australien findet aufgrund des zweiten Weihnachtsfeiertages kein Handel statt.

   DIENSTAG: In Großbritannien, Hongkong und Australien findet aufgrund eines Feiertages kein Handel statt.

   +++++ AKTIENMÄRKTE (18.05 Uhr) +++++

INDEX Stand +-% +-% YTD EuroStoxx50 3.273,97 +0,14% +0,20% Stoxx50 2.998,33 -0,08% -3,29% DAX 11.449,93 -0,05% +6,58% FTSE 7.068,17 +0,06% +13,23% CAC 4.839,68 +0,10% +4,37% DJIA 19.910,58 -0,04% +14,26% S&P-500 2.260,50 -0,02% +10,60% Nasdaq-Comp. 5.448,11 +0,01% +8,80% Nasdaq-100 4.929,90 -0,09% +7,33% Nikkei-225 Feiertag EUREX Stand +-Ticks Bund-Future 163,72 +52

+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD WTI/Nymex 53,00 52,95 +0,1% 0,05 +18,1% Brent/ICE 55,14 55,05 +0,2% 0,09 +20,0%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD Gold (Spot) 1.132,74 1.128,70 +0,4% +4,04 +6,8% Silber (Spot) 15,73 15,79 -0,4% -0,06 +13,8% Platin (Spot) 892,40 907,50 -1,7% -15,10 +0,1% Kupfer-Future 2,48 2,49 -0,7% -0,02 +15,0%

+++++ FINANZMARKT USA +++++

   Am Freitag zeigen sich die US-Börsen wenig verändert. Händler sprechen von einem ruhigen Geschäft vor den Weihnachtsfeiertagen. Die Konjunkturdaten des Tages - Neubauverkäufe und der Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan - wiesen keine einheitliche Tendenz auf und geben dem Markt keine Impulse. Am Devisenmarkt zeigt sich der Euro verglichen mit dem Vortag stabil bei etwa 1,0450 Dollar. Der Goldpreis verbucht ein kleines Plus, nachdem die US-Währung von ihrem am Dienstag erreichten Hoch wieder zurückgekommen ist. Auch am Ölmarkt erholen sich die Preise von anfänglichen Gewinnmitnahmen. Am Anleihemarkt, der am Freitag schon um 20.00 Uhr MEZ den Handel beendet, legen die Notierungen leicht zu, die Rendite zehnjähriger Anleihen sinkt um 1 Basispunkt auf 2,54 Prozent. Unternehmensnachrichten sind rar. Mattel verlieren 0,1 Prozent. Der Spielzeughersteller hat laut einer Analyse von Importdaten im laufenden Jahr 194 Prozent mehr Barbie-Puppen ausgeliefert als im Vorjahr. Laut Daten des Marktforschungsunternehmens NPD Group hat die US-Spielzeugindustrie in diesem Jahr aber nicht so gut abgeschnitten wie im vergangenen. Lockheed Martin fallen um 0,8 Prozent nach einem neuen Tweet von Donald Trump. Der designierte US-Präsident hat demnach Boeing aufgefordert, einen neuen Kampfjet zu entwickeln, der billiger sein soll als der F-35. Boeing zeigen sich kaum verändert.

   +++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

   Es stehen keine wichtigen Termine zur Veröffentlichung an.

   +++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

   Am letzten Handelstag vor den Weihnachtsfeiertagen traten die europäischen Börsen mehr oder weniger auf der Stelle. Im Blick stand der Bankensektor nach diversen Einigungen im US-Hypothekenstreit sowie der sich abzeichnenden Rettung der angeschlagenen italienischen Bank Monte dei Paschi durch den italienischen Staat. Der Sektor sank um x,x Prozent. Deutsche Bank legten um x,x Prozent zu, nachdem sich das Geldhaus mit den US-Behörden im Hypothekenstreit auf eine deutlich geringere Zahlung geeinigt hatte als befürchtet. Auch Credit Suisse hat eine Einigung erzielt, muss aber etwas mehr zahlen als erwartet. Die Aktie verlor 0,9 Prozent. Bei der britischen Barclays Bank sind die Gespräche dagegen gescheitert, das US-Justizministerium hat nun Klage gegen die Bank eingereicht. Der Barclays-Kurs fiel um 0,9 Prozent. Die Banca Monte dei Paschi ist derweil wie erwartet mit ihren Versuchen gescheitert, 5 Milliarden Euro an Kapital aufzutreiben, und steht nun vor einer Rettung durch den Staat. Die Aktien waren den ganzen Tag vom Handel ausgesetzt. VW hat im Streit um Drei-Liter-Dieselmotoren in den USA einen weiteren Vergleich geschlossen, in dem es um Entschädigungen für die Fahrzeugbesitzer ging. Die Aktie sank um 0,9 Prozent, hatte aber an den vorigen Tagen zugelegt. Mediaset zeigen sich um 0,3 Prozent erholt nach ihren Kursverlusten vom Vortag. Der Konkurrent Vivendi hatte am Vorabend mitgeteilt, seiner angestrebten 30-prozentigen Beteiligung am italienischen TV- und Medienkonzern sehr nahe zu sein. K+S reagierten mit einem Plus von 1,8 Prozent auf die gerichtliche Genehmigung, die es dem Unternehmen erlaubt, auch künftig Salzabwässer aus der Kaliproduktion des Werkes Werra zu versenken.

   +++++ Devisen +++++

DEVISEN zuletzt +/- % Mo, 7.56 Uhr Fr, 17.24 Uhr % YTD EUR/USD 1,0451 -1,09% 1,0566 1,0537 -3,8% EUR/JPY 122,5143 +0,34% 122,1008 121,41 -17,1% EUR/CHF 1,0730 -0,26% 1,0758 1,0751 -1,4% EUR/GBP 0,8531 +0,44% 0,8395 1,1933 +15,8% USD/JPY 117,23 +1,45% 115,55 115,20 -0,2% GBP/USD 1,2253 -2,67% 1,2589 1,2574 -16,9% +++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

   Mit Abgaben haben die ostasiatischen Aktienmärkte den letzten Handelstag vor Weihnachten beendet. "Das Weihnachtsfest naht mit großen Schritten", so Hue Lu, Anlageexperte bei der BNP Paribas Investment Partners. Im Vorfeld hätten Anleger Risiken heruntergefahren, weil sie keine Überraschungen liebten. Mit den schwächeren Kursen folgte Asien den Vorgaben von der Wall Street, an der die großen Indizes alle im roten Bereich aus der Sitzung gingen und der Dow-Jones-Index erneut den Sprung über die Marke von 20.000 Punkten verpasste. Der Shanghai Composite Index markierte das größte Tagesminus seit rund zwei Wochen. Der Kapitalabzug in China hielt weiter an. Auch zum Wochenschluss standen die Anleihen unter Druck, die Zinsen stiegen also. Dies ist Gift für den heiß gelaufenen Immobilienmarkt in den Megastädten Chinas. Entsprechend verhielten sich die Investoren gegenüber Immobilienaktien vorsichtiger. So verloren CK Property 1,8 Prozent und die Aktien von Hang Lung Property fielen um 1,1 Prozent. In Hongkong standen auch Aktien der Versicherer unter Druck. Wie die Zeitung "National Business Daily" berichtete, gibt es Bemühungen von Seiten der Regulierungsbehörde, dass Versicherer ihre Policen nicht mehr über das Internet verkaufen dürfen. Die Aktien der Ping An Insurance gaben um 0,6 Prozent nach und China Life verloren 0,3 Prozent.

   +++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR +++++

   S&P bestätigt Ratings von Deutscher Bank und Credit Suisse

   Standard & Poor's (S&P) sieht keine Beeinträchtigung der Bonität von Deutscher Bank und Credit Suisse durch die Einigung der beiden Banken im US-Hypothekenskandal. Dies habe keinen Einfluss auf die Bonitätsnoten und ihren Ausblick für das deutsche und das schweizerische Institut, teilte die Ratingagentur mit.

   Deutsche Börse dementiert "Goldene-Aktie"-Pläne für das Land Hessen

   Die Deutsche Börse hat angebliche Pläne zur Schaffung einer "Goldenen Aktie" für das Land Hessen dementiert. Laut einem Artikel in der FAZ sind die Eschborner im Gegenzug für die Genehmigung des geplanten Zusammenschlusses mit der London Stock Exchange (LSE) zu weitgehenden Zugeständnissen gegenüber Wiesbaden bereit. Die Deutsche Börse wolle aber grundsätzlich am Sitz der aus der Fusion entstehenden Holding in London festhalten.

   S&T platziert Kapitalerhöhung für Kontron-Einstieg erfolgreich

   Der österreichische Technologiekonzern S&T hat seine angekündigte Kapitalerhöhung erfolgreich platziert. Unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre wurden 4.383.620 Aktien zum Stückpreis von 10,03 Euro von der Ennoconn Corp aus Taiwan gezeichnet, wie die S&T AG mitteilte. Damit wird das Kapital des IT-Systemhauses und Software-Herstellers um 10 Prozent auf rund 48,3 Millionen erhöht.

   IAG gründet Billigairline für Langstreckenflüge in die USA

   Die British-Airways-Mutter IAG gründet eine Billigfluggesellschaft für Langstreckenflüge über den Atlantik. Die neue Airline mit Sitz in Barcelona werde Verbindungen zwischen Europa und Zielen an der Westküste der USA anbieten, darunter auch Los Angeles und San Francisco, teilte die International Consolidated Airlines Group (IAG) mit.

   Shell verkauft Anteil an Vivo Energy für 250 Mio USD an Vitol Africa

   Der Ölkonzern Shell verkauft seinen 20-prozentigen Anteil an der afrikanischen Vivo Energy für 250 Millionen US-Dollar an die Vitol Africa B.V.. Die Veräußerung erfolgt im Rahmen der Konzernstrategie, sich auf das Downstream-Geschäft zu konzentrieren, in dem die Royal Dutch Shell plc am wettbewerbsfähigen ist. Die Transaktion soll im ersten Halbjahr 2017 abgeschlossen werden.

=== Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com DJG/ros/cln

   (END) Dow Jones Newswires

   December 23, 2016 12:07 ET (17:07 GMT)

   Copyright (c) 2016 Dow Jones & Company, Inc.- - 12 07 PM EST 12-23-16

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