08.08.2017 11:05
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MÄRKTE EUROPA: Kaum verändert - Deutsche Post und Uniper überzeugen

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   FRANKFURT (Dow Jones)--An den europäischen Aktienmärkten tut sich in der Breite am frühen Dienstag fast nichts mehr. Händler sprechen von einer Sommerflaute. Selbst die auf Hochtouren laufende Berichtssaison treibt nur die Kurse der jeweils berichtenden Unternehmen. Auch an den US-Börsen war es am Montag trotz teilweiser Rekordhochs eher seitwärts gegangen; ähnlich sieht es bei den potenziellen Kurstreibern Euro und Zinsen aus. Der Dax legt 5 Punkte zu auf 12.262 Zähler, der Euro-Stoxx-50 liegt mit 3.506 Zählern ebenfalls praktisch auf Vortagsniveau.

   "Der Markt sieht aus, als wartet er auf einen Impuls, den er dann auch mit voller Kraft spielen will", sagt ein Händler. Dazu passe, dass die Volatilität des viel beachteten US-Index S&P-500 auf den historisch tiefsten jemals gemessenen Stand gefallen sei. Seit fast zwei Wochen bewege sich der Index kaum noch vom Fleck. Dies sehe bedrohlich aus, weil sich solche Situationen meist nach unten auflösten.

   Die Rohstoffpreise geben wieder etwas nach. Der am Vortag noch favorisierte Rohstoffsektor fällt um 0,4 Prozent zurück. Ein Dämpfer kommt aus China. Dort sind die Exporte und auch die Importe im Juli schwächer als im Juni gewachsen und auch schwächer als von Analysten erwartet. Einige Akteure finden in dem Datenkranz aber auch Positives. Die Exporte in die Wirtschaftszone der Asean-Staaten hätten sich wieder um 1,6 Prozent beschleunigt, nachdem sie in den Vormonaten negativ gewesen seien.

Deutsche Post und Uniper mit guten Zahlen

Unternehmensseitig geht die Berichtssaison mit voller Fahrt weiter. Gut kommt die nach oben präzisierte Gewinnprognose von Uniper an. Deswegen soll auch die Dividende um 25 Prozent erhöht werden statt lediglich um 15 Prozent. Uniper ziehen um 3,4 Prozent an. Eon und RWE gewinnen jeweils 0,7 Prozent.

   Auch die Zahlen der Deutschen Post werden freundlich aufgenommen und treiben die Aktie um 1,6 Prozent auf ein neues Allzeithoch. Der Logistikriese habe verlässlich geliefert, die Margen seien gut. Nachdem am Vortag schlechte Nachrichten der niederländischen PostNL belastet hätten, mache sich in dem Plus nun auch Erleichterung breit.

   Jungheinrich notieren trotz nach oben präzisierter Gewinnspanne 0,1 Prozent im Minus. "Sehr positiv, aber auch erwartet", kommentierten Händler die Quartalszahlen. Der Markt habe schon im Konsens mit einer Prognoseerhöhung gerechnet. Gleiches trifft auf Alstria Office zu. Hier sorgen Gewinnmitnahmen sogar für ein Minus von 1,6 Prozent, nachdem die Prognoseerhöhung schon eingepreist worden war.

   Gut kommen neue Verkehrszahlen von Air France-KLM an. Die Airline konnte nicht nur die Passsagierzahl deutlich steigern, sondern auch ihren Auslastungsgrad. Der Kurs legt um 1,5 Prozent zu. HeidelbergCement notieren 0,6 Prozent leichter, nachdem die Tochtergesellschaft Italcementi eine Strafe der italienischen Kartellbehörde von 84 Millionen Euro zahlen soll. Dies geht aber auf angebliche Verfehlungen aus der Zeit vor der Übernahme zurück. Der Kaufvertrag solle damals eine Absicherung gegen derartige Risiken enthalten haben.

   Delivery Hero springen um 3,5 Prozent nach oben. Für die Aktie hagelt es Kaufempfehlungen von Analysten, nachdem die Schweigeperiode sechs Wochen nach dem Börsengang ausgelaufen ist. Epigenomics stürzen um über 17 Prozent ab. Das Biotechunternehmen hatte am Vorabend mitgeteilt, wegen hoher Verluste die Hälfte des Grundkapitals für verloren zu halten und ruft deswegen eine außerordentliche Hauptversammlung ein.

INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD Euro-Stoxx-50 3.503,30 -0,07 -2,50 6,47 Stoxx-50 3.112,95 -0,11 -3,29 3,40 DAX 12.250,97 -0,05 -6,20 6,71 MDAX 25.096,45 -0,09 -22,46 13,10 TecDAX 2.278,00 -0,33 -7,44 25,74 SDAX 11.376,30 0,02 2,73 19,51 FTSE 7.522,38 -0,13 -9,56 5,31 CAC 5.200,53 -0,14 -7,36 6,96

Bund-Future 163,38 0,12 0,36

DEVISEN zuletzt +/- % Di, 8:25 Mo, 17.15 Uhr % YTD EUR/USD 1,1808 -0,01% 1,1810 1,1793 +12,3% EUR/JPY 130,55 -0,04% 130,61 130,70 +6,2% EUR/CHF 1,1485 -0,03% 1,1488 1,1467 +7,2% EUR/GBP 0,9057 +0,04% 0,9054 1,1041 +6,3% USD/JPY 110,57 -0,03% 110,60 110,83 -5,4% GBP/USD 1,3038 -0,05% 1,3044 1,3019 +5,7%

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD WTI/Nymex 49,58 49,39 +0,4% 0,19 -13,0% Brent/ICE 52,54 52,37 +0,3% 0,17 -10,5%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD Gold (Spot) 1.260,90 1.257,70 +0,3% +3,20 +9,5% Silber (Spot) 16,26 16,29 -0,2% -0,03 +2,1% Platin (Spot) 970,70 967,50 +0,3% +3,20 +7,4% Kupfer-Future 2,90 2,91 -0,2% -0,01 +15,0% Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

   DJG/mod/gos

   (END) Dow Jones Newswires

   August 08, 2017 04:42 ET (08:42 GMT)

   Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.- - 04 42 AM EDT 08-08-17

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14.12.2017Deutsche Post overweightMorgan Stanley
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14.12.2017Deutsche Post overweightMorgan Stanley
11.12.2017Deutsche Post buyWarburg Research
07.12.2017Deutsche Post Conviction BuyGoldman Sachs Group Inc.
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11.05.2017Deutsche Post ReduceKepler Cheuvreux
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