13.10.2017 08:55
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Lufthansa bleibt im Steigflug

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Der deutsche Aktienmarkt präsentierte sich am Donnerstag von der freundlichen Seite. Der DAX schloss 0,09 Prozent höher bei 12.983 Punkten. Zwischenzeitlich hatte das Aktienbarometer erstmals in seiner Geschichte die Marke von 13.000 Punkten geknackt, bevor bei 13.002 Punkten Gewinnmitnahmen einsetzten. Deutlichere Kursgewinne sahen die Indizes aus der zweiten und dritten Reihe. MDAX und TecDAX verbesserten sich um 0,48 beziehungsweise 0,60 Prozent. Unter den 110 größten Werten gab es 77 Gewinner (72%) und 30 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 58 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 76,6 Millionen Aktien (Vortag: 75,1) im Wert von 2,81 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,22). Die stärksten Sektoren waren Rohstoffe (+1,59%), Einzelhandel (+1,17%) und Immobilien (+1,15%). Die deutlichsten Verluste sahen Telekommunikationswerte (-1,10%), Banken (-0,67%) und Bauwerte (-0,10%). Spitzenreiter im DAX war die Lufthansa-Aktie mit plus 2,30 Prozent. Das Papier erreichte ein 16-Jahres-Hoch. Die Kranich-Airline übernimmt wie vom Markt weitgehend erwartet große Teile des insolventen Konkurrenten Air Berlin. RWE und Deutsche Börse kletterten um 1,85 und 1,48 Prozent. Schlusslicht war die Aktie der Deutschen Telekom mit einem Anschlag von 1,43 Prozent. Der Titel litt unter Berichten, wonach es in den USA Bedenken gegen einen möglichen Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint gebe.

An der Wall Street endeten die Indizes im negativen Terrain. Der Dow verlor 0,13 Prozent auf 22.841 Punkte. Für den Nasdaq 100 ging es um 0,18 Prozent nach unten auf 6.070 Zähler. 50 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Aufschläge und 45 Prozent Abschläge. Das Abwärtsvolumen betrug 61 Prozent. 221 neuen 52-Wochen-Hochs standen 32 neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Immobilien und Industrie. Die größte Schwäche war bei Finanzwerten und Herstellern zyklischer Konsumgüter (Consumer Discretionary) zu beobachten. Im Fokus standen Quartalszahlen der Banken JP Morgan Chase und Citigroup. Trotz besser als erwarteter Ergebnisse endeten die Anteilsscheine im Minus.

Am Devisenmarkt kletterte der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels um 0,15 Prozent auf 93,06 Punkte, nachdem er intraday auf ein neues Monatstief gefallen war. Charttechnisch versucht er sich auf der im September überwundenen 50-Tage-Linie zu stabilisieren. Der Euro verzeichnete gegenüber allen anderen Hauptwährungen mit Ausnahme des Franken Kursverluste. EUR/USD fiel um 0,20 Prozent auf 1,1835 USD. Zwischenzeitlich hatte das Währungspaar ein Monatshoch bei 1,1880 USD erreicht. Mit Blick auf die anderen Majors fielen der Austral-Dollar und das Pfund Sterling durch Stärke und der Franken durch Schwäche auf.

Der S&P GSCI Rohstoffindex fiel um 0,31 Prozent auf 398,41 Punkte. Brent-Öl verlor nach den US-Lagerbestandsdaten 1,09 Prozent auf 56,32 USD. Laut EIA sanken die Rohölbestände auf Wochensicht um 2,7 Millionen Barrel (Konsens: -2,0 Millionen). Der Preis für US-Erdgas notierte nach Lagerbestandsdaten 3,36 Prozent höher bei 2,99 USD. Comex-Kupfer stieg um 0,86 Prozent auf 3,12 USD. Gold verteuerte sich um 0,53 Prozent auf ein Monatshoch bei 1.296 USD (1.093 EUR). Silber, Platin und Palladium legten zwischen 0,71 und 1,52 Prozent zu.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf 0,25 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gab um zwei Basispunkte auf 0,44 Prozent nach. Der Euro-Bund-Future stieg um 0,22 Prozent auf 161,53 Punkte. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes endete zwei Basispunkte tiefer bei 2,33 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte bewegten sich heute früh ganz überwiegend aufwärts. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,36 Prozent auf 166,29 Punkte. Besonders kräftige Aufschläge zeigte der Nikkei 225. Gegen den Trend notierte der Kospi im Minus. Im nachrichtlichen Fokus stand die chinesische Handelsbilanz für September. Die Exporte aus der zweitgrößten Volkswirtschaft kamen mit plus 8,1 Prozent auf US-Dollar-Basis schwächer als die Konsensschätzung herein, während die Importe mit plus 18,7 Prozent besser als prognostiziert ausfielen. Das BIP in Singapur stieg im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 4,6 Prozent und damit deutlich besser als im Schnitt erwartet (3,8).

Heute sind von der Makroseite vor allem die US-Daten zu den Verbraucherpreisen und dem Einzelhandelsumsatz relevant. Unternehmensseitig stehen Bank of America und Wells Fargo mit Quartalszahlen im Fokus. Daneben findet im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse die Erstnotiz der Voltabox AG statt.

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20.10.2017Lufthansa OutperformBernstein Research
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