23.11.2017 10:17
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ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax wegen Euro wieder unter 13 000 Punkten

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der starke Euro hat den deutschen Aktienmarkt am Donnerstag weiter belastet. Die über 1,18 US-Dollar stehende Gemeinschaftswährung drückte den Dax (DAX 30) wieder unter die seit Wochen umkämpfte Marke von 13 000 Punkten. Am Ende der ersten Handelsstunde fiel der Leitindex um 0,33 Prozent auf 12971,67 Punkte. Er knüpfte so an seine schwache Vortagesentwicklung an.

Nach Einschätzung der Postbank zeigen laufende Gewinnmitnahmen nach zuvor zwei Erholungstagen, dass die Zeit für eine längere Aufwärtsbewegung noch nicht reif sei. Dies zeigte sich auch in etwas schwächeren Indizes der zweiten Reihe: Für den MDAX ging es um 0,18 Prozent auf 26 567,82 Zähler bergab, während der TecDAX um 0,22 Prozent auf 2559,33 Punkte abrutschte. Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) stand auch knapp im Minus.

Der Euro setzte seinen Anstieg nach den Aussagen im Protokoll der US-Notenbank Fed und solider Wirtschaftsdaten aus der Eurozone fort. Während eine Leitzinsanhebung in den USA im Dezember wohl eine ausgemachte Sache sei, habe die Ungewissheit über den weiteren Kurs zugenommen, kommentierte Analyst Michael Hewson vom Broker CMC Markets die Fed-Mitschrift vom Vorabend. Am Donnerstag jedoch muss der Markt auf Impulse aus New York verzichten: An der Wall Street pausiert der Handel wegen Thanksgiving.

Auf der Unternehmensseite rückte der Industriekonzern thyssenkrupp mit seinen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr in den Fokus. Beim bereinigten operativen Ergebnis verdienten die Essener mehr als erwartet, einen Kritikpunkt sahen Händler aber im Ausblick, wo Analysten bereits das obere Ende der Zielspanne erwarten. Die Aktien zeigten sich im frühen Handel schwankend. Zuletzt setzten sich jedoch die Optimisten durch, wie ein Plus von mehr als 1,5 Prozent zeigt.

Auch Analystenkommentare bewegten einmal mehr diverse Aktien. Im MDax mussten Anteilshaber von Salzgitter ein Minus von etwa 1,5 Prozent einstecken. Die Deutsche Bank hatte nach gutem Lauf ihre bisherige Kaufempfehlung für die Papiere aufgegeben. Im TecDax waren Nordex nach einer Kurszielsenkung durch die Experten von HSBC mit fast 3 Prozent Minus das Schlusslicht.

Für Drillisch dagegen ging es an der TecDax-Spitze um mehr als 2 Prozent nach oben. Sie profitierten davon, dass die Experten der US-Investmentbank nach der Übernahme durch United Internet ihre Prioritäten neu ordneten. Experte Joshua Mills rät nun zum Kauf der Aktie, wo er vor allem die Perspektiven für Dividenden und Aktienrückkäufe lobte. United Internet dagegen sei nun kein Kauf mehr, weil die Bewertung der Aktie nach dem Schritt nicht mehr vielversprechend sei. Für die Titel ging es denn auch leicht nach unten./tih/stk

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