14.04.2017 11:23
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MÄRKTE ASIEN: Sorgen wegen Nordkorea belasten Aktienmärkte in Asien

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   Von Kosaku Narioka

   TOKIO (Dow Jones)--Die Märkte in Asien haben am Freitag nachgegeben. Neben einem dünnen Handel wegen des Feiertages sorgten die geopolitischen Unsicherheiten, vor allem in Nordkorea, für Zurückhaltung. Sorgen über einen Konflikt mit Nordkorea sind gestiegen. Der US-Auslandssender Voice of America hatte berichtet, zum 105. Geburtstag des verstorbenen Staatsgründers Kim Il Sung am Samstag könne ein nuklearer Sprengsatz gezündet werden. Ein hochrangiger Vertreter von Pjöngjang warf den USA vor, unter ihrem neuen Präsidenten Donald Trump "bösartiger und aggressiver" zu werden.

   Die meisten Börsen sind am Karfreitag geschlossen. In vielen Ländern ist auch der Ostermontag ein Feiertag. An den asiatischen Märkten, die nicht geschlossen waren, gingen Investoren keine Risiken ein, sondern bauten Positionen ab und verschoben Kapital in mutmaßlich sichere Häfen wie die japanische Währung.

   In Japan geht es schon seit mehreren Handelstagen nach unten, am Freitag fiel der Nikkei-225 nochmals um 0,5 Prozent auf ein neues Viermonatstief von 18.335,63 Punkten. Der Yen, der sich gegenüber dem Dollar stabilisiert hatte, legte nach den Berichten aus Nordkorea zu. Der Dollar fiel wieder unter die Marke von 109 Yen und handelte zuletzt um 108,90 Yen.

   In der Region sind die Rückgänge an den Aktienmärkten noch stärker. Der südkoreanische Kospi-Index gab um 0,6 Prozent nach und Taiwans Taiex verlor 1,1 Prozent. Sie folgten damit dem Dow-Jones-Index und dem S&P-500, die am Donnerstag beide 0,7 Prozent im Minus schlossen.

   In China machten zudem Gerüchte die Runde, dass spekulative Fonds sich aus Aktien von Small-Cap-Unternehmen zurückziehen. Der Shenzhen Composite fiel um 1,4 Prozent, für den Shanghai Composite ging es um 0,9 Prozent nach unten.

   In Tokio gewannen Nintendo 2,06 Prozent. Die neue Spielekonsole Switch ist in den USA ein Hit. Laut Daten der Marktforscher von NPD Group wurden mehr als 906.000 Stück im vergangenen Monat in den USA verkauft. Das sind gut Nachrichten, nachdem Einige zweifelten, ob es genug Nachfrage für die Konsole geben werde.

   Toshiba haben ihre Kursverluste nach einem Medienbericht verringert, dass Apple sich einem Gebot des iPhone-Monteurs Foxconn für Toshibas Speicherchipgeschäft anschließen könne. Der US-Technologiekonzern könnte die Offerte mit mehreren hundert Milliarden Yen unterstützen, berichtete NHK. Allerdings hat sich Apple bei Investitionen in seine Zulieferer traditionell immer zurückgehalten. Toshiba handelten zeitweise nur noch bei 0,5 Prozent im Minus, nachdem die Aktie im Morgenhandel noch um 5,7 Prozent nachgegeben hatte, und schlossen bei minus 5,4 Prozent.

   (Mitarbeit: Yifan Xie)

   Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

   DJG/DJN/sha

   (END) Dow Jones Newswires

   April 14, 2017 04:53 ET (08:53 GMT)

   Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.- - 04 53 AM EDT 04-14-17

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