14.09.2017 08:50
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NRZ: Air Berlin den Rest gegeben - von MANFRED LACHNIET

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Essen (ots) - Wie man einem kaputten Unternehmen binnen weniger Stunden den Rest geben kann - das haben die Piloten von Air Berlin in den letzten 48 Stunden gezeigt. Ihre spontan eingereichten Krankenscheine mitsamt drastischen Flugausfällen haben die Reisenden endgültig vergrault. Nun rutschen die Buchungen noch rasanter in den Keller, Erstattungen müssen teuer bezahlt werden; und das alles in der schwierigen Liquidationsphase. Die einzigen, die aktuell fröhlich sein können, sind die Aufkäufer. Denn der Preis des Unternehmens Air Berlin ist am Boden. Natürlich kann man die Ängste der Piloten verstehen; schließlich werden sie in einer neuen Flugfirma weniger verdienen. Aber sie missachten mit ihrem wilden Streik die vielen Flugbegleiter und Angestellten, die ebenso um Job und Verdienst bangen - aber trotzdem ihren beruflichen Pflichten nachgehen. Verständlich, dass die Stimmung an den Schaltern und in den Kabinen seit Dienstagmorgen auf dem Nullpunkt gelandet ist. Die "kranken" Piloten haben die Belegschaft gespalten; und das in der Agonie ihres Unternehmens. Gut möglich, dass die Zeit von Air Berlin nun noch viel schneller abläuft als ursprünglich gedacht. Eine geregelte Übernahme jedenfalls scheint kaum noch möglich. Und weitere Stützen seitens der Bundesregierung sind undenkbar geworden. Es fing an mit großen Fehlern des Managements, nun schlug mit den Piloten die nächst-höchste Gehaltsklasse zu. Am Ende leiden besonders die vielen gewöhnlich bezahlten Angestellten. Das haben sie nicht verdient.

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