15.06.2017 20:11
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Putin sagt Armut in Russland Kampf an - "Alles wird gut"

Moskau (Reuters) - Russlands Präsident Wladimir Putin hat seinen Mitbürgern versichert, einen Weg aus der Armutsspirale zu finden.

Die objektiven Konjunkturdaten belegten, dass die Rezession in Russland vorbei sei, sagte Putin am Donnerstag während eines fast vierstündigen TV-Auftritts, bei dem er sich Fragen der Bürger stellte. Das Land sei wieder auf dem Wachstumspfad. "Alles wird gut." Als Prioritäten nannte Putin die Armutsbekämpfung sowie die Ankurbelung der Industrie und der Löhne, damit niemand mehr in Baracken hausen müsse. Auf die Frage, ob er kommendes Jahr um diese Zeit noch im Amt sein werde, wich er aus. Das solle die russische Bevölkerung entscheiden. Für 2018 ist die nächste Präsidentenwahl angesetzt.

Der 64-Jährige dominiert die Politik seines Landes seit 17 Jahren. Umfragen zufolge würde er klar wiedergewählt. Allerdings zeigen die Erhebungen auch eine weit verbreitete Politikverdrossenheit. Viele Russen machen sich Sorgen, wie sie im Alltag über die Runden kommen sollen. Internationale Sanktionen im Zuge der Ukraine-Krise und der gefallene Ölpreis haben dazu beigetragen, dass Putin deutlich weniger Geld in der Staatskasse hat, mit dem er inländische Probleme angehen könnte. Hinzu kommen regelmäßige Proteste, die sich gegen die Regierung, Korruption und Verstöße gegen Bürgerrechte richten. Erst am Montag wurden Hunderte Demonstranten bei Kundgebungen festgenommen. Putin sagte, Straßenproteste seien gesund für die Demokratie. Sie sollten aber nicht zur Provokation genutzt werden.

Bei dem alljährlichen TV-Marathon nahm Putin diesmal fast 70 Fragen entgegen. Er wirkte sichtbar erstaunt, als er dabei von einigen Russen zu hören bekam, mit wie wenig Geld sie auskommen müssen. So sagte eine Lehrerin aus Sibirien, dass sie pro Monat gerade einmal umgerechnet 256 Euro verdiene. Putin sagte, er sei überrascht, denn eigentlich erhielten Lehrer in der Region im Schnitt das Doppelte. Mehrere Fragesteller konfrontierten Putin auch damit, dass sie oder ihre Bekannten nur bis zu 56 Euro im Monat verdienten - was in etwa einem Zehntel des Durchschnittsverdienstes in Russland entspricht, wie Daten vom April zeigen.

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