14.09.2017 10:36
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Immobilien als Kapitalanlage: Betongold nicht mehr uneingeschränkt

eine sichere Geldanlage

Nürnberg (ots) - Immobilien als Kapitalanlage lohnen sich in

weiten Teilen Deutschlands nur noch für erfahrene Anleger / Eine

Analyse von immowelt.de zeigt: Am höchsten sind die Brutto-Renditen

mit bis zu 8 Prozent im Osten und in NRW - in vielen Städten droht

allerdings Leerstand / Geringe Renditen im Norden und Süden

Wer sein Geld festverzinst bei der Bank anlegt, kann aktuell froh

sein, 1 Prozent Zinsen zu bekommen. Deutlich höhere Renditen sind

nach wie vor bei Investitionen in Betongold möglich. Am höchsten sind

die durchschnittlichen Brutto-Renditen im Osten Deutschlands und in

Nordrhein-Westfalen. Trotzdem lohnt es sich nicht uneingeschränkt,

eine vermietete Immobilie als Geldanlage zu kaufen. Zu diesem

Ergebnis kommt eine Analyse von immowelt.de, für die die

Brutto-Mietrenditen von Eigentumswohnungen in 40 ausgewählten

deutschen Großstädten berechnet wurden. Die Zinsen bei

Fremdfinanzierung, Kaufneben-, Verwaltungs- und Instandhaltungskosten

sind nicht berücksichtigt.

Hohe Renditen im Osten und Westen möglich

Dass eine hohe Brutto-Rendite nicht gleich eine sichere Anlage

bedeutet, zeigt sich am Beispiel Chemnitz: In der sächsischen

Großstadt ist die durchschnittliche Brutto-Rendite mit 8,2 Prozent

pro Jahr am höchsten. Der Grund: Die Kaufpreise für

Eigentumswohnungen sind im Vergleich zu den Mietpreisen relativ

niedrig. Die Brutto-Rendite ist zwar hoch, die Leerstandsquote

allerdings auch. 8,5 Prozent der Wohnungen in Chemnitz stehen leer,

das Risiko auf Mieteinnahmen verzichten zu müssen somit groß.

Ähnlich sieht es auch in anderen ostdeutschen Städten aus: In

Magdeburg und Halle an der Saale liegt die Brutto-Rendite aktuell bei

6,6 Prozent. Genauso wie Chemnitz zählt auch Halle zu den Städten in

Deutschland mit dem größten Leerstand (Quelle:

CBRE-empirica-Leerstandsindex 2016). Kapitalanlagen sind in diesen

Städten mit einem höheren Risiko verbunden als in Orten mit starkem

Zuzug - wie etwa München - und nur für erfahrene Anleger

empfehlenswert. Hinzu kommt, dass aufgrund der deutlich niedrigeren

Mieten in den Oststädten Instandhaltungs- oder Sanierungskosten

stärker ins Gewicht fallen als in Städten mit höherem Mietniveau.

Eine Sonderrolle bei den Ost-Städten spielt Rostock: Lediglich 2,8

Prozent Brutto-Rendite können Immobilienkäufer dort erwarten. Hier

treffen hohe Kaufpreise, bedingt durch Tourismus, auf verhältnismäßig

niedrige Mieten.

Ein ähnliches Bild wie im Osten zeigt sich auch in einigen

NRW-Städten: Mit einer Brutto-Rendite von jeweils 7,2 Prozent liegen

Duisburg und Wuppertal nur knapp hinter Chemnitz. Allerdings herrscht

auch hier ein erhöhtes Risiko bei Investments aufgrund des

Leerstands.

München, Freiburg und Hamburg: nur geringe Renditen möglich Ein

anderes Bild zeigt sich im Norden und Süden Deutschlands: München

(3,1 Prozent Brutto-Rendite), Freiburg (3,2 Prozent) und Hamburg (3,3

Prozent) haben zwar nicht mit Leerstand zu kämpfen, dafür sind dort

die Brutto-Renditen verhältnismäßig niedrig. Die Kaufpreise für

Immobilien sind in diesen Städten mittlerweile so hoch, dass sie sich

kaum mehr durch die Mieteinnahmen amortisieren lassen. Besonders

München ist für Privatinvestoren nur noch bedingt attraktiv. Hier

machen Investitionen in Immobilien in der Regel nur Sinn, wenn die

Wohnung später selbst oder von den Kindern genutzt werden soll.

Grafiken und Tabellen zu den untersuchten Städten stehen hier zum

Download bereit: http://ots.de/WW00m

Weitere Informationen zu den Renditen-Chancen in 40 ausgewählten

Städten finden Sie auf http://news.immowelt.de.

Berechnungsgrundlage

Datenbasis für die Berechnung der Miet- und Kaufpreise waren

539.480 Miet- und Eigentumswohnungen, die im 2. Halbjahr 2016 und 1.

Halbjahr 2017 auf immowelt.de inseriert wurden. Die Miet- und

Kaufpreise spiegeln den Median, also den mittleren Wert der

Angebotspreise, wider. Mietpreise sind Nettokaltmieten bei

Neuvermietung, Kaufpreise Angebots-, keine Abschlusspreise.

Diese und andere Pressemitteilungen von immowelt.de finden Sie in

unserem Pressebereich unter presse.immowelt.de.

Über immowelt.de:

Das Immobilienportal www.immowelt.de ist einer der führenden

Online-Marktplätze für Wohnungen, Häuser und Gewerbeimmobilien.

Gemeinsam mit immonet.de verzeichnet das Immobilienportal eine

Reichweite von monatlich 47 Millionen Visits*. Immowelt.de ist ein

Portal der Immowelt Group, die mit bauen.de, umzugsauktion.de und

ferienwohnung.com weitere reichweitenstarke Portale betreibt. Zweites

Hauptgeschäftsfeld ist die Entwicklung von Softwarelösungen für die

Immobilienbranche.

* Google Analytics; Stand: Januar 2017

OTS: Immowelt AG

newsroom: http://www.presseportal.de/nr/24964

newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_24964.rss2

Pressekontakt:

Immowelt AG

Nordostpark 3-5

90411 Nürnberg

Barbara Schmid

+49 (0)911/520 25-808

presse@immowelt.de

Jan-Carl Mehles

+49 (0)911/520 25-808

presse@immowelt.de

www.twitter.com/immowelt

www.facebook.com/immowelt

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