21.04.2017 08:26
Bewerten
(0)

Marktüberblick: Palladium zeigt Kurssprung

DRUCKEN

Der deutsche Aktienmarkt verzeichnete am Donnerstag moderate Zugewinne. Insgesamt herrschte im Vorfeld der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahlen am Wochenende Zurückhaltung bei den Marktakteuren. Der DAX schloss 0,09 Prozent höher bei 12.027 Punkten. MDAX und TecDAX legten um 0,18 beziehungsweise 0,16 Prozent zu. Unter den 110 größten Werten gab es 59 Gewinner (54%) und 51 Verlierer. Das Abwärtsvolumen dominierte leicht mit 52 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 85,4 Millionen Aktien im Wert von 3,09 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 2,96). Stärkste Sektoren waren Industriewerte, Technologiewerte und Bankwerte. Die deutlichsten Abgaben verbuchten Immobilienaktien, Rohstoffaktien und Versorger. Siemens belegte mit einem Plus von 1,20 Prozent die DAX-Spitze. Infineon und Deutsche Bank rückten um 1,17 und 0,88 Prozent vor. BMW schloss nach der Vorlage besser als erwarteter Quartalszahlen 0,12 Prozent fester. Am anderen Indexende verlor ThyssenKrupp 1,71 Prozent. Vonovia und Deutsche Post gaben um 1,34 respektive 0,69 Prozent nach. Im MDAX legte die Aktie der Aareal Bank nach der Erhöhung der Jahresprognose um 2,08 Prozent zu. Gea Group litt unter einem schwachen Auftragseingang und büßte 3,96 Prozent ein.

An der Wall Street zeigten die Indizes solide Zugewinne. Für gute Stimmung sorgte Finanzminister Steven Mnuchin mit der Ankündigung, dass die Regierung schon in Kürze die Steuern senken könnte. Der Dow endete 0,85 Prozent höher bei 20.579 Punkten. Für den Nasdaq 100 ging es um 0,81 Prozent nach oben auf 5.444 Punkte. 69 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Zugewinne. Das Aufwärtsvolumen lag bei 71 Prozent. 123 neuen 52-Wochen-Hochs standen 23 neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Finanzwerte, Industriewerte und Rohstoffwerte. Verluste verbuchten Versorger, Hersteller nicht-zyklischer Konsumgüter und Immobilienwerte. American Express belegte nach positiv aufgenommenen Zahlen die Dow-Spitze mit einem Aufschlag von 5,91 Prozent. Ebay verlor als Schlusslicht im Nasdaq 100 nach Zahlen 3,91 Prozent.

Am Währungsmarkt endete der Dollar-Index nach dem zwischenzeitlichen Erreichen eines 3-Wochen-Tiefs trotz überwiegend schwächer ausgefallenen US-Konjunkturdaten einen Tick höher bei 99,79 Punkten. EUR/USD legte um 0,06 Prozent auf 1,0716 USD zu. Im Tagesverlauf schwankte das Devisenpaar zwischen 1,0709 USD und einem 3-Wochen-Hoch bei 1,0777 USD. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen konnten der Austral-Dollar und das Pfund Sterling zulegen, während die klassischen sicheren Häfen des Yen und des Franken nicht gesucht waren.

Der S&P GSCI Rohstoffindex gab um 0,29 Prozent auf ein 2-Wochen-Tief bei 387,69 Punkten nach. Brent-Öl notierte unverändert bei 52,93 USD. Der Preis für US-Erdgas fiel nach den wöchentlichen Lagerbestandsdaten um 0,66 Prozent auf 3,16 USD. Comex-Kupfer verteuerte sich um 0,45 Prozent auf 2,55 USD. Gold handelte nahezu unverändert bei 1.283 USD (1.196 EUR). Silber gab um 0,86 Prozent auf 18,01 USD nach. Platin legte um 1,13 Prozent auf 981,30 USD zu. Palladium haussierte um 3,17 Prozent auf 800,15 USD und zeigte damit den größten Tagesgewinn seit Anfang Februar, nachdem Johnson Matthey im Quartalsbericht kursstützende Aussagen zur Situation von Angebot und Nachfrage getroffen hatte.

Am Rentenmarkt erholte sich die Umlaufrendite um deutliche fünf Basispunkte auf plus 0,03 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete ebenfalls fünf Basispunkte höher bei 0,25 Prozent. Der Euro-Bund-Future fiel den zweiten Tag in Folge um 0,28 Prozent auf 162,84 Punkte. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes stieg um drei Basispunkte auf 2,24 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh dank der positiven Vorgaben von der Wall Street überwiegend freundlich. Der MSCI Asia Pacific Index kletterte um 0,72 Prozent auf 147,06 Punkte.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die Markit-Einkaufsmanagerindizes für Deutschland, die Eurozone und die USA. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Software AG, Reckitt Benckiser und General Electric.

Produktidee: Unlimited Turbo-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CE4K0B Bull Palladium Hebel: 4,6
CE9BYF Bear Palladium Hebel: 3,5

Sie möchten Analysen wie diese jeden Tag vor Börseneröffnung ganz bequem in Ihr E-Mail Postfach bekommen? Jetzt einfach kostenfrei anmelden!

Rechtliche Hinweise: Bitte beachten Sie die rechtlichen Hinweise. Bitte beachten Sie zusätzlich den wichtigen Hinweis zu allen abgebildeten Charts und Kursverläufen: Frühere Wertentwicklungen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Aktuelle Ausgabe

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

The rise of Tiger and Dragon: Die besten Aktien aus China!

China ist das Bevölkerungsreichste Land der Erde. Mit einem zuletzt gemeldeten Wirtschaftswachstum von fast 7 % im 1. Halbjahr 2017 ist das Land auf bestem Wege, das eigene Wachstumsziel zu übertreffen. Erfahren Sie im neuen Anlegermagazin, bei welchen chinesischen Aktien vielversprechende Zukunftsaussichten bestehen und warum.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Trading-Software

Trading Services
Damit wird Chartanalyse so einfach wie nie zuvor.
Zum Trading-Desk

Heute im Fokus

Rekordverlust und Allzeittief für GroKo-Parteien: DAX nach Bundestagswahl kaum bewegt -- Ifo-Geschäftsklima trübt sich ein -- Wem gehören eigentlich die meisten Bitcoins? -- E.ON, RWE im Fokus

Müder Verkaufsstart für iPhone 8? Tim Cook widerspricht. Warum die Tesla-Aktie eine rabenschwarze Handelswoche hinter sich hat. Lufthansa steigen auf höchsten Stand seit mehr als 16 Jahren. Voltabox will bei Börsengang 150 Millionen Euro erlösen. Unilever kauft südkoreanischen Kosmetikhersteller.

Top-Rankings

KW 38: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 38: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
KW 37: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Der CEO von Allianz, BMW oder doch Daimler?
Diese Manager lieben die Deutschen
Das sind 2017 bislang die größten Verlierer in Buffetts Depot
Welche Aktie enttäuschte bisher am meisten?
Bizarre Steuereinnahmen
Das sind die bizarrsten Steuereinnahmen der Welt
Nicht nur schön und talentiert
Diese Frauen haben in Hollywood am meisten verdient
Diese Banken wurden für die Finanzkrise am härtesten bestraft
Welche Bank zahlte am meisten?
mehr Top Rankings

Umfrage

Angela Merkel kann zwar voraussichtlich vier weitere Jahre regieren - aber nur mit dem größten Verlust in der Geschichte ihrer Union. Hätten Sie sich einen neuen Kanzler gewünscht?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
BYD Co. Ltd.A0M4W9
Apple Inc.865985
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
CommerzbankCBK100
Scout24 AGA12DM8
Bitcoin Group SEA1TNV9
E.ON SEENAG99
Allianz840400
BASFBASF11
Nordex AGA0D655
Deutsche Telekom AG555750
Lufthansa AG823212
TeslaA1CX3T