23.11.2017 13:11
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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

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Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

DONNERSTAG: In den USA und Japan bleiben die Börsen wegen des Feiertages Thanksgiving bzw Arbeitsdanktag geschlossen.

FREITAG: In den USA findet am Tag nach Thanksgiving nur ein verkürzter Handel statt.

+++++ AKTIENMÄRKTE (13.09 Uhr) +++++

INDEX Stand +-% +-% YTD S&P-500-Future 2.597,30 +0,10% +16,24% Euro-Stoxx-50 3.573,86 +0,31% +8,61% Stoxx-50 3.172,20 +0,01% +5,37% DAX 12.995,22 -0,15% +13,19% FTSE 7.409,18 -0,13% +3,73% CAC 5.385,88 +0,62% +10,77% Nikkei-225 Feiertag EUREX Stand +-Ticks Bund-Future 163,07% -5

+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD WTI/Nymex 57,87 58,02 -0,3% -0,15 +1,5% Brent/ICE 62,92 63,32 -0,6% -0,40 +7,2% METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD Gold (Spot) 1.291,31 1.292,17 -0,1% -0,86 +12,2% Silber (Spot) 17,12 17,14 -0,2% -0,03 +7,5% Platin (Spot) 934,85 938,36 -0,4% -3,51 +3,5% Kupfer-Future 3,13 3,14 -0,3% -0,01 +23,9%

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

-BE 15:00 Geschäftsklimaindex November PROGNOSE: +0,8 Punkte zuvor: +0,5 Punkte

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Die Börsen tun sich weiter schwer. Robuste Einkaufsmanagerindizes stützen nur kurzfristig die Kurse. "Frankreich und Deutschland boomen", sagt ein Marktteilnehmer. "Damit sind die Aussichten für weiter steigende Unternehmensgewinne gut und damit auch für die Kurse", sagt er. Der europäische Sammelindex für das verarbeitende Gewerbe stieg im November deutlicher als erwartet. Grund für die verhaltene Reaktion dürfte die Stärke des Euro sein, der in der Nähe eines Zweiwochenhochs notiert. Technisch sei nun nach dem Ausbruch aus einer seit 2015 laufenden Seitwärtskonsolidierung der Weg bis 1,30 Dollar frei, was Druck vor allem auf den exportlastigen DAX ausübe, heißt es. Belastend für den Dollar wirkt das taubenhaft aufgenommene Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung. Nach einer Gewinnwarnung bricht die Aktie von Centrica um 16 Prozent ein. Starke operative Geschäftszahlen treiben Thyssenkrupp nach einem schwachen Start inzwischen um 2,9 Prozent nach oben. Salzgitter fallen um 0,5 Prozent - belastet von einer Abstufung durch die Deutsche Bank. Gewinn und Umsatz stiegen bei Remy Cointreau, dennoch fällt die Aktie um 3,3 Prozent. Investec zeigt sich von der Dynamik etwas enttäuscht. Munich Re steigen um 0,2 Prozent an, nachdem sie von Societe Generale zum Kauf empfohlen worden sind.

+++++ DEVISEN +++++

DEVISEN zuletzt +/- % Do, 7:56 Mi, 17:24 % YTD EUR/USD 1,1843 +0,13% 1,1827 1,1794 +12,6% EUR/JPY 131,68 +0,06% 131,60 131,55 +7,1% EUR/CHF 1,1609 -0,05% 1,1615 1,1591 +8,4% EUR/GBP 0,8900 +0,21% 0,8881 1,1267 +4,4% USD/JPY 111,19 -0,07% 111,27 111,55 -4,9% GBP/USD 1,3306 -0,09% 1,3318 1,3288 +7,8%

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Mehrheitlich abwärts ging es den Aktienmärkten in Ostasien. Besonders deutlich fiel das Minus in China aus, wo der Schanghai-Composite auf den tiefsten Stand seit zwei Monaten sank. Der HSI drehte im späten Handel ebenfalls deutlicher ins Minus. Er rutschte damit wieder unter die Marke von 30.000 Punkten, die er am Vortag erstmals seit zehn Jahren wieder übersprungen hatte. In Tokio fand aufgrund eines Feiertages kein Handel statt. Wegen des Feiertages in den USA seien die Umsätze recht gering gewesen, sagte ein Händler. Bei den deutlichen Abgaben in Schanghai habe es sich allerdings lediglich um eine "gesunde" technische Korrektur gehandelt, so ein Aktienanalyst. Auch an den vergangenen Handelstagen hatte der Index im Verlauf im Minus gelegen, jeweils aber zum Handelsende noch den Sprung ins Plus geschafft. Vor allem bei zuletzt gut gelaufenen Sektoren wurden Gewinne mitgenommen. So standen unter anderem die Versicherungs- und Einzelhandelswerte unter Abgabedruck. Analysten wollen weitergehende Gewinnmitnahmen in Asien nicht ausschließen. Vor allem mögliche Verzögerungen oder Anpassungen bei der US-Steuerreform könnten die Märkte belasten. Weiter positiv gestimmt für den Schanghai-Composite sind die Marktanalysten von Northeast Securities. Sie sehen den Index 2018 bei 4.000 Punkten. In Sydney schloss der Leitindex wenig verändert. Hier glichen Aufschläge bei Minenwerten die Abgaben im Bankensektor aus. In Singapur fiel der STI nur um 0,3 Prozent - gestützt von überraschend guten Wachstumsdaten. Der Dollar hatte mit 111,06 Yen den niedrigsten Stand seit neun Monaten markiert - belastet von einem taubenhaften Fed-Protokoll.

+++++ CREDIT +++++

Kaum verändert zeigen sich die Risikoprämien gegen den Ausfall von europäischen Staats- und Unternehmensanleihen (CDS). Die gestiegene Risikoaversion zeige sich weiter vor alle am deutschen Aktienmarkt, heißt es. Die Verflachung der Zinskurve wird dazu von einigen Marktteilnehmern nur als klassische Folge der langsamen Abverkäufe von langlaufenden Anleihen aus den Rentenportfolios gesehen; eine Konjunkturindikation sei sie nicht.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

Osram startet Serienfertigung von LED-Chips im malaysischen Kulim

Osram hat in Malaysia sein neues Werk für Leuchtdioden in Betrieb genommen. Nach 18 Monaten Bauzeit startete der Lichtkonzern am Standort in Kulim am Donnerstag die Serienfertigung von einfachen blauen LED-Chips für den Massenmarkt. Laut Unternehmen handelt es sich um die größte und modernste Chipfabrik ihrer Art.

Siemens-Betriebsratschefin kritisiert Konzern scharf

Vor einer Großkundgebung in Berlin zum geplanten Stellenabbau bei Siemens hat Gesamtbetriebsratschefin Birgit Steinborn den Konzern scharf kritisiert. "Wir wehren uns dagegen, dass der Strukturwandel auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden soll", sagte sie im ZDF-Morgenmagazin. Die Belegschaft verlange, dass die von der Schließung bedrohten Standorte erhalten blieben und der geplante Stellenabbau zurückgenommen werde.

Siemens-Mitarbeiter protestieren gegen geplanten Jobabbau und Werksschließungen

Im Beisein von SPD-Chef Martin Schulz haben hunderte Siemens-Mitarbeiter gegen die geplanten Stellenstreichungen und Standortschließungen bei dem Technologiekonzern protestiert. "Es gibt keinen Grund, bei einem Unternehmen, das 6,3 Milliarden Euro Gewinn macht, Arbeitsplätze abzubauen - so einfach ist das", sagte Schulz bei einer Podiumsrede.

Thyssenkrupp peilt im 1. Quartal ein Drittel mehr operativen Gewinn an

Thyssenkrupp peilt im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres etwa 400 Millionen Euro bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern an. Das geht aus einer Präsentation des Essener Industriekonzerns hervor. Die Verbesserung soll insbesondere aus dem Aufzugs- und dem Stahlgeschäft kommen.

Thyssenkrupp erwartet bald echte Verhandlungen mit Arbeitnehmern

Thyssenkrupp-Arbeitsdirektor Oliver Burkhard ist optimistisch, für die geplante Fusion des Stahlgeschäfts mit Tata Steel eine Verhandlungslösung mit den Arbeitnehmervertretern erzielen zu können. Die Signale deuteten darauf hin, dass schon bald in der gemeinsamen Arbeitsgruppe verhandelt werden könne, möglicherweise schon am Freitag. An diesem Tag findet die fünfte Sitzung dieses Gremiums statt.

Deutsche Beteiligungs AG übertrifft Jahresgewinnprognose

Die Deutsche Beteiligungs AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016/17 ihre Jahresprognose übertroffen. Dazu trugen erfolgreiche Veräußerungen maßgeblich bei. Im neuen Geschäftsjahr erwartet das SDAX-Unternehmen weiteres Wachstum.

KWS Gruppe im Auftaktquartal tiefer in den roten Zahlen

Das Saatzuchtunternehmen KWS hat zu Beginn seines Geschäftsjahres 2017/18 ein gutes Geschäft mit Roggen- und Winterrapssaatgut in Europa verzeichnet, ist wegen des Fehlens von Sondereffekten aber tiefer in die Verlustzone gerutscht. Der Umsatz der Gesellschaft aus Einbeck stieg im ersten Quartal um 2,0 Prozent auf 136,0 Millionen Euro.

Lanxess baut für 20 Millionen Euro Kunststoffwerk in Changzhou

Der Spezialchemie-Konzern Lanxess stärkt seine Präsenz im Wachstumsmarkt China. In Changzhou baut das Kölner Unternehmen nach eigenen Angaben für rund 20 Millionen Euro ein Werk für Hochleistungs-Kunststoffe. Ab dem zweiten Quartal 2019 soll die Anlage pro Jahr bis zu 25.000 Tonnen Kunststoffe der Marken Durethan und Pocan für die Automobilbranche sowie die Elektro- und Elektronikindustrie produzieren.

Morphosys-Lizenzpartner Janssen erhält EU-Zulassung für Tremfya

Dem Biotechnologieunternehmen Morphosys winken künftig weitere Tantiemen aus dem Verkauf eines Medikaments seines Lizenzpartners Janssen. Das US-Unternehmen hat nach Angaben des TecDAX-Konzerns von der EU-Kommission die Zulassung für das Medikament Tremfya (Guselkumab) zur Behandlung erwachsener Patienten mit moderater bis schwerer Form von Schuppenflechte erhalten, die für eine systemische Therapie in Betracht kommen.

Ströer verkauft Versandapotheke Vitalsana an Zur-Rose-Gruppe

Der Außenwerber Ströer verkauft seine Versandapotheke Vitalsana an die Zur Rose Group AG. Wie die schweizerische Zur Rose, der auch der Wettbewerber Docmorris gehört, mitteilte, übernimmt sie außer der Vitalsana BV mit Sitz in Heerlen auch den dazugehörigen Dienstleister ApDG GmbH in Ulm. Über die finanziellen Details sei Stillschweigen vereinbart worden.

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

November 23, 2017 07:12 ET (12:12 GMT)

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