14.09.2017 18:21
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ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Britischer 'Footsie' leidet unter starkem Pfund

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PARIS/LONDON (dpa-AFX) - In Europa hat die Börse in London gegen den weiterhin positiven Trend deutlich nachgegeben. Der britische Leitindex FTSE 100 ("Footsie") litt am Donnerstag unter dem anziehenden Pfund, das von geldpolitischen Entscheidungen der Bank of England profitierte. Eine starke Landeswährung kann die Exportaussichten der Unternehmen trüben.

Der "Footsie" fiel um 1,14 Prozent auf 7295,39 Punkte. Die britischen Währungshüter hatten laut dem Protokoll der jüngsten Zinsentscheidung ein Ende ihrer extrem lockeren Geldpolitik in Aussicht gestellt. Die Hoffnung, dass der Leitzins in Großbritannien vielleicht früher als bisher gedacht steigen könnte, sorgte für Auftrieb beim Pfund.

Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) als Leitindex der Eurozone knüpfte derweil an seinen guten Lauf der letzten Tage an und rückte um 0,09 Prozent auf 3526,48 Punkte vor. Der französische CAC-40 (CAC 40) stieg um 0,15 Prozent auf 5225,20 Zähler.

Branchenweit waren die Minenwerte mit minus 1,44 Prozent die größten Verlierer in Europa, während der Einzelhandelssektor mit plus 1,20 Prozent am gefragtesten war. Favorisiert wurden die Aktien des britischen Modehändlers Next, die an der "Footsie"-Spitze um gut 13 Prozent hochsprangen. Die Anteilsscheine von Marks & Spencer (MarksSpencer) gewannen im Kielwasser dessen knapp 3 Prozent und die von Hennes & Mauritz (H&M) (HennesMauritz AB (HM, H&M)) rund 2 Prozent.

Next hatte zwar über einen Rückgang von Umsatz und Gewinn im ersten Geschäftshalbjahr berichtet, zugleich aber seine Jahresziele angehoben. Marks & Spencer sowie H&M profitierten von dieser Zuversicht.

In Zürich verloren die Anteilsscheine der Swiss Life 1,44 Prozent. Der Lebensversicherer war mit seinen "Insurance Wrapper" ins Visier der US-Justizbehörde geraten. Dabei handelt es sich um das Geschäft mit komplexen Lebensversicherungen, die an wohlhabende Kunden verkauft wurden und im Verdacht stehen, zur Umgehung von Steuerpflichten missbraucht worden zu sein.

Die Papiere von Autoliv schließlich schnellten in Stockholm um mehr als 11 Prozent in die Höhe. Der Automobilzulieferer hatte die Aufspaltung seines Geschäfts in passive Sicherheitstechnik (Gurt, Airbag) und aktive Sicherheitstechnik (Fahrassitenzsysteme) bekannt gegeben. "Als zukunftsträchtig gilt mittlerweile vor allem die aktive Sicherheitstechnik", sagte ein Experte./la/das

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